Viele Gaben für Bedürftige

Sonneberg – Auch in diesem Jahr konnte sich die Sonneberger Tafel wieder über eine hohe Spendenbereitschaft der Kirchgemeinden anlässlich des Erntedankfestes freuen. Die zahlreichen Lebensmittelspenden wurden von den Tafelhelfern in den Gemeinden teils abgeholt und teils auch von den Gemeinden direkt zur Tafel gebracht. Die vielfältigen Spenden wurden an die Tafelkunden verteilt. Auch die getätigten Geldspenden werden dringend benötigt, da sich die Tafel ausschließlich aus Spenden finanziert.
Das ökumenische Projekt „Sonneberger Tafel“ des evangelischen Kirchenkreises und der katholischen Kirchgemeinde Sonneberg startete im Februar 2009 in Trägerschaft des Diakoniewerkes der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e. V. und ist der Kreisdiakoniestelle anhängig.

„Ein Stück Heimat auf Zeit“

Mit einem festlichen Gottesdienst haben die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenzentrums Steinach jüngst das fünfjährige Bestehen ihrer Einrichtung gefeiert.
Steinach – Nach einer langen Reise ins eigene Zuhause zurückzukehren, sei wie eine neue Erfahrung, sagte Steinachs Pfarrer Stefan Braatz in seiner Predigt anlässlich des fünften Geburtstages des Seniorenzentrums Steinach. „Vieles erscheint ungewohnt, manches gar neu, wenn man beispielsweise aus den Ferien oder aus dem Urlaub wieder nach Hause kommt“, fuhr er fort. Oft brauche man eine Weile, sich wieder einzuleben in den eigenen vier Wänden. Ähnlich sei es vielen Senioren gegangen, die aus unterschiedlichen Gründen ins Seniorenzentrum inmitten der Brunnenstadt gezogen sind. „Hier haben sie ein neues Zuhause gefunden – ein Stück Heimat auf Zeit“, betonte Pfarrer Braatz.

Alle guten Gaben…

Über den diesjährigen Erntedank in der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“:
Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste, das es gibt. Schon die alten Römer haben sich bei den Göttern für die Ernte und die Fülle an Früchten bedankt. Der Ausdruck „Ernte“ ist vielen Kindern nicht mehr bekannt, weil sie keinen Bezug zu den Speisen haben, die täglich auf den Tisch kommen. Aus diesem Grund galt es, den Kindern Ursprung und Bedeutung des Wortes zu übermitteln. Schon im Morgenkreis erlebten sie viele Geschichten, Lieder und Fingerspiele dazu, ertasteten verschiedene Obst- und Gemüsesorten und gestalteten Ausmalbilder.

TF Sonneberg begrüßt Praktikantinnen

Sonneberg – Mit einer gemeinsamen Andacht haben die Beschäftigten und Mitarbeiter der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen am Standort Sonneberg jüngst zwei Fachschulpraktikantinnen willkommen geheißen. Stephanie Acker (Unterkurs) und Kim Leuthäuser (Oberkurs) erlernen am Schulzentrum der Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Dienste (GGSD) in Coburg den Beruf des Heilerziehungspflegers und werden im Rahmen ihrer Ausbildung ein Jahrespraktikum in der Einrichtung des Diakoniewerkes absolvieren.
Verantwortlich für die Praxisanleitung ist Michael Schubart, aber auch alle anderen Fachkräfte werden den beiden angehenden Heilerziehungspflegerinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Wir alle freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen den beiden Fachschülern eine gute Zeit in unserer Einrichtung, viele neue Erfahrungen und ein gutes Gelingen bei den an sie gestellten Aufgaben“, sagte Schubart im Namen seiner Kollegen und der Beschäftigten in der Tagesförderstätte.

Fröhliche Dankbarkeit

Hildburghausen – Mit viel fröhlicher Musik, ebensolchem Gesang und heiteren Tänzen haben die Beschäftigten und Mitarbeiter der Werkstätten für angepasste Arbeit (Wefa) Hildburghausen und Eisfeld ihr diesjähriges Erntedankfest in der Hildburghäuser Christuskirche gefeiert. Das Programm gestalteten sie dabei fast ausschließlich selbst mit tatkräftiger Unterstützung des Posaunenchors.

