Abschied einmal umgekehrt

Judenbach/Sonneberg – Da in diesem Jahr alles anders ist und die Vorschulkinder nicht wie üblich groß von ihrem Kindergarten Abschied nehmen können, haben sich die Eltern der Schulanfänger aus Judenbach etwas Besonderes einfallen lassen. Sie organisierten einen würdigen Abschied ihrer Kinder aus der Diakonie-Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ und luden kurzerhand die Erzieherinnen Ramona Ehrsam, Iris Stephan und Kita-Leiterin Elke Döring zum Stelldichein ein.

Abschied und Aufbruch

Hildburghausen – Ein letztes Mal als Schüler haben fünf junge Erwachsene Mitte Juli die Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen betreten. In nur kleiner Runde erhielten Justin, Karl, Leon, Julia und Patricia ihre Abschlusszeugnisse. Nach zwölf, 13, 14 und 15 Jahren an der Förderschule treten sie nun ihren weiteren Weg in die Berufsbildungsbereiche der Wefa oder in die unterstützte Beschäftigung an.
So einige Tränen wurden vergossen, denn die Zeit in der Schule war schön. Nicht nur das Lernen, sondern auch die Erlebnisse, der Fleiß und der Spaß bei kulturellen, sportlichen, freizeitpädagogischen und kreativen Aktivitäten werden ihnen aus ihrer Schulzeit in Erinnerung bleiben. Wir wünschen euch nun viel Glück und neue gute Freunde, und wir freuen uns, wenn ihr uns wieder einmal besucht.

Schulleiter Heiko Wendel im Namen des gesamten Kollegiums der Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen.

Ein Jahr voller Höhepunkte

Suhl - Das allererste Schuljahr der Evangelischen Grundschule Suhl ist geschafft! Alle Pädagogen, Kinder, Eltern und Helfer blicken stolz und glücklich auf die vergangenen Monate zurück. Es war natürlich ein besonderes Jahr mit aufregenden Höhepunkten: Seinen Anfang nahm das Schuljahr beim Schuleinführungsgottesdienst und der Eröffnungsfeier der Schule, welche wohl allen Teilnehmern immer in Erinnerung bleiben wird. Im November begleiteten die Kinder den Martinsumzug in Goldlauter und freuten sich über viele Besucher zum Tag der offenen Tür. Im Advent durfte der Kinderchor um Philipp Christ zum ersten Mal ein Lied vor dem Gemeindepublikum in der Hauptkirche singen. Außerdem wurde mit Unterstützung der erfahrenen Musiklehrerin Bärbel Heim ein Krippenspiel vorbereitet, welches im Familienzentrum „Die Insel“ aufgeführt wurde.
Nach dem Jahreswechsel nahmen die Kinder freudig einen Satz Orffscher Instrumente dank einer großzügigen Spende der Sparkasse entgegen. Irmela Wolf führte die Kinder spielerisch an den Umgang mit den Instrumenten und das Musizieren heran. Im Frühjahr wurde ein Gemeinschaftswerk zum Thema Verkehr mit der freischaffenden Künstlerin Angelika Beuger gestaltet, welches nun als Motiv für eine Tasse der Verkehrswacht Suhl genutzt wird.

Und auch in der Corona-Zeit blieben alle Kinder und Pädagogen intensiv in Kontakt. Die Freude war groß, als alle im Mai die Schule wieder besuchen durften. Zunächst wurden die Kinder in zwei Gruppen unterrichtet. Dabei leisteten Maria Schwinge, die sonderpädagogische Fachkraft, Erzieherin und Heilpädagogin, und die Integrationshelferin Simone Schlosser großartige Arbeit und waren immer für die Kinder und Familien da. Seit Mitte Juni darf die Schule im eingeschränkten Regelbetrieb mit allen Kindern und Pädagogen zusammen besucht werden.

Gemeinsam bestens vernetzt

Sonneberg/Neuhaus am Rennweg – Die offene Jugendarbeit in der Stadt Neuhaus am Rennweg liegt nunmehr in Trägerschaft des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld, das per Beschluss des Jugendhilfeausschusses Sonneberg den Zuschlag erhielt. Finanziert wird dieses Maßnahme durch die örtliche Jugendförderung des Landkreises Sonneberg und die Stadt Neuhaus.
Bereits im Februar dieses Jahres wurde ein entsprechendes Konzept eingereicht. Leider verschoben sich jedoch die Entscheidungen aufgrund von Corona und der damit einhergehenden Hygienevorschriften und Schutzmaßnahmen. Für die Stadt werden nach der Besetzung der angedachten anderthalb Stellen zwei Sozialarbeiter mit den Jugendlichen tätig werden. Dabei wird es zunächst bis Ende des Jahres feste Öffnungszeiten im ehemaligen Kinder- und Jugenddomizil der Stadt geben. Ein wichtiger Punkt in der neu vergebenen Arbeit ist auch die Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen aus den zur Stadt Neuhaus gehörenden Ortslagen, die sich zwischen Siegmundsburg und Lichte erstrecken.

