Lehrreicher Erntedank

Judenbach – Die Glückskinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach haben das diesjährige Erntedankfest eine ganze Woche lang gefeiert. Mit einer Andacht stimmten sie sich gemeinsam mit ihren Erzieherinnen darauf ein und brachten ihre eigenen Erntekörbchen mit. Gegenseitig zeigten sie sich ihre Ernte, benannten die Früchte, ordneten Obst und Gemüse den Farben zu. Außerdem machte sich die Kinder Gedanken darüber, was die Ernte für die Tiere bedeutet, was Haustiere und die wilden Tiere in Wald und Flur überhaupt fressen. Passend dazu bastelten sie aus Obst und Gemüse Tiere, die nach langer Bewunderung verspeist wurden. Zum krönenden kulinarischen Abschluss gab es für alle noch eine selbstgemachte Pizza und als kulturellen Wochenabschluss eine Vorstellung vom Kasperletheater mit der Geschichte „Sag mal, wie kommt der Wurm in den Apfel?“, die allen Glückskindern sehr viel Freude machte.
Darüber hinaus haben die Kinder und das Erzieher-Team rund um Leiterin Elke Döring eine Spende in Höhe von 200 Euro von Bergtuning Judenbach erhalten, wofür sie sich an dieser Stelle aufs Herzlichste bedanken.

Sportlich in den Herbst

Sonneberg – Zum ersten Sportfest im Diakonie-Altenpflegeheim haben jüngst die Verantwortlichen um Leiterin Heide Kurtz und Bewohnerfürsprecher Michael Brand eingeladen. Nachdem der ursprüngliche Termin aufgrund zu großer Hitze abgesagt werden musste, verlegte man vor kurzem wegen herbstlicher Temperaturen das neue Erlebnis kurzerhand ins Innere der Einrichtung, wo verschiedene Stationen im großen Saal aufgebaut waren, die für neue Erfahrungen und Herausforderungen für die Bewohner sorgten. Mit tatkräftiger Unterstützung der Betreuungsmitarbeiterinnen gelang es allen Bewohnern, Stationen wie Kegeln, Ballwerfen und rhythmische Sportgymnastik mit bunten Tüchern erfolgreich zu absolvieren. Beim sportlichen Kräftemessen sammelten sie Punkte, und am Ende gab es eine Siegertrophäe für Alma Menzel, die beim sportlichen Stelldichein die meisten Punkte sammeln konnte. Sie freute sich sehr über den goldenen Pokal mit der Aufschrift „1. Sportfest im Annastift“, der nun ihr Zimmer verschönert. Ein großes Dankeschön sagt Leiterin Heide Kurtz an alle, die zum Gelingen des ersten Sportfestes für die Bewohner des Annastiftes beitrugen, allen voran Bewohnerfürsprecher Michael Brand – Motor, Initiator und Organisator für so viele Events im Jahr.

Erntedank in der Kinderwelt

Sonneberg – „Ein kleines Wort – du kennst es kaum – hat sich versteckt auf einem Baum. Die Menschen, groß und klein, sie fanden dieses Wort nicht fein. Keiner wollt‘ es gerne sagen, drum lief es weg, ohne zu klagen. Hier zwischen grünen Blättern, da kann es fröhlich klettern. Die Vögel wunderten sich gar sehr. Ein kleines Wort – wo kommt es her? Sie übten es zu singen. Nun fing es an zu klingen. Im Garten stand ein alter Mann. Er hörte sich die Vögel an. Ihr Zwitschern gefiel ihm immer mehr. Da rief er laut: ‚Danke, danke sehr!‘ Das kleine Wort, so gut versteckt, der alte Mann hat‘s neu entdeckt.“ Welches kleine Wort hat der alte Mann neu entdeckt?
Vor kurzem begann die Erntedankwoche in den beiden Häusern der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Köppelsdorfer Kinderwelt“. Wie jedes Jahr brachten hierfür die Kinder tolle, bunte und gesunde Erntekörbchen mit. In der Villa, dem Nebengebäude der Einrichtung, stellten die Kinder zunächst den Inhalt ihrer Körbe im Morgenkreis vor und staunten nach dem Sortieren, wie viele unterschiedliche Obst- und Gemüsesorten es gibt. Dazu passend hörten sie eine tolle Geschichte und versuchten akribisch, die danach vorgelesenen Erntedankrätsel zu lösen.

