Geheimnisvolles unter Tage

Sonneberg/Schmiedefeld – Eine besondere Erfahrung für alle Sinne haben jüngst drei Beschäftigte der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen der Wefa Sonneberg gemacht. Mit dem Kleinbus ging es für sie und die beiden Gruppenfachkräfte Franziska Schubart und Michael Schubart nach Schmiedefeld zur Morassina-Grotte.
Unter fachkundiger Anleitung wurden sie tief hinab in die geheimnisvolle Heilgrotte geführt und besichtigten das Schaubergwerk, wobei jedoch nur der erste Teil barrierefrei gestaltet, der Altbergbau allerdings nur zu Fuß begehbar ist. Neugierig und gespannt bestaunte die kleine Reisegruppe aus Sonneberg die interessanten jahrhundertealten Tropfstein- und Sintergebilde in der stahlblauen Grotte und erlebten die Kühle des Bergwerkes als willkommene Erfrischung im diesjährigen heißen Sommer.
Doch nicht nur der Temperaturwechsel forderte die Sinne der Beschäftigten heraus. Auch an die Dunkelheit und die ungewohnte Atmosphäre in der Höhle mussten sie sich erst gewöhnen.
Bei einem abschließenden Mittagessen in der Morassina-Gaststätte stärkten sich die fünf Reisenden, bevor es mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen am Nachmittag wieder zurück nach Sonneberg ging.

Zu Besuch bei der Feuerwehr

Über einen spannenden Ausflug der „Farbkleckse“ aus der gleichnamigen integrativen Diakonie-Kindertagesstätte in Hildburghausen:

Wir woll’n die Umwelt schützen – mach mit, du kannst das auch!!!

Ummerstadt – Mit einem besonderen Projekt wollen die Kinder und Erzieherinnen der Diakonie-Kindertagesstätte „Ummerstädter Rappelkiste“ künftig Müll vermeiden und ihre Umwelt ein kleines Stückchen besser machen.
In der letzten Kinderkonferenz haben sich die Kinder für das Thema „Müll und Umweltschutz“ entschieden. Hase Piet, Dachs Max und Meise Mia – die Gartenbande aus den gleichnamigen Büchern mit liebevoll erzählten Geschichten rund um Umweltschutz und Recycling – begleiten sie bei ihrem Vorhaben.
Für ihr Projekt haben sich die Kinder jede Menge vorgenommen. Viele Fragen sind zu beantworten: Was gibt es für Müll? Wie trennt man ihn? Wie kann man Abfälle wiederverwerten? Wo kommt unser Müll hin?
Hierbei beleuchten sie auch ihren eigenen Umgang mit Müll im Kindergarten und wollen herausfinden, wieviel Abfall dort entsteht und wie man diesen vermeidet.
Bei einem gemeinsamen Einkauf lernten die Kinder, dass man bereits hier darauf achten kann, Produkte mit möglichst wenig oder wiederverwertbarer Verpackung zu kaufen.
Außerdem ist eine Besichtigung ihres Patenbetriebes, der UPR Plastik-Recycling-GmbH und der Ummerstädter Wasserversorgung samt Kläranlage geplant.
Spannende Experimente, der Bau eines eigenen Komposthaufens mit unserem Hausmeister und das Erforschen des Waldes an einem Tag mit Förster Jens vertiefen das Thema.
Auf diese Weise lernen die Kinder fürs Leben – im wahrsten Sinn des Wortes. Denn das korrekte Trennen und Sortieren von Abfällen ist eine wichtige Grundvoraussetzung für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.
Kleine Erfolge sind bereits zu verzeichnen. So konnten der Restmüll und der Plastikmüll bereits um rund 25 Prozent reduziert werden.
Jeder kann seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten, denn unsere Natur ist und bleibt ein Gut was es zu schützen gilt.

Die Erzieherinnen und Kinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Ummerstädter Rappelkiste“, Ummerstadt.