Sommer im Jugendclub

Hildburghausen – Für die diesjährigen Sommerferien haben sich die Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit des Diakoniewerkes einiges einfallen lassen. Neben zahlreichen Ausflügen organisieren sie eine Ganztagsbetreuung in der Ferienzeit mit angepassten Öffnungszeiten von 8 bis 16 Uhr an allen Standorten. So sind die Wiesenbauschule in Schleusingen und der Jugendclub Brattendorf dienstags, donnerstags und freitags geöffnet und der Jugendclub Themar montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr.
Selbstverständlich stehen außerhalb des Clubprogramms noch viele weitere Höhepunkte auf dem Programm wie das Skatecamp vom 10. bis 14. August (Anmeldung und weitere Infos unter 0173/3635624), Ausflüge zum Kletterpark nach Oberhof am 5. August, ins Schwimmbad Ilmenau am 19. August (Unkostenbeitrag: fünf Euro) sowie ein Wandertag zur Drachenschlucht am 26. August. Anmeldung für die Ausflüge und ausführliche Informationen gibt es bei Anke Albrecht-Thiel unter 0173/7592182.

Ein Abschied auf Zeit

Hildburghausen – Kurz vor Schuljahresende haben die Schüler der Albert-Schweitzer-Förderschule Hildburghausen im Beisein des Kollegiums ihre Lehrerin Erika Bastigkeit aus dem Arbeitsleben in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In 17 Jahren unterrichtete sie die Kinder und Jugendlichen an der Förderschule. Besonders viel Freude bereiteten ihr der Religionsunterricht und die regelmäßigen Andachten, die zusammen mit den Pfarrern vor Ort vorbereitet wurden. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Bettina Müller gestaltete sie die Auftritte des Schulchores.
Der Dank gilt aber nicht nur der pädagogischen Arbeit an der Schule. Durch ihre Arbeit in der Kreissynode, im Jugendhilfeausschuss und in der Mitarbeitervertretung trug sie viel zum Gelingen der schulischen Netzwerkarbeit bei. Durch die aktuellen Hygienevorschriften konnten sich alle Klassen nacheinander für die Arbeit bedanken, über einige schulische Anekdoten schmunzeln und mit kleinen Erinnerungen verabschieden. Es ist ein Abschied auf Zeit, denn Erika Bastigkeit wird den Religionsunterricht mit ihren Schülern im nächsten Jahr mit ein paar Stunden weiterführen.

Heiko Wendel, Schulleiter der Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen.

Endlich wieder Waldtag

Haselbach – Zu ihrem ersten großen Waldtag sind jüngst die Fröbel-Kids aus der gleichnamigen Kindertagesstätte in Haselbach aufgebrochen. Seit gut vier Monaten blieb ihnen dieses ursprünglich monatliche Vergnügen mit Wissensvermittlung rund um die heimische Flora und Fauna Pandemie-bedingt verwehrt. Mit vielen Köstlichkeiten im Gepäck machten sie sich schon am frühen Morgen auf zu ihrer Waldecke, wo sie gemeinsam frühstückten, was an der frischen Luft besonders gut schmeckte. Frisch gestärkt strömten die Kinder aus und sammelten Reisig zusammen für ein kleines Feuerchen, auf dem dann leckere Würstchen gegrillt wurden. Beeindruckend fanden sie das Fällen zweier Bäume, dem sie live vor Ort beiwohnen durften. Nach gut drei Stunden traten die Fröbel-Kids gemeinsam mit ihren Erzieherinnen den Marsch durch den Wald zurück zum Kindergarten an, wo sie erschöpft, aber glücklich von ihrem schönen Vormittag ankamen.

Vorschuldetektive unterwegs

Über den Abschied der Schulanfänger aus der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Oberlind:

Nach langem Bangen, ob überhaupt eine Abschlussfahrt der diesjährigen Schulanfänger stattfinden kann, erlebten die zukünftigen Schulanfänger der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ – die Vorschuldetektive – in zwei Gruppen einen Tagesausflug zum Wildpark Tambach. Mit dem Bus machten wir uns schon früh auf den Weg, und alle waren sehr gespannt.

