Ein Licht in dunklen Zeiten

Haselbach – Auch die Steppkes der Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ haben von den Verantwortlichen der Landvolkbildung Thüringen ein ganz tolles Igelhäuschen geschenkt bekommen. Hierfür bedanken sie sich aufs Herzlichste. Auf dem hauseigenen Außengelände fanden sie gemeinsam ein sicheres, mit Laub bedecktes Plätzchen für das Igel-Hotel und warten nun gespannt auf Besuch des kleinen Stacheltiers.
Aufgrund der aktuellen Bedingungen war der traditionelle Umzug zum Martinstag heuer leider nicht möglich. Doch ausfallen lassen wollte ihn das Team um Kita-Leiterin Dorit Roß auf keinen Fall. Und so feierten die Fröbel-Kids den diesjährigen Martinstag quasi unter sich im Kindergarten in ihrer jeweiligen Gruppe. Ihre selbstgebastelten Laternen durften die Kinder dieses Mal mit nach Hause nehmen, um sich an der Aktion „Laternen Fenster“ zu beteiligen. Hierbei wurden von Anfang November bis zum Martinstag Laternen in Fenster gehängt, die man von der Straße aus gut sehen kann, damit große und kleine abendliche Spaziergänger die tollen Laternen bestaunen können. Ganz im Sinne von Sankt Martin konnte man auf diese Weise in dieser schwierigen Zeit Hoffnung schenken.

Tradition fortgesetzt

Über das soziale Engagement der Kinder der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf:

Wie in jedem Jahr haben sich die Sonnenblumen aus der Kita „Sonnenblume“ in Seltendorf an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Einige Wochen lang sammelten die Kinder und Erzieher verschiedenste Dinge, um die Kartons zu füllen. Hier halfen alle Mamas, Papas und Großeltern fleißig mit und brachten Kleidung, Spielsachen, Malutensilien, Schuhe und vieles mehr zu uns in den Kindergarten.
Gemeinsam mit den Kindern wurden nun einige Kartons für Mädchen und Jungs im Alter von zwei bis neun Jahren verpackt. Insgesamt elf Päckchen gehen nun auf weite Reise und erfüllen viele Kinderherzen mit Freude und Glück.

Nicole Brauer, Erzieherin in der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ Seltendorf.

Mit einem Einkauf viele Tische gedeckt

Hildburghausen/Eisfeld – Groß ist die Freude in der Hildburghäuser Tafel. „339 Spendentüten sind bei der diesjährigen Rewe-Aktion für uns zusammengekommen“, freut sich Diana Gütter, verantwortliche Organisatorin der Einrichtung. Im Rahmen der Themenwochen zur sozialen Verantwortung konnten die Kunden eine bereits gepackte Spendentüte mitnehmen, an der Kasse mit fünf Euro bezahlen und die Tüte in die dafür vorgesehene Sammelstelle in den Märkten der Rewe-Group vor Ort legen. Die zuständigen Mitarbeiter haben dann die Tüten bei den Tafeln abgegeben.
„In diesen Paketen befinden sich vor allem haltbare Lebensmittel wie Langkornreis, Spaghetti-Gericht mit Tomaten, Tortellini, Tomatencremesuppe, Nuss-Nugat-Creme und Kekse“, erklärt Gütter. „Ein großes Dankeschön geht an alle Rewe- und Nahkauf-Kunden aus Hildburghausen, Eisfeld, Römhild und Schleusingen sowie an Susan Greth und Silke Will vom Rewe-Markt Eisfeld für die vielen ‚WunderTüten‘ für unsere Tafel-Kunden“, sagt Diana Gütter im Namen aller ehrenamtlichen Tafel-Helfer und -Kunden.

Info: Wer die Arbeit der Hildburghäuser Tafel unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldspende unter folgender Bankverbindung tun: Kreissparkasse Hildburghausen, IBAN: DE34 8405 4040 1100 0067 84, BIC: HELADEF1HIL. Vielen herzlichen Dank sagen Diana Gütter sowie alle ehrenamtlichen Tafelhelfer.

Kartoffelanbau mal anders

Sonneberg-Hönbach – Über ihre ersten Kartoffeln aus eigenem Anbau haben sich jüngst die Kinder der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ gefreut. Allerdings sind die wertvollen Erdäpfel weder im Gewächshaus noch großflächig in einem Beet gewachsen. Stattdessen haben sie vor gut einem halben Jahr ausgemusterte Autoreifen fleißig aufeinandergestapelt, mit Erde befüllt und die Pflanze gesetzt.

Wo sind die Weihnachtswichtel?

