Vergiss das Danken nicht,
wenn lang gehegte Träume unerwartet wahr werden.
Vergiss das Danken nicht,
wenn auf dem Acker deines Lebens
sich viele Früchte ausbreiten.
Vergiss das Danken nicht,
wenn du im Alltag die Erfolge selbstverständlich einsammelst.
Vergiss das Danken nicht,
wenn du gut schlafen und gut essen,
wenn du gut arbeiten und gut leben kannst.

Reinhold Ruthe

Hildburghäuser Tafel sagt Danke!

Hildburghausen – Mit Ausbreitung des Corona-Virus sahen die lokalen Tafeln zahlreichen Herausforderungen entgegen, die alle Säulen der Tafel-Arbeit betreffen. Dazu zählen im Bereich Ehrenamtliche ein starker Rückgang der Anzahl an aktuell aktiven Ehrenamtlichen, da der Großteil der Ehrenamtlichen zu der Risikogruppe von Covid-19 gehört. Daher bleiben viele Ehrenamtliche zu Hause, um sich und ihre Angehörigen zu schützen.
Auch im Bereich Finanzen war ein starker Rückgang zu verzeichnen. Da unsere Tafel in Hildburghausen ab dem 15. März für fast acht Wochen geschlossen war, fehlten die Einnahmen durch die Kunden-Beiträge, während die Kosten für Miete, Strom und zum Beispiel Versicherungen unseres Fahrzeugs unverändert weiter anfallen. Wir benötigen für den Tafelbetrieb rund 2.200 Euro im Monat.
Viele freiwillige Helfer haben sich gemeldet, um für Bedürftige einzukaufen, kleinere Haushaltsdienste zu verrichten und die Lebensmittelkiste der Tafel zu überbringen. Wir, die Tafel Hildburghausen, und die Ehrenamtsagentur Hildburghausen haben einen „Lieferdienst“ eingerichtet für die Menschen, die in Versorgungsengpass geraten sind.
Ich bin froh, dass die Lebensmittel auf diese Art und Weise verteilt werden konnten, denn wir haben sie weiterhin von den Supermärkten abgeholt, sodass sie nicht vernichtet wurden. Seit dem 11. Mai haben wir für unsere Kunden wieder geöffnet.
Durch die finanzielle Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Hildburghausen und unserer treuen Tafelpaten war es möglich, diese Schließzeit gut zu überstehen, ohne in Existenznot zu geraten.

Ein Winterhotel für den Igel

Aus der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf:

Ein großer Dank geht an die Landvolkbildung in Sonneberg, die ganz tolle Igelhäuschen zum Verschenken gebaut hat. Da haben wir uns natürlich gleich ein Haus abgeholt und es bereits am nächsten Tag mit den Kindern aufgestellt. Erst einmal mussten wir uns einen sicheren, ruhigen Platz für das Häuschen suchen. Dann wurde es mit Heu und Spänen gefüllt und unter dem Laubhaufen versteckt. Fleißig transportierten die Kinder das Laub mit den Schubkarren, richteten den Schlafplatz liebevoll ein und warten nun gespannt auf einen Igel, der hoffentlich über den Winter in die Seltendorfer „Sonnenblume“ einzieht. Was für eine wundervolle Idee!

Mandy Lützelberger, Leiterin der Kindertagesstätte „Sonnenblume“, Seltendorf.

Erfolgreiche Müllsammelaktion

Eisfeld - Mitte Oktober fand der erste Termin der Aktion "Sammeln statt Gammeln" der offenen Jugendarbeit im Landkreis Hildburghausen statt. Einige fleißige Helfer haben sich am Nachmittag am Volkshaus in Eisfeld getroffen und den Bereich in und um den Otto-Ludwig-Garten erfolgreich von herumliegendem Müll befreit. Das herzliche Miteinander beim gemeinsamen Sammeln sowie die Gewissheit darüber, etwas Gutes für die Natur und die Heimatgegend getan zu haben, ließ am Ende des Tages alle Teilnehmer glücklich und zufrieden nach Hause gehen.
Der nächste Termin von "Sammeln statt Gammeln" findet am 27. Oktober erneut um 15.00 Uhr statt. Treffpunkt wird wieder das Eisfelder Volkshaus sein. Wir heißen alle Interessenten herzlich willkommen!

Eure Bunker-Crew

Lasset die Igel kommen

Sonneberg – Über eine neue Errungenschaft haben sich jüngst die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ gefreut und machen ihrem Namen damit erneut alle Ehre. Carolin Gögel, Außenstellenleiterin des Bildungsträgers „Landvolkbildung Thüringen“, schaute mit ihrer Kollegin Lisa Bierl vorbei und übergab ein funkelnagelneues hölzernes Hotel für kleine Stacheltiere vorbei. Gemeinsam brachten es die Steppkes an einen geeigneten Standort im weitläufigen Garten der Einrichtung und machten es dem Igel so richtig gemütlich. Nun heißt es: Lasset die Igel zu uns kommen! Jeden Tag werden die Naturstübler nach dem neuen Gartenbewohner schauen, ihn füttern und sich um ihn kümmern, denn der Igel ist derzeit das große Thema im Kindergarten „Naturstübchen“.