Auf den Spuren der Buckelapotheker

Sonneberg-Oberweißbach – Silvio Baack und Nina Neugebauer, Beschäftigte der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen der Wefa Sonneberg, haben sich jüngst auf den Weg nach Lichtenhain gemacht. Begleitet wurden sie dabei von den beiden Gruppenfachkräften Franziska Schubart und Michael Schubart, die die zwei neugierigen Touristen mit dem Auto mitnahmen. In Lichtenhain angekommen, genoss die kleine Gruppe zunächst den herrlichen Ausblick in das schöne Schwarzatal, bevor es mit dem historischen Triebwagen weiterging, der zu einem Olitätenwagen umgebaut wurde. Während dieser Fahrt lernten sie so einiges über die Geschichte des Schwarzatals, zum Beispiel, dass Kräuter und Naturheilmittel – die sogenannten Olitäten – dort eine lange Tradition haben und von den Buckelapothekern in die ganze Welt verbreitet wurden. Von Lichtenhain aus fuhren sie nach Cursdorf und zurück.
Anschließend hieß es „Umsteigen, bitte!“ und weiter ging es mit dem Herzstück der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn, der 1,4 Kilometer langen Standseilbahn von Lichtenhain nach Obstfelderschmiede. Dabei überwanden Silvio und Nina mit ihren Betreuern während rund 18 Minuten Fahrt eine 25-prozentige Steigung und einen Höhenunterschied von 323 Metern. Sie ist somit die steilste Standseilbahn zum Transport normalspuriger Eisenbahnwagen. Nach der aufregenden Fahrt stärkten sich die vier Sonneberger bei einem Mittagessen, bevor sie mit der Standseilbahn zurück zum Ausgangspunkt fuhren. Sehr zur Freude aller Beteiligten ist die komplette Strecke barrierefrei und somit bestens für Rollstuhlfahrer geeignet, so dass dieser Ausflug nach Lichtenhain gewiss nicht der letzte für die Beschäftigten der Tagesförderstätte gewesen ist.

Neue Bälle und alte Spiele

Hildburghausen – Die Steppkes der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Farbkleckse“ in Hildburghausen hatten jüngst mehrere Gründe zur Freude.

Im Zeichen der Umwelt

Hildburghausen – In der Hildburghäuser Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) ist es schon seit einigen Jahren Tradition, Anfang September einen „Tag der Begegnung“ zu feiern. So luden auch in diesem Jahr die Beschäftigten und Mitarbeiter ihre Firmenkunden, Betreuer und mit der Werkstatt verbundene Menschen ein, gemeinsam einen frohen und abwechslungsreichen Nachmittag zu verbringen. Schon von weitem wurden die herannahenden Gäste mit Klängen der Trommelgruppe begrüßt.

Erntedank in Familie

Haselbach – Am Sonntag, 30. September, laden alle Fröbel-Kinder der gleichnamigen Diakonie-Kindertagesstätte zum gemeinsamen Familiengottesdienst zum Erntedankfest in die Haselbacher Kapelle ein. Los geht es um 10 Uhr mit einem kleinen Programm, mit dem die Steppkes unter Regie von Pfarrer Thomas Freytag „Danke für die Gaben“ sagen wollen. Denn das Wichtigste wird sich nicht ändern: Wetter und Gedeihen liegen allein in Gottes Hand – auch heute noch. Und davon hängt alles ab. Auf viele Besucher und Gäste freuen sich die Fröbel-Kids sowie das gesamte Kita-Team.

Road-Trip durch Thüringen und Oberfranken

Hildburghausen/Schirnrod – Bereits zum vierten Mal in Folge haben die Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld ein Skatecamp im Rahmen des diesjährigen Sommerferienprogramms organisiert. Die spannende, aber auch arbeitsintensive Woche war erneut ein voller Erfolg für alle Beteiligten.