Eisfeld – In der Wohnanlage „Rosengarten“ in Eisfeld leben Frauen und Männer unterschiedlichen Alters. Auch hier wird es pandemiebedingt in diesem Jahr keine Weihnachtsfeier geben. Wenn die Bewohner keinen Besuch von ihren Familien bekommen können, sind sie Weihnachten allein. Deshalb rufe ich euch auf, mit mir zu wichteln. Wer ist dabei?
Macht euch einfach ein paar Gedanken für ein kleines Präsent – hübsch verpackt, ein paar Plätzchen, ein Gedicht oder eine Geschichte, die wir vorlesen können, oder vielleicht ein schöner Weihnachtsfilm auf DVD? So wird auch im Rosengarten etwas unter unserem Weihnachtsbaum liegen. Geschenke auspacken lieben nicht nur Kinder!
Ich bin schon gespannt, ich nehme alles entgegen in der Tafel Hildburghausen bzw. im Rosengarten Eisfeld, bitte meldet euch vorher kurz. „Allen Weihnachtswichteln schon jetzt ein ganz großes Dankeschön“, sagt Diana Gütter, die folgendermaßen zu erreichen ist: Telefon 03685/4011533, mobil 0160/7250948 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir alle sind Lichterkinder!

Über den diesjährigen Martinstag in der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf:

„Tragt in die Welt nun ein Licht, sagt allen: Fürchtet euch nicht!“

Das haben auch unsere kleinen Sonnenblumen am Martinstag getan. Gemeinsam mit ihren Erziehern und leuchtenden Laternen ging es durch Seltendorf. Was für ein herrlicher Anblick. Sogar den einen oder anderen Bewohner lockte es vor die Haustür.
Trällernd mit Martins- und Laternenlieder erhellten wir die nebligen Straßen und gaben gerade in dieser schweren Zeit ein Licht der Hoffnung und Liebe weiter.
Zurück am Kindergarten wartete Gemeindepädagogin Manuela Marschollek mit entsprechendem Abstand und einer kleinen Andacht im Freien auf die großen und kleinen Sonnenblumen. Auf einer Leinwand zeigte sie uns den Martinsfilm und erzählte die Geschichte. Gemeinsam beteten und sangen wir anlässlich dieses Festes. Vielen Dank für die besonderen Momente, die viele Mühe und Zeit.
Wir wünschen allen Lesern eine gesegnete Zeit und schenken mit unseren Lichterkindern viel Hoffnung und Kraft. Bleibt gesund.

Mandy Bauer, Leiterin der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ Seltendorf.

Erntedank mal anders

Judenbach – Eine ganze Woche lang haben die Kinder der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach das diesjährige Erntedankfest gefeiert. Aus gegebenem Anlass haben die Erzieherinnen verschiedene Obst- und Gemüsesorten eingekauft und vorbereitet. Denn aufgrund des einzuhaltenden Infektionsschutzes war es heuer leider nicht möglich, Lebensmittel von zu Hause mit in den Kindergarten zu bringen. Doch das machte nichts. Mit einer Andacht starteten die Glückskinder in ihre Erntedankwoche und sprachen mit ihren Erzieherinnen über die Bedeutung und Herkunft des Erntedankfestes. Anschließend säten sie Kresse, um zunächst den kleinen Pflänzchen beim Wachsen zuzusehen und sie zu gegebener Zeit als gesundes Nahrungsmittel beim Frühstück zu verspeisen.
Am zweiten Tag beschäftigten sich die Steppkes ausführlicher mit den unterschiedlichen Früchten, benannten die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten mit Namen und Herkunft und rätselten über den Wachstumsort, denn nicht alles wächst über der Erde. Und selbstverständlich ließen es sich die Kinder ordentlich schmecken.

Überwältigender Erntedank

Sonneberg – Auch in diesem außergewöhnlichen Jahr haben sich die Verantwortlichen der Sonneberger Tafel wieder über eine hohe Spendenbereitschaft der Kirchgemeinden anlässlich des Erntedankfestes gefreut. Die zahlreichen Lebensmittelspenden wurden von den Tafelhelfern in den Gemeinden teils abgeholt und teils auch von den Gemeinden direkt zur Tafel gebracht. Die vielfältigen Spenden wurden an die Tafelkunden verteilt. Auch die getätigten Geldspenden werden dringend benötigt, da sich die Tafel ausschließlich aus Spenden finanziert. Darüber hinaus haben viele Kleingärtner und Privatpersonen vieles von ihrer eigenen Ernte an Obst und Gemüse gespendet. Sylvia Möller, operative Leiterin der Tafel, ist dankbar: „Es ist überwältigend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Tafel jedes Jahr von den Kirchgemeinden mit Lebensmittel- und Geldspenden bedacht wird. Wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit.“
Doch der Dank gilt nicht nur den Gemeinden. Es bedarf vieler Unterstützer, um die Tafel am Leben zu erhalten. Allen voran sind das die ehrenamtlichen Tafelhelfer, die täglich ihre Freizeit für den Dienst am Nächsten opfern.