Sammeln statt Gammeln

Eisfeld – Mit einem neuen Projekt wollen die Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit vor Ort auf das allgegenwärtige Umweltschutzproblem aufmerksam machen. Unter dem Motto „Sammeln statt Gammeln“ haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadt Eisfeld und Umgebung vom Müll zu befreien. Hierfür suchen sie nach engagierten Mitstreitern, denen die Natur ebenso am Herzen liegt.
Mit Jutebeuteln und Kartoffelsäcken wollen sie dem Unrat zu Leibe rücken. Deshalb bitten Robin Rüttinger, Stella Klinge und Luisa Wilhelm alle um entsprechende Spenden. Wer ausgediente Behältnisse dieser Art übrig hat, kann sie gerne in der Eingangshalle des Eisfelder Rathauses zur Sammelstelle bringen.
Die Müllsammel-Aktionen im goldenen Oktober finden sowohl am 13. Oktober als auch am 27. Oktober statt. Treffpunkt ist jeweils um 15 Uhr vor dem Volkshaus in Eisfeld. Alle Unterstützer und Helfer sind herzlich willkommen! Bei Fragen oder Anregungen sind Stella Klinge und Luisa Wilhelm sowohl telefonisch, via Whatsapp als auch per Mail erreichbar unter 0176 45997256 bzw. unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Kartoffel – ein Gemüse mit vielen Gesichtern

Sonneberg – Rund um die Kartoffel drehte sich jüngst alles in der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ in Hönbach. Eine ganze Woche widmeten sie dem Erdapfel und dem Erntedank.
Los ging es mit einer kleinen Andacht, bei der die Kinder alles Wichtige über das Erntedankfest erfuhren, über die heimischen Obst- und Gemüsesorten sowie über den Herbst als Jahreszeit. Ein Naturmandala gestalteten sie am nächsten Tag im hauseigenen Garten. Hierfür sammelten die großen und kleinen Naturstübler verschiedene Fundstücke in Wald und Flur und legten sie mit musikalischer Begleitung zu einem Mandala zusammen. Spannend wurde es, als sie am nächsten Tag die Geschichte vom Kartoffelkönig hörten. Darin meldet sich die größte Kartoffel in Großmutters Kartoffelkiste zu Wort und erklärt, dass sie weder geschält noch gekocht geschweige denn gegessen werden möchte. Denn sie ist der Kartoffelkönig. Er flüchtet vor der Großmutter mit ihrem Körbchen und begegnet auf seiner rollenden Reise so manchen Tieren wie Igel, Wildschwein, Hase und sogar der Hexe Tannenmütterchen. Doch die Flucht vor dem Kochtopf gelingt ihm stets aufs Neue. Dann jedoch begegnen ihm zwei arme Kinder, die großen Hunger litten. Da stoppte der Kartoffelkönig, sprang den Kindern ins Körbchen und ließ sich von ihrer Mutter zu einem dicken, fetten Reibekuchen verarbeiten, der allen schmeckte und von dem sie ordentlich satt wurden. Von dieser Geschichte inspiriert, bastelten die Kinder des Naturstübchens ihren eigenen Kartoffelkönig und spielten als Stegreifspiel die Geschichte vom Kartöffelchen.

Ganz viel Spaß zum Kindertag

Sonneberg – Gemeinsam mit allen Kindern hat das gesamte Team der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ den Weltkindertag gefeiert. Los ging es für alle Jungen und Mädchen mit einer entsprechenden Andacht in ihren Gruppen. Im Anschluss warteten viele Überraschungen auf sie sowohl drinnen als auch draußen. Den größten Spaß hatten alle auf der tollen Drachenhüpfburg. Ein großes Dankeschön sagt Kita-Leiterin Andrea Bernhardt im Namen aller Kinder und des Teams an die Mitglieder des Ortschaftsrates von Oberlind. Dank ihrer Spende konnte unter anderem die Bereitstellung der Hüpfburg ermöglicht werden.

