Symbole sprechen Bände

Sonneberg – Wie verhält man sich im Alltag gegenüber Menschen mit Demenz? Woran erkennt man, ob sich der Betroffene wohlfühlt? Was kann man tun, damit es ihm oder ihr bessergeht? Auf all diese Fragen fand Diplom-Psychogerontologe Dr. phil. Dieter Hofmann jüngst Antworten im Rahmen eines Vortrages in der Tagespflege „Altes Annastift“.
Eines stellte er von vornherein klar: Mit angelesenem Wissen kommt man nicht weit im Bereich der Demenz. „Lesen ist Wissen, und das ist im Notfall schwer zugänglich“, betonte er. Stattdessen sei auf Empathie zu setzen, denn sie sei Wahrnehmung, kein Wissen. „Und auf die Wahrnehmung kommt es an, wenn man mit Demenzkranken arbeitet“, ergänzte Hofmann: „Denn der Demente sieht nur, was er glaubt – nicht umgekehrt.“ Wesenszüge einer betreuenden Person seien wichtiger als das bloße Äußere. So könne es durchaus passieren, dass Angehörige oder Pflegepersonal für jemand anderes gehalten werden.

120 Quadratmeter mehr

Sonneberg-Hönbach – Zehn Monate lang haben die Steppkes der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ in Hönbach alles mitgemacht: Baulärm ausgehalten, alle gemeinsam auf kleinem Raum miteinander gespielt, gelernt, gegessen, geschlafen. Doch die Mühen und Strapazen haben sich gelohnt.

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