Ein Hauch von Süden

Eisfeld – Im Rahmen eines kleinen Festes haben die Bewohner und Mitarbeiter der Wohnstätten Eisfeld vor kurzem den Sommer gefeiert. Dabei nahmen sie Eltern, Angehörige und Gäste mit auf eine Reise in den Süden, stand doch die gemütliche Runde unter dem Motto „Sommerzeit – Reisezeit“. So entführten sie ihre Gäste mit ihrem Programm in verschiedene Urlaubsländer, fanden sich in der griechischen Taverne, beim Sonnenuntergang vor Capri und bei spanischen Rhythmen wieder. Auch kulinarisch erinnerte alles an südliche Regionen, und so gab es Gyros, Pizza, Sangria und viele andere Leckereien. Das Wetter konnte nicht besser sein, so dass alle einen schönen Nachmittag mit entsprechendem Urlaubsfeeling verleben konnten.

Helfen mit Herz

Sonneberg/Neustadt – Seit gut drei Jahren sind die Diakonie-Kindertagesstätte „Naturstübchen“ in Hönbach und ein Drogeriemarkt in Neustadt eng miteinander verbunden. Bei vielen Aktionen und Projekten erhalten die Steppkes und ihre Erzieherinnen großartige Unterstützung – in finanzieller und personeller Form, beispielsweise mit einem gesunden Frühstück in der Kita, ausgerichtet und veranstaltet mit Mitarbeiterinnen der Drogerie Am Lerchenfeld.
Nun steht im Rahmen der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 14. bis 22. September die nächste große Aktion ins Haus: Mit „Herz zeigen!“ soll das vielfältige gesellschaftliche Engagement sichtbar gemacht, eine Plattform für die Spendenpartner geboten und die Menschen dazu aufgerufen werden, mehr Mitmenschlichkeit und Empathie zu zeigen. Dies können sie ab 14. September direkt im Markt tun, indem sie zwischen zwei lokalen Spendenempfängern abstimmen und sich so für eine lokale Organisation einsetzen können. Und eine davon ist die Diakonie-Kindertagesstätte „Naturstübchen“, die am Ende der Aktion den dm-Preis für Engagement „HelferHerzen“ erhalten könnte.
Die Abstimmung ist ganz einfach: Im Drogeriemarkt selbst wird während des Aktionszeitraumes ein Aufsteller mit Abstimmungsbehältern stehen. Dort können die Kunden und Interessierten ein Herz-Kärtchen für eine der beiden Organisationen einwerfen. Das Ergebnis entscheidet dann über die jeweilige Spendensumme. Aber: Keine der beiden Bewerber wird leer ausgehen. Zeigen auch Sie Herz und stimmen ab!

Mit Muskelkraft durchs Unterland

Sonneberg – Bei schönstem Spätsommerwetter haben sich zehn Beschäftigte der Reha-Werkstatt Oberlind und der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Köppelsdorf jüngst zu einer ausgiebigen Radel-Tour aufgemacht. Gemeinsam mit Gruppenleiter Fredi Kalies und Sozialpädagogin Ulrike Buenger ging es nach einem stärkenden Frühstück in der Reha-Werkstatt vorbei an den Oberlinder Kies-Teichen in Richtung Heubisch und dann entlang der Steinach nach Mupperg. Dort wartete an Peters Backhaus schon die erste Rast, und die Radler ließen sich ein kühlendes Eis schmecken, während ihnen die Sonne ins Gesicht schien. Nach der leckeren Erfrischung fuhren sie weiter nach Fürth am Berg, durch Mogger und Oerlsdorf bis zur nächsten Einkehr an der Milchtankstelle in Rohof. Dort stärkten sie sich mit frisch gezapfter Milch für die letzte Etappe ihrer Rundfahrt vorbei an den Teichen in Richtung Oberlind zur Reha-Werkstatt. Am Ende ihrer Radtour standen stolze 23 Kilometer auf dem Fahrrad-Tacho. Allen Mitfahrern hat die Rundreise auf dem Drahtesel sehr viel Spaß bereitet, sodass eine Wiederholung nicht auszuschließen ist.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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