Aufregung bei den Pfiffikussen

Die Aufregung bei den Kindern der Mäusegruppe der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld war riesengroß, als am Vormittag ein Polizeiauto auf den Hof des Kindergartens fuhr. Kein Platz an den Fenstern blieb leer. Es kam noch besser, denn die beiden Polizisten der Schutzpolizei hatten ein paar Überraschungen im Gepäck. Schnell saßen wir auf unseren Plätzen und lauschten aufmerksam den Erzählungen der Polizisten Peter und Martin. Im Anschluss durften wir auf unserem Hof den Polizeibus erkunden und sogar mal hinter dem Lenkrad sitzen. Das war aufregend. Geduldig zeigten uns die Polizisten, was sich Interessantes alles in und an diesem Fahrzeug befand. Auch durften wir den Schutzhelm ausprobieren, der war richtig schwer. Wir erfuhren, wie Polizeikreide aussieht und wofür sie verwendet wird. Natürlich wurden auch die Sirene und Blaulicht eingeschaltet. Das war ein Spaß. Sogar Malbücher und kleine Geschenke hatten die beiden Polizisten für uns im Gepäck. Dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den beiden Polizisten Martin und Peter, die uns den Beruf Polizist so anschaulich gemacht haben, im Rahmen unseres Jahresprojektes „Wisst ihr, was ich werden will, wenn ich einmal größer bin“.

Die Mäusekinder der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld mit ihren Erzieherinnen Susanne und Silvia.

Tradition fortgesetzt

Schalkau – Mit ihrem diesjährigen Auftritt in der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau haben die Schüler der Albert-Schweitzer-Förderschule Hildburghausen ihre schöne Tradition des Weihnachtstheaters fortgesetzt. Dieses Mal hatten sie das Stück „Oma macht sich Gedanken“ im Gepäck. Es handelte von den Stationen der Weihnachtsgeschichte, untermalt mit wunderschönen Liedern, die Lehrerin Annegret Hause mit der Gitarre begleitete. Alle Wirbelwinde – ob groß oder ganz klein – waren mit Gänsehautfeeling dabei. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam noch das Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, und die Kinder bedankten sich bei den Schauspielern mit großem Applaus.
„Wir möchten uns auf diesem Weg bedanken, dass uns die Schüler der Albert-Schweitzer-Förderschule auch in diesem Jahr wieder zur Weihnachtszeit besucht und uns alle mit ihrem liebevoll gestalteten Stück verzaubert haben“, sagt Kita-Leiterin Diana Sell im Namen aller Wirbelwinde und des Kita-Teams. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an die beiden Lehrerinnen Barbara Fink und Annegret Hause, die das Stück mit den Schülern einstudiert haben. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Stück!“, ergänzt Sell.

Das Training kann beginnen

Die Freude über die Spende in Höhe von 2500 Euro, überreicht durch Thomas Braun, Geschäftsführer der Maier GmbH & Co.KG Präzisionstechnik Hildburghausen, war riesig. Seit vielen Jahren unterstützt er die Sportler der Albert-Schweitzer-Förderschule Hildburghausen mit finanziellen Mitteln, motivierenden Worten und Mannschaftskleidung.
„Spenden statt Schenken“ lautete in diesem Jahr der Leitspruch der Weihnachtspost an die Geschäftspartner von Thomas Braun. Mit der Spende wird gezielt die Inklusion von Menschen mit Behinderung gefördert. In der Schule trainiert man schon seit 15 Jahren erfolgreich für Wettkämpfe im Skisport und in Leichtathletik der Special Olympics Winter- und Sommerspiele. Dabei kann durch diese Spende die Reise und Unterbringung bei den nächsten sportlichen Veranstaltungen abgesichert werden. Nicht allen Elternhäusern ist es möglich, ihren Kindern die Teilnahme an solchen Wettkämpfen zu ermöglichen. Den sportlich begeisterten Lehrern und Erziehern der Einrichtung ist zu verdanken, dass durch regelmäßige Angebote die Vorbereitung auf die Wettkämpfe gelingt. Einerseits leisten die Pädagogen auch in ihrer Freizeit bei der Begleitung der Jugendlichen hervorragende Arbeit. Aber auch in der Einrichtung werden die nötigen Vertretungen im Unterricht und Besuche der Wettkämpfe organisiert, um unsere Sportler anzufeuern.
Durch die Wettkämpfe gewinnen die Jugendlichen nicht nur so manches Edelmetall, sondern auch viel Selbstvertrauen. Nun sind die nächsten Wettkämpfe der Skilangläufer in Oberhof – und wir sind im Januar dabei. Der Dank gilt dabei Thomas Braun und seinen Geschäftspartnern, dem gesamten Team der Förderschule und den Eltern, die dieses freizeitpädagogische Angebot mittragen.