Lebensretter zu Besuch

Eisfeld – Vor dem Hintergrund unseres neuen Jahresthemas „Wisst ihr, was ich werden will, wenn ich einmal groß bin“ hatten wir, die Kinder der „Häschenwiese“ und „Zwergenstube“ der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Pfiffikus“ kürzlich Besuch von den Notfallsanitätern der Regiomed-Rettungswache Eisfeld. Diese rückten mit dem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und einem Rettungswagen (RTW) an und sorgten zunächst für große Aufregung unter den Kindern, denn oft ist etwas Schlimmes passiert, wenn das „Krankenauto“ kommen muss.
Einige Kinder hatten deshalb anfangs Respekt vor den Fahrzeugen und wollten nur aus der Ferne schauen. Die drei anwesenden Notfallsanitäter begeisterten zum Schluss jedoch jeden mit ihren Ausführungen, so dass alle Kinder sich in den RTW hinein trauten und dort umsahen. Und zu sehen gab es viel, und Dank der kindgerechten anschaulichen Erklärungen der drei Sanitäter und den vielfältigen Möglichkeiten des Selbstausprobierens wissen wir nun, welche Geräte und welches Zubehör Leben retten kann und womit der Notfallkoffer im NEF bestückt ist.

Farbenfrohe Erntepracht

Sonneberg – Mit fröhlichen Liedern haben die Mitarbeiter und Bewohner des Diakonie-Altenpflegeheims „Annastift“ in Sonneberg gemeinsam mit vielen Gästen ihren diesjährigen Erntedank-Gottesdienst abgehalten. Stimmgewaltig unterstützt wurden Pflegedienstleitung Annette Hellbach und Pfarrer Johannes Heinrich dieses Mal von den Sängern der Kantorei Sonneberg unter Leitung von Kantor Martin Hütterott.
In seiner Predigt konzentrierte sich Pfarrer Heinrich besonders auf die bunte Farbenpracht, die der Herbst mit sich bringt. Selbstverständlich verwies er auch auf die reichen Gaben der eingebrachten Ernte, mit denen der Mensch nun auf den nahenden Winter vorbereitet ist. Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten, Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer schloss Annette Hellbach den diesjährigen Erntedank-Gottesdienst.

Fröbelkids feiern Erntedank

Haselbach – Mütter, Väter, Omas, Opas – vor allem aber die Kinder des Diakonie-Kindergartens „Friedrich Fröbel“ drängten am Sonntagvormittag des 29. September in die Haselbacher Kapelle. Die Plätze waren schnell besetzt, einige Besucher wichen auf die Empore aus – ein guter Platz schließlich auch für Handyfotos. Fotografiert wurde wieder reichlich – wie immer, wenn in Haselbach ein Auftritt der Kindergartenkinder ansteht –, und das war der Fall. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, Pfarrer Thomas Freytag, Uta Baumfelder und Manuela Schmidt vom Lektoren-Team feierten die Kinder Erntedankfest.
Mit dem Herbst, der das Gemüse erntereif werden lässt, und den vielen süßen Früchten, die man in dieser Jahreszeit ernten kann, hatten sie sich schon Wochen vorher in ihren Gruppen beschäftigt. Und die Kinder haben auch selbst reichlich geerntet. Ihr Kindergarten hat da schließlich eine ganze Menge zu bieten: Da wachsen im Garten Beeren, Tomaten, Möhren und auch Petersilie für die Suppe. Zur Feier des Tages brachten zudem viele Eltern Obst und Gemüse in Körben mit, die nun in der Kapelle als Dekoration mit in das Hohelied auf den Herbst einstimmen konnten. „Es ist genug für alle da“, diese Botschaft des Haselbacher Erntedankfestes zog sich durch das Programm, das so bunt war wie der Herbst selbst. „Wem sollen wir danken“, fragte Vicky in einem Dialog mit Lena. „All jenen, die sich auf dem Felde plagen. Sie pflücken Äpfel, buddeln Möhren, mähen Getreide und treiben die Kühe auf die Weide… „Wir wollen auch Gott nicht vergessen, er ließ alles wachsen und gedeihen.“

Glückskinder feiern Weltkindertag in Erfurt

Judenbach/Erfurt – Den diesjährigen Weltkindertag – erstmals Feiertag im Freistaat – haben die Vorschulkinder und Erzieher der Diakonie-Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ aus Judenbach in der Landeshauptstadt gefeiert. Schon einen Tag vorher waren sie sehr aufgeregt, als sie sich mit der Bahn nach Erfurt aufmachten.
Zusammen mit Iris und Elke genossen die Kinder die lange Bahnfahrt und überbrückten die Zeit mit dem Beschauen der Landschaft und vor allem dem Verspeisen der von den Eltern mitgeschickten Verpflegung.
Auf dem Bahnhofsvorplatz in Erfurt angekommen, nahmen uns inmitten von etwa 1300 anderen teilnehmenden Kindern erst einmal die Mitarbeiter der Diakonie Mitteldeutschlands in Empfang. Unter dem Motto „Kinder haben Rechte! ...auf Frieden“ nahmen wir an der Andacht und den lustigen Liedern zum Mitmachen teil.