Fleißige Gärtner

Sonneberg – Der Kindergarten „Naturstübchen“ macht seinem Namen alle Ehre: Neben zahlreichen Hochbeeten krönen nun zwei Gewächshäuser das hauseigene Areal, auf dem sich Obst und Gemüse in Hülle und Fülle finden lässt. „Unsere Aktivitäten im Garten sind mit der Vergrößerung unserer Einrichtung ebenfalls gewachsen, sodass wir dringend aufstocken mussten“, erklärt Kita-Leiterin Karolin Serfling. Ein zweites großes Gewächshaus wünschten sie sich, und dank einer Spende in Höhe von 300 Euro des Seniorenzentrums „Phönix – Haus am Muppberg“ im benachbarten Wildenheid ist dieser Wunsch nun wahr geworden. Den Restbetrag von 200 Euro finanzierten sie aus ihrem Kita-eigenen Spendenkonto.
Auch etliche Pflanzenableger wurden ihnen von Eltern und Bekannten geschenkt, sodass die Kinder nun aus dem Vollen schöpfen können. Von roter Bete über Kohlrabi, Tomaten, Salat, Gurken, Erbsen, Bohnen, Möhren, Zwiebeln und Knoblauch bis hin zu Melone und Physalis findet sich in Hochbeeten und Gewächshäusern nun alles, was das Gärtnerherz begehrt und den Kindermagen freut. So haben sie beispielsweise schon leckeren Zucchinikuchen gebacken und die eine oder andere Tomate und Gurke zum Frühstück gepflückt. Darüber hinaus hat jedes Kind seinen eigenen Pflanzentopf mit Tomate, den sie nun täglich hegen und pflegen. Mit großer Spannung verfolgen sie das Wachstum und freuen sich schon jetzt auf die erste Ernte.
Als kleines Dankeschön für die Bewohner des Seniorenzentrums haben die Naturstübler kleine Schächtelchen gebastelt und liebevoll verziert, worüber sie sich sehr gefreut haben. „Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen bedanken, die uns dabei helfen, unseren Garten zum Wachsen zu bringen“, sagt Karolin Serfling im Namen des gesamten Teams und aller Kinder. „Vor allem bei Carlo Rothammel vom Seniorenzentrum in Wildenheid, unseren Diakonie-Hausmeistern, die das neue Gewächshaus in mühevoller Kleinarbeit zusammengebaut haben, und allen Eltern und Freunden für ihre zuverlässige Unterstützung.“

Das Beste draus gemacht

Schalkau – Eine Schulanfängerwoche der anderen Art haben die 22 Vorschulkinder der integrativen Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau erlebt. Anders als üblich musste jede der drei Gruppen, in denen die Schulanfänger verteilt sind, für sich ihre Höhepunkte planen und organisieren, denn Pandemie-bedingt durften keine gemeinsamen Großunternehmungen aller Wirbelwinde stattfinden. „Noch nicht einmal die Vorschulkinder durften zusammen etwas unternehmen, da sie ja auf unterschiedliche Gruppen aufgeteilt sind“, erklärt Kita-Leiterin Diana Sell. Also schmiedeten sie einen Plan, nach dem jede der drei Gruppen montags, mittwochs und freitags ein Highlight für die Abschlusswoche plant und organisiert – selbstverständlich mit den anderen Kindern der jeweiligen Gruppe.

Überraschung für Fröbel-Kids

Haselbach – Für eine tolle Überraschung haben jüngst die Kameraden der Haselbacher Feuerwehr bei den Schulanfängern des Kindergartens „Friedrich Fröbel“ gesorgt. Mit viel Liebe zum Detail hat Linda Zwilling für die sieben Abc-Schützen farbenfrohe Zuckertüten gebastelt und mit allerlei Leckereien befüllt. Groß war die Freude bei den Schulanfängern, hatten sie doch Corona-bedingt in diesem Jahr gar nichts von ihrer Feuerwehr, die sonst zu allen Aktivitäten dabei ist und für die nötige Sicherheit sorgt. Umso mehr haben sie sich über die bunten Zuckertüten gefreut, die ihnen Wehrführer Martin Zwilling persönlich überbrachte. Dafür bedanken sich die Schulanfänger an dieser Stelle bei den Kameraden der Feuerwehr Haselbach aufs Herzlichste.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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