Heiko Wendel, Schulleiter der Förderschule
des Diakoniewerkes „Albert Schweitzer“, Hildburghausen.

Projekt kann starten

Sonneberg – Die Beschäftigten der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Sonneberg freuen sich über eine komplette Modelleisenbahnanlage im Maßstab H0. Im Herbst kam René Gundermann, Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung, auf die Projektidee, eine analoge Anlage ganz ohne Computertechnik entstehen zu lassen. „Einige Beschäftigte sind leidenschaftliche Eisenbahnfreunde und widmen ihre Freizeit nahezu vollkommen diesem Hobby“, berichtet er. Doch eines fehlte: das Grundlagenmaterial zum Aufbau einer solchen Anlage. Hilfe und Unterstützung boten die Mitglieder des Vereins „Eisenbahnfreunde Sonneberg“. Unbürokratisch, auf direktem Wege und vor allem kostenlos sponserten sie eine komplette Anlage mit allem, was dazugehört. Zwar sei sie ein wenig in die Jahre gekommen, doch genau darin liege nun die Herausforderung für ihn und die Beschäftigten, so Gundermann weiter: „Wir hoffen, dass wir noch weitere Eisenbahnfreunde in der Wefa gewinnen können“, sagt er und ergänzt: „Mit den Arbeiten an dieser Modelleisenbahnanlage werden viele unterschiedliche Fähig- und Fertigkeiten geschult, weshalb auch Beschäftigte aus unserem Berufsbildungsbereich die Anlage für verschiedene Ausbildungsmodule nutzen werden.“
Nur eines fehlt den angehenden Tüftlern noch: fahrbare Untersätze in Form von Wagen und Lokomotiven für ihre neue alte Anlage. Wer entsprechende Materialien zu Hause hat, sie nicht mehr benötigt, jedoch in guten Händen wissen möchte, kann sie gerne an die Wefa-Beschäftigten in Sonneberg zur Vervollständigung ihrer Anlage spenden. Wer mit Material oder tatkräftig beim Bau helfen möchte, wendet sich am besten an René Gundermann, entweder telefonisch unter 03675/4091-183 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Ein herzliches Dankeschön für die schnelle und kostenlose Hilfe sagen René Gundermann sowie die Beschäftigten der Wefa Sonneberg an die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Sonneberg – allen voran an Ralf Kalb, der sich intensiv um die Zusammenarbeit kümmerte.

Abschied aus dem Kindergarten

Schalkau – Mit einer großen Party haben die Erzieher der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau ihre Kolleginnen Rita Recknagel und Angelika Burmeister sowie Hauswirtschaftskraft Christa Jakob in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im Beisein des gesamten Kita-Teams, Schalkaus Bürgermeisterin Ute Hopf, Diakonie-Verwaltungsleiter Karsten Bauer sowie Kita-Fachberaterin Sandy Heß legten die drei Rentnerinnen in passenden „Rentner-Shirts“ zu dem Lied „Was für eine geile Zeit“ eine heiße Sohle aufs Parkett und stimmten so in den lustigen Abend ein.