Ein dickes Danke für die Tafel-Kümmerer

Sonneberg - "Wir dürfen Grenzen nicht noch mehr verschärfen", mahnt Pfarrer Winfried Mucke zu Beginn des ökonomischen Gottesdienstes in der katholischen Kirche St. Stefan in Sonneberg am vergangenen Sonntag. Begangen wird dieser traditionell zum Stadt- und Museumsfest, hat dieses Jahr aber einen weiteren Anlass. Wie bereits berichtet, feiert die Sonneberger Tafel ihr zehnjähriges Bestehen. Gemeindemitglieder der evangelischen, katholischen und freichristlichen Gemeinde lauschen gemeinsam mit den vielen erschienenen Gästen den Worten von Pfarrer Mucke und Thomas Rau, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises. Von unruhigen Herzen berichten die beiden und ebenso unruhigen Zeiten, die die Sonneberger Tafel hinter sich hat. Das Lied "Öffne Dein Herz" fügt sich ein in den berührenden Gottesdienst, der geprägt ist von Wünschen nach offenen Türen, Menschen, die sich die Hände reichen, einem Auf- und Durchatmen im Alltag, nicht nur an diesem Sonntag. Und im Zentrum steht der Gedanke an die Menschen, die von dem reichen Überfluss unserer Tage nichts oder nur wenig abbekommen. Weil es, auch im Sinne des anstehenden Erntedankfestes, um die Nahrungsmittel geht, die tagtäglich weggeschmissen werden, wird am vergangenen Sonntag in St. Stefan das Agapemahl miteinander gefeiert. Brot und Trauben werden hierbei nach altchristlicher Tradition miteinander geteilt, um sich zu sagen, dass man einander wertschätzt. „Gerade, weil es ein ökumenischer Gottesdienst ist, ist das Agapemahl etwas so Bedeutsames – man teilt trotz Verschiedenheit im Glauben miteinander gemeinsame Zeit, Nähe und Essen“, erklärt Superintendent Rau.

Inklusion gibt’s nicht zum Nulltarif

Sonneberg – Gemeinsames Spielen, Lernen und Lachen von Kindern mit und ohne Behinderung unter einem Dach: Das war vor gut 20 Jahren die Vision von Pfarrer Dietmar Schmidt, dem damaligen geschäftsführenden Vorstand des Diakoniewerkes Sonneberg. Damals waren separate Einrichtungen für Kinder mit Behinderungen Normalität. Hartnäckig und zielstrebig verfolgte Pfarrer Schmidt sein Ziel und ließ sich auch in den Ministerien der Landeshauptstadt nicht abweisen. Aufgeschlossene Partner und tatkräftige Unterstützer fand er in der Stadt Sonneberg mit der damaligen Bürgermeisterin Sibylle Abel und ihrem damaligen Beigeordneten und heutigen Bürgermeister Dr. Heiko Voigt an der Spitze.
Mit seinem Mut für neue Wege und steter Beharrlichkeit schaffte es Pfarrer Dietmar Schmidt, dass der Bau der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ möglich wurde, in der die damaligen Kindergärten „Sonni“ und „Am weißen Rangen“ vereint wurden und in der seit nunmehr 15 Jahren Kinder mit und ohne Behinderung zusammen gefördert und gefordert werden, gemeinsam spielen, leben und lachen können. Die Stadt Sonneberg förderte das ehrgeizige Projekt mit über einer Million Euro Investitionskostenzuschuss und kümmerte sich darüber hinaus um die Abwicklung der staatlichen Fördermittel.

Musikalische Unterstützung für jeden Anlass

Planen Sie eine Feierlichkeit, und Ihnen fehlt noch der musikalische Part zur Ausgestaltung? Möchten Sie den nächsten Seniorennachmittag mit fröhlichen Liedern gestalten? Sie sind auf der Suche nach musikalischer Unterstützung? Dann sind Sie beim Akkordeon-Duo des Seniorenbüros genau richtig. Ob Familien- oder Weihnachtsfeiern oder einfach nur gemütliches Beisammensein – Gerlinde Balzer und Barbara Umbach haben zahlreiche Lieder und Musikstücke für jeden Anlass in ihrem umfangreichen Repertoire und machen auch Ihre Festivität zu einem besonderen Erlebnis. Melden Sie sich einfach im Seniorenbüro Sonneberg unter 03675/42 12 46 oder per E-Mail unter

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Gemeinsame Sache

Sonneberg/Wildenheid – Für die erste bayerische Demenzwoche haben sich die Kinder und Erzieherinnen der Diakonie-Kindertagesstätte jüngst etwas Besonderes einfallen lassen. Im benachbarten Wildenheid im Seniorenzentrum „Phönix – Haus am Muppberg“ traten sie im Rahmen des für die Bewohner geplanten Märchenvormittags auf und zeigten fröhlich und beschwingt ihr Können mit Liedern und Tänzen. So manchen Bewohner hielt es dabei nicht auf seinem Platz, und er schwang begeistern das Tanzbein.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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