Hildburghausen – Die Verantwortliche der Hildburghäuser Tafel bitte um Mithilfe in Form von Spenden. „Wir brauchen dringend ein neues Kühlfahrzeug“, sagt Diana Gütter. „Unser Fiat Doblo ist mittlerweile acht Jahre alt, und im Februar steht der TÜV an. Für ein neues Auto müssen wir rund 35.000 Euro berappen. Unser Auto ist die Grundlage unserer Arbeit“, erklärt sie mit Nachdruck: „Kein Auto – keine Tafel!“

Zum wiederholten Male mussten die Tafel-Verantwortlichen Ende vergangenen Jahres eine Rechnung in Höhe eines vierstelligen Betrages begleichen, um die zuverlässige Abholung der Lebensmittel aus den Supermärkten der Region gewährleisten zu können. Doch das Alter kennt auch bei Kühlfahrzeugen keine Gnade und ist am Tafel-Auto ob der täglichen Auslastung nicht spurlos vorbeigegangen.

Anträge auf entsprechende Fördermittel können aus bürokratischen Gründen erst Ende dieses Sommers gestellt werden. Hinzu kommt ein Eigenanteil von etwa 10.000 Euro, der bis zum Herbst gesammelt werden muss. „Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsam schaffen“, ist sich Gütter sicher. „Ich bitte alle, die spenden möchten, in den Verwendungsnachweis das Wort ‚Fuhrpark‘ zu notieren“, ergänzt die Tafel-Verantwortliche. „Auf diese Weise kann das Geld sofort zugeordnet und ausschließlich für die Neuanschaffung eines Fahrzeugs verwendet werden.“ Selbstverständlich werden für alle Spender entsprechende Bescheinigungen ausgestellt. Für den Versand geben sie bitte die Adresse an.

„Wir brauchen ein größeres Auto, da die Lebensmittelspenden glücklicherweise in den vergangenen Jahren zugenommen haben und wir auf unserer Tour mehrere Supermärkte und Bäckereien anfahren können“, erklärt Diana Gütter. „Vielen Dank, dass wir nach wie vor so gut unterstützt werden von so vielen Geschäften und Bäckereien aus Hildburghausen, Schleusingen, Römhild, Eisfeld, Themar, Hinternah und Brattendorf.“ Darüber hinaus bringen die Tafel-Helfer, die allesamt ehrenamtlich tätig sind, Lebensmittel zu den Menschen nach Hause, die nicht mobil sind. Außerdem werden jeden Donnerstag Lebensmittelspenden nach Eisfeld zur zweiten Ausgabestelle der Tafel gebracht, damit auch die Eisfelder Bürger die Tafel vor Ort nutzen können und nicht erst mit dem Bus nach Hildburghausen fahren müssen. „Durch Spenden der Stadt Hildburghausen, dem Landratsamt Hildburghausen sowie der Firma Gerhard Kasper aus Heldburg sind bereits 2500 Euro zusammengekommen“, berichtet Gütter stolz. „Ein guter Start und Motivation für weitere Spenden!“

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