Aber auch die Kolleginnen hatten sich intensiv auf diesen Abschied vorbereitet, Lieder und Texte selbst gedichtet mit Schwerpunkt auf die vielen vergangenen Arbeitsjahre und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Während der Darbietung des Kita-Teams floss so manches Tränchen der Rührung und Traurigkeit, aber hauptsächlich vor Lachen bei allen Anwesenden. Auch die sehr bewegten und wahren Worte von Verwaltungsleiter Karsten Bauer und Bürgermeisterin Ute Hopf ließen die drei Rentnerinnen nicht kalt.

Mit einem leckeren Abendessen und reichlich Getränken ließen alle den Abend gemütlich und in Erinnerungen schwelgend ausklingen. Wir wünschen ihnen von ganzem Herzen Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

Grundschule präsentiert sich

Suhl – Mit einem Tag der offenen Tür hat sich die Evangelische Grundschule in Suhl jüngst der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Viele Besucher – vor allem neugierige Eltern mit ihren Kindern – kamen voller Interesse vorbei, um sich die Schule, die sich seit Sommer dieses Jahres in Trägerschaft des Diakoniewerkes befindet, einmal genauer anzuschauen. Sie alle hatten die Möglichkeit, verschiedenes Lernmaterial kennenzulernen und auch auszuprobieren, wie zum Beispiel Montessori-Material, die Sandwanne oder diverse Lernspiele. Außerdem konnte man sich über verwendete Arbeitshefte und -materialien informieren. Darüber hinaus luden Bastelstände und ein Instrumente-Karussell die Kinder und ihre Eltern zum Mitmachen ein. Gerne beantworteten das Personal, aber auch die Schüler und ihre Eltern die vielen Fragen der Besucher. In zahlreichen Gesprächen wurde das Konzept der Schule erläutert. „Man hat gemerkt, dass sich die Eltern für neue Wege interessieren“, sagte Schulleiterin Juliane Stübig. „Sie möchten gern, dass ihre Kinder eigenverantwortlich und handlungsorientiert lernen können. Und genau das bieten wir an.“
Der Aufwand für den Tag der offenen Tür hat sich gelohnt: Für die zwölf Plätze, die zur Verfügung stehen, liegen bereits 19 Anmeldungen vor, wie Stübig ergänzte. „Schon im Januar 2020 werden die ersten Aufnahmegespräche stattfinden“, sagte sie und bedankte sich im Namen aller Schüler und ihres Kollegiums bei all jenen, die zum Gelingen dieses erfolgreichen Tages beitrugen.

Feueralarm bei den Pfiffikussen

Wir staunten nicht schlecht, als das Signalhorn ertönte und im Haus Feueralarm gerufen wurde. In Windeseile verließen wir alle über die bekannten Fluchtwege die Einrichtung und gingen zum vorgeschriebenen Stellplatz. Es dauerte nicht lange und die Sirene der Feuerwehr war zu hören, und dann kam auch schon das Feuerwehrauto angebraust. Aber natürlich hat es nicht gebrannt, es war nur eine Übung.

„Rei“ sagt der Budokan

Sonneberg – So schnell vergeht die Zeit. Seit mehr als einem Jahr ist die Kooperation zwischen der integrativen Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“ und dem Judoverein „Budokan Sonneberg“ nun offiziell. Diese Bereicherung bescherte nicht nur vielen Kindern den Genuss des Judosports, sondern trug mit zum Titel „Bewegungsfreundliche Kita“ bei. Darüber freuen wir uns sehr. Der üppige Nachwuchs von allein 14 Kindern aus der Köppelsdorfer Kinderwelt erfreut den Verein ungemein. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei Tassilo und Anne Blankenburg sowie bei Falk Arnold, Vorstand des Budokan Sonneberg.
Wer Interesse hat und mit seinen Kindern in das tolle Training in der Sporthalle der Grundschule „Am Stadtpark“ schnuppern möchte, hat dazu jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr Gelegenheit. Wir freuen uns auf eine weitere zukünftige, erfolgreiche Zusammenarbeit und beenden diesen Artikel mit einem kräftigen: Sport frei!