Diakonie übernimmt Trägerschaft

Eisfeld – Seit gut einem halben Jahr ist das Diakoniewerk für die Senioren-Wohnanlage Rosengarten in Eisfeld verantwortlich. Mit einer Feier in kleinem Rahmen wurde der Wechsel der Trägerschaft von DRK zur Diakonie vor kurzem gebührend begangen. Nach rund einem Jahr Stillstand sind die Bewohner des Rosengartens froh und dankbar, wieder einen konkreten Ansprechpartner in Sachen kultureller und sozialer Betreuung zu haben, sagte Helga Knappe, die seit mehr als zehn Jahren hier lebt. Mit einem Blumenstrauß, einem kleinen Präsent sowie einem selbsterdachten Gedicht bedankte sie sich im Namen aller Mieter bei Diana Maresch von der Kreisdiakoniestelle Hildburghausen und vor allem bei Diana Gütter, die für die Seniorenbetreuung und betreutes Wohnen verantwortlich ist.
Gerd Braun, zweiter Beigeordneter der Stadt Eisfeld und langjähriger Partner des Diakoniewerkes, gratulierte im Namen der Eisfelder Stadtverwaltung sowie des Stadtrats. „Alt werden ist wie auf einen Berg steigen“, sagte er. „Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht, aber umso weiter sieht man.“ Für viele ältere Menschen bedeute der Umzug in eine Senioreneinrichtung einen großen und mitunter schweren Schritt. „Daher ist es umso wichtiger, dass sie hier eine Heimat finden“, betonte der einstige Bürgermeister. „Gestaltung und Komfort erleichtern das Wohlfühlen, aber letztlich liegt es dann doch in den Händen der Mitarbeiter, aus einem Haus ein Zuhause zu machen.“ Mit dem Diakoniewerk arbeitet die Stadt Eisfeld bereits seit drei Jahrzehnten erfolgreich zusammen.

Erntedank unter freiem Himmel

Haselbach – Mit einem Freiluft-Gottesdienst haben die Kinder und Erzieher der Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ kürzlich das Erntedankfest begangen. Der ursprüngliche Plan, dies in der Haselbacher Kapelle zu tun, fiel den pandemiebedingten Vorgaben zum Opfer. Kurzerhand verlegte deshalb das Kita-Team ihre Feier auf den Vorplatz der Einrichtung Am Schulplatz, so dass auch viele Eltern, Großeltern, Angehörige und Freunde daran teilhaben konnten. Pünktlich zu Beginn hatte Petrus ein Einsehen und stoppte den feinen Nieselregen, sodass die Fröbel-Kids im Beisein von Haselbachs Ortsteilbürgermeister Mario Bischoff mit ihrem kleinen Programm voller Lieder, Gedichte, Spiele und Gebete starten konnten. Großartige Unterstützung erhielten sie dabei von Pfarrer Thomas Freytag, dem Haselbacher Lektoren-Team und Papa Robert Glaser. Für eine besondere Überraschung sorgte Erzieherin Yvonne Scharnow, die Luftballons und Helium mitbrachte, wovon sich jedes Kind einen mit nach Hause nehmen durfte.

Schleusinger Jugendclub stellt sich vor

Schleusingen – Mit einem groß angelegten Aktionstag haben die Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit des Diakoniewerkes ihren Jugendclub an der Wiesenbauschule (WBS) in Schleusingen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Nicht nur die hauseigenen Schüler waren an jenem Herbsttag eingeladen, sondern auch die jungen Bewohner des Kinderheims Marisfeld.
Viele Wochen haben Anica Moye vom Jugendclub der WBS und ihr Kollege Michael Huebner vom Heldburger Jugendclub daran gefeilt, diesen Tag für alle Kinder zu einem besonderen Erlebnis machen zu können – inklusive Hygienekonzept. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie bei den Vorbereitungen von den Kindern und Jugendlichen der Schule und von Schleusingens Bürgermeister André Henneberg, der es sich nicht nehmen ließ, am Grill die Zange selbst zu schwingen. Denn: „Die Holzkohle ist bezahlt“, erklärte er schmunzelnd, und auch für das Grillgut samt Backwerk hat er gesorgt. „Bei manchen Sponsoren, bei denen ich angeklopft habe, war das kein Problem, bei anderen musste ich etwas bohren“, sagte er.

Soweit uns die Füße tragen…

Über den Wandertag der Hellinger Sternschnuppen aus der gleichnamigen Kindertagesstätte:

Mitte September haben sich unsere 18 Sternschnuppen-Kinder und Erzieher zum Wandern aufgemacht. Ziel war der Nachbarort Volkmannshausen, bei uns Kaltenhof genannt. Hier wohnt unsere Kindergartenkameradin Fritzi mit Familie, die uns einlud, sie zu besuchen.
Auf dem Hinweg wurde ein Geburtstagspicknick gemacht, denn Lea aus der großen Gruppe wollte mit allen feiern. Wenn nicht heute, wann denn dann. Weiter ging es mit der Wanderei, denn schließlich wollte die Gruppe das Ziel erreichen. Um 10 Uhr dann endlich angekommen, stand bei Röhses die Obstpause auf der urigen Tafel bereit. Als besonderen Höhepunkt hat Vater Lars seinen Haus-Backofen geschürt, denn es sollte heute Pizza geben! Die größeren Kinder bereiteten eifrig mit vor: Belag wurde geschnippelt, Teig bereitet und schließlich auch belegt. Solang die Pizza ging, wurden auch Brote bereitet und geformt.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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