Ein neuer Look für den „Bunker“

Eisfeld – Zu einem ersten Treffen sind vor kurzem engagierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 23 Jahren im Jugendclub „Bunker“ in Eisfeld zusammengekommen, um in ihrer Freizeit das örtliche Angebot der offenen Jugendarbeit des Diakoniewerkes ehrenamtlich zu unterstützen. Schnell waren sie sich einig: Der Bunker braucht einen neuen Look. Gemeinsam wollen sie sich künftig um die Räumlichkeiten kümmern, neu einrichten und erweitern. Zur geplanten Ausstattung sollen eine Graffiti-Wand, eine Zocker-Ecke, ein Beamer samt Leinwand und WLAN, eine Küche zum gemeinsamen Kochen und ein Bereich im Hof zum Chillen gehören. Wie sie das am besten anstellen und was alles dazu gehört, darüber hat sie Robin Rüttinger, Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit am Standort Eisfeld, bei ihrer ersten Zusammenkunft ausführlich informiert. Als nächstes sind die entsprechenden Anträge an der Reihe, die die Jugendlichen für ihr Projekt beim Jugendforum Hildburghausen einreichen wollen und bei dem sie Ende September ihre konkreten Vorhaben vorstellen werden.

Abc-Farbkleckse sagen

„Auf Wiedersehen“

Über die Abschlusswoche der Schulanfänger aus der integrativen Kindertagesstätte „Die Farbkleckse“, Hildburghausen:

Mit leuchtenden Augen und voller Vorfreude begann für die fünf Schulanfänger und ihre blaue Farbklecksgruppe an einem Montag im August ihre Abschlusswoche im Kindergarten. Nach dem Frühstück stand der Bus bereit, denn die Saalfelder Feengrotten waren das Ziel der Abschlussfahrt. Der Dienstag stand im Zeichen der Verkehrserziehung, und alle „Großen“ bestanden natürlich ihre Fußgängerprüfung. Mit Laufrad und Roller waren alle blauen Farbkleckse am Mittwoch im Park unterwegs, und ein leckeres Eis rundete die Ausfahrt ab.
Lange Wanderungen gehörten in den letzten Jahren zum Kindergartenalltag dazu, und der Schafteich am Waldrand von Hildburghausen war oft unser Ziel. Das Spielen im Wald am Donnerstag hat das lange Laufen belohnt und nicht nur das, denn an diesem Tag blieben wir bis zum Nachmittag dort. Olivs Mama brachte uns leckere Pizza, und die Mittagsruhe mit Blick zu den Baumkronen war auch sehr spannend.

Da schmeckt’s gleich nochmal so gut

Schalkau – Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Diese Frage müssen sich die Wirbelwinde aus der gleichnamigen integrativen Kindertagesstätte in Schalkau seit kurzem nicht mehr stellen. Denn dank großzügiger Spenden konnten zwei komplette neue Geschirrsätze aus Melamin in rot und blau für drei Gruppen angeschafft und das in die Jahre gekommene Geschirr ausgetauscht werden, sodass jedes Kind sein neues Tellerchen und Becherchen hat.

Diakonie-Kitas sind ausgewiesen MINT

Sonneberg – Mit pandemiebedingter Verspätung haben drei Kindertagesstätten des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld vor kurzem ihre Roll-Ups „MINT-freundliche Stadt Sonneberg“ aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Christian Dressel in Empfang genommen. Anhand dieser Aufsteller zeigen künftig die integrativen Kindertagesstätten „Arche Noah“ in Oberlind und die „Köppelsdorfer Kinderwelt“ sowie der Kindergarten „Naturstübchen“ in Hönbach ihre partnerschaftliche Verbundenheit mit der Spielzeugstadt hinsichtlich der Förderung und Stärkung der vier sogenannten MINT-Fähigkeiten: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Ein aufregendes Jahr geht zu Ende

Über den Abschied der Heinersdorfer Schulanfänger der Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“:

Mit einigen Höhepunkten ging für unsere Kindertagesstätte ein besonderes, schwieriges, aber trotzdem erlebnisreiches Kindergartenjahr zu Ende. Gerade auch für die Kleinsten unserer Gesellschaft waren die letzten „Corona-Monate“ von jähen Veränderungen, Trennungen und ab und an auch Tränen geprägt. Deshalb war es für uns Erzieherinnen vor allem wichtig, gemeinsam mit den Eltern wieder ein wenig Normalität und Struktur in den Kindergartenalltag zu bringen. Viele geplante Veranstaltungen mussten leider abgesagt werden. Konsequent getrennte Kita-Gruppen ließen ein gemeinsames Spielen aller Kinder nicht zu. Trotz allem wollten wir für unsere Schulanfänger einen würdigen Abschluss vom Kindergarten gestalten. Sehnsüchtig und erwartungsvoll sahen die Kinder ihrem ersten Schultag entgegen, und der Kindergarten gehört für sie der Vergangenheit an.
Lange schon freuten sich die sieben Schulanfänger der „Hanäschdaffer Bimmelbah“ auf ihre Abschlussfahrt. Ziel war das „Haus der Natur“ in Goldisthal. Mit einem Kleinbus starteten wir Mitte Juli bestens gelaunt gegen 9 Uhr von unserem Kindergarten. Mit im Gepäck hatten wir einen prall gefüllten Picknick-Korb. Unsere Fahrt dauerte auf Grund zahlreicher Baustellen und Vollsperrungen etwas länger als geplant, so wurde am Ende gar eine „kleine Thüringenrundfahrt“ daraus. Aber das tat der sehr guten Stimmung im Bus keinen Abbruch.
Im „Haus der Natur“ wurden wir schon von einer netten Mitarbeiterin erwartet. Sie nahm uns alle mit auf eine interessante Reise durch spannende, geheimnisvolle und reizvolle Welten. Der Wald mit seinen verschiedenen Stockwerken und Lebensräumen zog uns zuerst in seinen Bann. Zwei kämpfende Hirsche, rätselhafte Vogellaute in der Nacht sowie Sagen über den Wald fesselten die Kinder. Die Stationen „Allein auf einem Hochsitz“ und „In den Wipfeln der Bäume“ vermittelten völlig neue, unerwartete Eindrücke und nahmen den Kindern die Angst vor dem dunklen Wald. Den Kindern wurde die Einzigartigkeit und damit das Schützenswerte der Wildtiere und Pflanzen unserer Region nahegebracht. Somit wurden auch die Sinne der Sechsjährigen für ein nachhaltiges und umweltschützendes Leben und Tun geschärft. Den lehrreichen Rundgang beendeten wir mit einer lustigen und coolen Rutschpartie im Obergeschoss. Schön war auch, dass die Kinder an vielen Stationen selbst gestalterisch tätig sein konnten.

„Und so geh nun deinen Weg, ohne Angst und voll Vertrauen.“

Mit diesen Worten haben sich die Erzieher und Gemeindepädagogin Manuela Marschollek von den vier Schulanfängern Anna, Danny, Oleg und Leo aus der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf in der St. Kilian Kirche in Effelder verabschiedet. Aufgrund der aktuellen Situation wurde lange überlegt, auf welchem Weg die Schulanfänger unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und der Abstandsregeln würdevoll verabschiedet werden können. Hierbei hat uns Frau Marschollek mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Beim Betreten der Kirche haben alle ihren Mund-Nasen-Schutz getragen und jede Familie bekam ihre eigene Sitzbank mit genug Abstand zum Vorder- und Hintermann.
Als Einführung gab es von der Gemeindepädagogin eine Mut-Mitmachgeschichte, damit unsere vier Schützlinge gut für die Schule und die entstehenden Ängste gewappnet sind – Gottes guter Segen zieht mit Euch ins Land und auf allen Wegen hält euch seine Hand.

Eine Nachtwanderung zum Abschied

Sonneberg – Mit einem gemütlichen Nachmittag und einem spannenden Abend haben sich die acht Schulanfänger der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ in Hönbach von ihrer Kindergartenzeit verabschiedet und ihre Zuckertüten voller Stolz in Empfang genommen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen legten sie bei der Kinderdisco eine flotte Sohle aufs Parkett, schürten ein kleines Feuerchen, über dem sie Marshmellows rösteten, und stärkten sich mit Eierkuchen und selbstgemachtem Apfel- und Birnenmus, bevor sie sich auf eine Nachtwanderung durch das Angerdorf begaben. Das gesamte Erzieher-Team bedankt sich auf diesem Wege bei allen Eltern für die tolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünscht den Abc-Schützen alles erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt.