Ein Dankeschön aus der Köppelsdorfer Kinderwelt:

Oh je, so schnell ist der Sommer schon vergangen, und die Kinder der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrums „Köppelsdorfer Kinderwelt“ haben es doch tatsächlich verpasst, der Familie Schindhelm ein herzliches Dankeschön für die Erfrischung zu sagen. Alle Gruppen der Einrichtung wurden mit leckerem, selbstgemachtem Softeis von der Eisdiele „Köcher“ versorgt und das auch noch kostenlos. Das ist natürlich nicht selbstverständlich und deshalb noch einmal ein dickes Dankeschön.

Erzieherin Jasmin Wendel im Namen des gesamten Teams der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Köppelsdorfer Kinderwelt“.

Wertvolles Nass

Haselbach – Mit einem Familiengottesdienst unter Schirmherrschaft von Pfarrer Thomas Freytag haben die Kinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ das diesjährige Erntedankfest in der Haselbacher Kapelle gefeiert.

Buchstäblicher Dank

Sonneberg – Mit ihrem traditionellen Gottesdienst zu Erntedank haben die Beschäftigten und Mitarbeiter der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Sonneberg und der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen gemeinsam für all das Gute in ihrem Leben Gott Danke gesagt. Viele Beschäftigte fiebern diesem Tag schon lange im Vorfeld entgegen und freuen sich, ihre Gaben am Altartisch abzulegen.
Diakoniepfarrer Johannes Dieter fand auch in diesem Jahr in seiner Predigt wieder die passenden Worte für den Erntedank. Dabei vergaß er jedoch nicht, auf all jene hinzuweisen, denen es nicht so gut geht im Leben, die sich beispielsweise nicht jeden Tag auf eine warme Mahlzeit freuen können. Manche Menschen auf der Welt müssten auch heute noch Hunger leiden, wo andere im Überfluss lebten. Deshalb verwies Pfarrer Dieter darauf, besonders dankbar für all das zu sein, was Gott uns im Leben zur Verfügung stellt und was den meisten Menschen in der Industrienation Deutschland gegeben ist.
In einem kleinen Anspiel zeigten die Beschäftigten buchstäblich, was das Wort „Erntedank“ bedeutet. So kamen beispielsweise auch Tod, Nahrung und Ernte darin vor, als sie den einzelnen Buchstaben ihren Platz zuwiesen. Mit fröhlichen Liedern ergänzten die Mitarbeiter und Beschäftigten das diesjährige Erntedankfest, bevor sich alle Kaffee und Kuchen schmecken ließen.
Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Beschäftigte und ihre Angehörigen, die die Wefa Sonneberg jedes Jahr mit ihren Gaben beim Schmücken des Altartisches unterstützen.

Der Mensch in der Verantwortung

Sonneberg – Mit viel Musik zum Fröhlich-Sein, aber auch zum Nachdenken haben die Mitarbeiter und Bewohner des Altenpflegeheims „Annastift“ in Sonneberg gemeinsam mit vielen Gästen ihren diesjährigen Erntedank-Gottesdienst abgehalten.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Eine Delegation des Diakoniewerkes der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen, unter Leitung des geschäftsführenden Vorstandes, Klaus Stark, besuchte vom 13. September bis 17. September 2018 die schlesische Diakonie in Cesky Tesin/Tschechische Republik.

Geheimnisvolles unter Tage

Sonneberg/Schmiedefeld – Eine besondere Erfahrung für alle Sinne haben jüngst drei Beschäftigte der Tagesförderstätte für mehrfach-schwerstbehinderte Menschen der Wefa Sonneberg gemacht. Mit dem Kleinbus ging es für sie und die beiden Gruppenfachkräfte Franziska Schubart und Michael Schubart nach Schmiedefeld zur Morassina-Grotte.
Unter fachkundiger Anleitung wurden sie tief hinab in die geheimnisvolle Heilgrotte geführt und besichtigten das Schaubergwerk, wobei jedoch nur der erste Teil barrierefrei gestaltet, der Altbergbau allerdings nur zu Fuß begehbar ist. Neugierig und gespannt bestaunte die kleine Reisegruppe aus Sonneberg die interessanten jahrhundertealten Tropfstein- und Sintergebilde in der stahlblauen Grotte und erlebten die Kühle des Bergwerkes als willkommene Erfrischung im diesjährigen heißen Sommer.
Doch nicht nur der Temperaturwechsel forderte die Sinne der Beschäftigten heraus. Auch an die Dunkelheit und die ungewohnte Atmosphäre in der Höhle mussten sie sich erst gewöhnen.
Bei einem abschließenden Mittagessen in der Morassina-Gaststätte stärkten sich die fünf Reisenden, bevor es mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen am Nachmittag wieder zurück nach Sonneberg ging.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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