Erzieherin Jasmin Wendel im Auftrag der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Köppelsdorfer Kinderwelt“, Sonneberg.

Jung trifft Alt im Annastift

Sonneberg – Um Alt und Jung näher zueinander zu bringen, hat sich Jugendschulsozialarbeiterin Christine Kalies etwas Besonderes ausgedacht und das lebendige Projekt „Jung trifft Alt“ ins Leben gerufen. „Im Rahmen dieses Projektes, das innerhalb des Wahlpflichtfachs Lebensgestaltung angesiedelt ist, lernen Jugendliche aus der siebten Klassenstufe alte und pflegebedürftige Menschen kennen“, erklärt sie. Dabei besuchen Schüler der Gemeinschaftsschule Sonneberg gemeinsam mit Kalies Bewohner des Diakonie-Altenpflegeheimes „Annastift“ in Sonneberg. Das Lesen von Geschichten bewegt ebenso wie bereichernde Gespräche über Kindheitserlebnisse, gemeinsames Singen und kurzweilige Gymnastik. „Was in diesen wöchentlich stattfindenden Angeboten an gefühlsmäßigen Momenten geschieht, kann man kaum mit Worten beschreiben“, berichtet Kalies. Und auch die Nachgespräche der Schüler im Anschluss in der Schule berührten ganz tief. „Und die Bewohner des Annastifts haben oftmals Tränen in den Augen, verbunden mit einem Lächeln als Dank für herzliche gemeinsame Begegnungen“, ergänzt sie und hofft auf viele weitere schöne Besuche und berührende Momente.

Neues aus der „Hanäschdaffer Bimmelbah“

Schon die ersten Wochen des neuen Kindergartenjahres brachten unseren Kindern viele schöne Erlebnisse. Einen besonderen Höhepunkt durften die „Waldgeister“ unserer Kindertagesstätte anlässlich der Sonneberger Märchentage erleben. Mit dem Bus starteten wir nach Sonneberg in die „Wolke 14“. Dort sahen wir das Märchen „Hänsel und Gretel“. Hauptdarsteller waren Schüler und Schülerinnen der Musikschule Sonneberg. Mit Bravur meisterten die kleinen und großen Künstler ihre Rollen. Unsere Kinder waren begeistert von den musikalischen und sprachlichen Darbietungen und vom wunderschönen Bühnenbild. Besonderen Beifall gab es für die kleinen Engel und Hexen. Hier spielte als jüngstes Ensemblemitglied Anton aus unserem Kindergarten mit.
Nach der Aufführung gingen wir in die Schulküche Wolkenrasen und aßen dort zu Mittag. Herzlichen Dank den freundlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für die gute Verköstigung. Anschließend ging es wieder mit dem Bus nach Hause.

Kinderwelt ist ausgezeichnet sportlich

Sonneberg – Mit dem Gütesiegel „Bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“ ist die integrative Diakonie-Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“ ausgezeichnet worden. Damit zeichnen die Verantwortlichen des Landessportbundes (LSB) Thüringen all jene Kindergärten aus, die ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Kinder legen. „Bewegung und gesunde Ernährung beginnen im Kindesalter“, erklärte Alexander Hoffmann vom LSB. Beides sei in der Konzeption der Kinderwelt verankert. Weitere Auswahlkriterien wie die Kooperation mit ortsansässigen Sportvereinen sowie eine ausgebildete Übungsleiterin sind in der Köppelsdorfer Kinderwelt ebenfalls erfüllt und ergänzen das Angebot.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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