„Sonnenblumen vor, noch ein Tor!“

Seltendorf – Die Zeit in der Corona-Krise ohne den Kindergarten war ziemliche lange. Das dachte sich auch unser Regentröpfchenkind Merle. Also hat sie die kindergartenfreie Zeit genutzt und mit ihrer Mama und ihrem Opa eine wunderschöne Torwand gebaut. Es wurde gesägt, geschraubt, gepinselt und viel Liebe investiert, um uns eine große Freude zu bereiten.
Unsere Regentröpfchen- und Sonnenscheinkinder haben sich schon sehr erfolgreich am Tore schießen probiert. Auch die Erzieher haben es sich nicht nehmen lassen und ihr Glück herausgefordert.
Ein großes DANKE und Lob an unsere kleine Merle, ihre fleißige Mama Ela und den tollen Opa als Handwerker. Ihr seid spitze!

Lena Heß, Erzieherin im Kindergarten „Sonnenblume“, Seltendorf.

Auf Wiedersehen, liebe Rappelkiste!

Über den Abschied der Schulanfänger aus der Kindertagesstätte „Ummerstädter Rappelkiste“:

Anfang August haben sich die elf Vorschüler der Kindertagesstätte in Ummerstadt von „ihrer“ Rappelkiste verabschiedet. Da die Kinder in diesem, von Corona geprägten Jahr 2020 während ihrer Vorschulzeit schon auf so einiges verzichten mussten, taten sich die engagierten Eltern zusammen, um ihren Sprösslingen trotz allem ein gelungenes Zuckertütenfest zu ermöglichen. Im Vorfeld wurde seitens der Eltern gewerkelt, gehämmert und gestrichen, Fotos ausgedruckt und Erziehergeschenke verpackt.
Am von den Kindern sehnlichst erwarteten Tag hieß es dann bereits frühmorgens: „Überraschung!“ Im Garten der Rappelkiste standen eine bunt gestrichene Sitzgruppe, ein runder Tisch, auf dem alle Kinder ihre Handabdrücke verewigt hatten, und kleine Marienkäfer-Hocker aus Baumstümpfen. Die Freude war riesig. Dann hieß es: „Auf geht’s zum Sportplatz Ummerstadt!“. Dort hatten die Eltern ein liebevolles Frühstücksbuffet für ihre Kinder hergerichtet mit Wiener Würsten, Kuchen, Käse, Obst und sogar Wackelpudding. Nachdem sich die Familien an jeweils separaten Tischen gestärkt hatten, betraten die kleinen „Großen“ dann die provisorisch aufgebaute, aber äußerst liebevoll gestaltete Bühne. Gezeigt wurde ein kleiner „Streifzug durch die vier Jahreszeiten“, dem Hauptthema des Kindergartenjahres. Da tanzten Schneemänner, wenn keiner hinsieht, es wurden Regenschirme synchron zu einem fetzigen Lied gedreht, und der Fasching höchstpersönlich trat auf. Die Botschaft des Stücks lautete: Jede Jahreszeit ist schön, es gibt immer etwas zu entdecken, wird nie langweilig. Genauso wie jedes Kind einzigartig und einmalig ist, so ist es auch jeder Abschnitt des Jahres.

Abschied einmal umgekehrt

Judenbach/Sonneberg – Da in diesem Jahr alles anders ist und die Vorschulkinder nicht wie üblich groß von ihrem Kindergarten Abschied nehmen können, haben sich die Eltern der Schulanfänger aus Judenbach etwas Besonderes einfallen lassen. Sie organisierten einen würdigen Abschied ihrer Kinder aus der Diakonie-Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ und luden kurzerhand die Erzieherinnen Ramona Ehrsam, Iris Stephan und Kita-Leiterin Elke Döring zum Stelldichein ein.

Abschied und Aufbruch

Hildburghausen – Ein letztes Mal als Schüler haben fünf junge Erwachsene Mitte Juli die Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen betreten. In nur kleiner Runde erhielten Justin, Karl, Leon, Julia und Patricia ihre Abschlusszeugnisse. Nach zwölf, 13, 14 und 15 Jahren an der Förderschule treten sie nun ihren weiteren Weg in die Berufsbildungsbereiche der Wefa oder in die unterstützte Beschäftigung an.
So einige Tränen wurden vergossen, denn die Zeit in der Schule war schön. Nicht nur das Lernen, sondern auch die Erlebnisse, der Fleiß und der Spaß bei kulturellen, sportlichen, freizeitpädagogischen und kreativen Aktivitäten werden ihnen aus ihrer Schulzeit in Erinnerung bleiben. Wir wünschen euch nun viel Glück und neue gute Freunde, und wir freuen uns, wenn ihr uns wieder einmal besucht.

Schulleiter Heiko Wendel im Namen des gesamten Kollegiums der Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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