Angekommen in der Villa

Über den Umzug der künftigen Schulanfänger aus der integrativen Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“:

Seit einem Vierteljahr haben sich die Schulanfänger 2021 nun bereits in der Köppelsdorfer „Villa Kinderwelt“ eingewöhnt. Dafür wurden die Räumlichkeiten liebevoll eingerichtet und versucht, den Umzug mit samt den neuen Strukturen für die Kinder so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten. Nun können wir sagen: Wir sind angekommen und vor allem auf der Zielgeraden zum Schulanfang.
Die kleinen Villabewohner sind höchstmotiviert und finden mit ihren Erzieherinnen ständig neue Ideen, um das bevorstehende Zuckertütenfest zu „retten“. Auch in unseren vier Wänden hält das Thema Corona Einzug, weshalb der alljährliche Weihnachtsmarkt entfällt, der unter anderem zur Finanzierung des Zuckertütenfestes dient. Deshalb werden im wöchentlichen Wechsel kleine Kostbarkeiten im Flur der Villa verkauft. Unter anderem fanden somit selbstgemachte Marmeladen, gebastelte Leinwände und Pilze und viele weitere tolle Dinge schon ein neues Zuhause. Über die fleißigen Käufer freuen wir uns riesig und möchten uns gleichzeitig auch für die eine oder andere Obstspende bedanken.

Erzieherin Jasmin Wendel im Auftrag der Villa der integrativen
Kindertagesstätte und ThEKiZ „Köppelsdorfer Kinderwelt“.

Vergiss das Danken nicht,
wenn lang gehegte Träume unerwartet wahr werden.
Vergiss das Danken nicht,
wenn auf dem Acker deines Lebens
sich viele Früchte ausbreiten.
Vergiss das Danken nicht,
wenn du im Alltag die Erfolge selbstverständlich einsammelst.
Vergiss das Danken nicht,
wenn du gut schlafen und gut essen,
wenn du gut arbeiten und gut leben kannst.

Reinhold Ruthe

Hildburghäuser Tafel sagt Danke!

Hildburghausen – Mit Ausbreitung des Corona-Virus sahen die lokalen Tafeln zahlreichen Herausforderungen entgegen, die alle Säulen der Tafel-Arbeit betreffen. Dazu zählen im Bereich Ehrenamtliche ein starker Rückgang der Anzahl an aktuell aktiven Ehrenamtlichen, da der Großteil der Ehrenamtlichen zu der Risikogruppe von Covid-19 gehört. Daher bleiben viele Ehrenamtliche zu Hause, um sich und ihre Angehörigen zu schützen.
Auch im Bereich Finanzen war ein starker Rückgang zu verzeichnen. Da unsere Tafel in Hildburghausen ab dem 15. März für fast acht Wochen geschlossen war, fehlten die Einnahmen durch die Kunden-Beiträge, während die Kosten für Miete, Strom und zum Beispiel Versicherungen unseres Fahrzeugs unverändert weiter anfallen. Wir benötigen für den Tafelbetrieb rund 2.200 Euro im Monat.
Viele freiwillige Helfer haben sich gemeldet, um für Bedürftige einzukaufen, kleinere Haushaltsdienste zu verrichten und die Lebensmittelkiste der Tafel zu überbringen. Wir, die Tafel Hildburghausen, und die Ehrenamtsagentur Hildburghausen haben einen „Lieferdienst“ eingerichtet für die Menschen, die in Versorgungsengpass geraten sind.
Ich bin froh, dass die Lebensmittel auf diese Art und Weise verteilt werden konnten, denn wir haben sie weiterhin von den Supermärkten abgeholt, sodass sie nicht vernichtet wurden. Seit dem 11. Mai haben wir für unsere Kunden wieder geöffnet.
Durch die finanzielle Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Hildburghausen und unserer treuen Tafelpaten war es möglich, diese Schließzeit gut zu überstehen, ohne in Existenznot zu geraten.

Ein Winterhotel für den Igel

Aus der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf:

Ein großer Dank geht an die Landvolkbildung in Sonneberg, die ganz tolle Igelhäuschen zum Verschenken gebaut hat. Da haben wir uns natürlich gleich ein Haus abgeholt und es bereits am nächsten Tag mit den Kindern aufgestellt. Erst einmal mussten wir uns einen sicheren, ruhigen Platz für das Häuschen suchen. Dann wurde es mit Heu und Spänen gefüllt und unter dem Laubhaufen versteckt. Fleißig transportierten die Kinder das Laub mit den Schubkarren, richteten den Schlafplatz liebevoll ein und warten nun gespannt auf einen Igel, der hoffentlich über den Winter in die Seltendorfer „Sonnenblume“ einzieht. Was für eine wundervolle Idee!

Mandy Lützelberger, Leiterin der Kindertagesstätte „Sonnenblume“, Seltendorf.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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