Ein Oberlinder Rundgang aus kindlicher Sicht

Sonneberg – Mit großem Interesse und ebensolcher Neugier erkunden derzeit die Kinder der Giraffengruppe aus der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ ihre Heimat. Im Rahmen ihres Projekts haben sie schon festgestellt, dass Sonneberg verschiedene Stadtteile hat und sie alle in unterschiedlichen Stadtteilen wohnen. So nannte jedes Kind seine eigene Adresse mit Straße und Hausnummer und zeichnete das Haus, in dem es wohnt. Der Stadtteil, in dem ihr Kindergarten steht, heißt Oberlind. Diesen erkundeten sie selbst auf Beobachtungsgängen, bei denen sie sehr viel Wissenswertes in Erfahrung brachten. Anhand eines Luftbildes von Oberlind lernten die Kinder sich zu orientieren, alle Sehenswürdigkeiten zu suchen, die sie auf ihren Wanderungen kennengelernt haben. Außerdem haben sie das Wappen von Oberlind gebastelt und gemalt, welches die Linde und die Wehrmauer zeigt.

Wenn die Kinder nun durch Oberlind führen, klingt das so:
Am Sandweg ist der Hexenbaum, da steht auch eine Bank und dort haben schon unsre Papas gespielt. Das ist der Friedhof. Hier gibt es Gräber, aber auch viele Bäume. Wenn man leise ist, kann man auch Eichhörnchen und Vögel beobachten. Das rote Tor am Friedhof ist die Feuerwehreinfahrt für die Piko, hier werden Eisenbahnen hergestellt. Auf dem Sonni-Hochhaus sieht man eine Puppi, hier haben Muttis Puppen angefertigt, Haare und Augen reingesteckt, sie angezogen, in Kartons verpackt und zum Verkauf gebracht. Unten war ein Kindergarten, da war meine Mama drin. Den Elefantenkreisel hat der Chef vom Dickie gebaut, damit die Kinder sehen, dass dort ein Spielzeugladen ist.

Ein Abenteuertag zum Abschied

Haselbach – Die Vorschulkinder der Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ haben vor kurzem ihren Abschied aus dem Kindergarten gefeiert. Los ging es am Vormittag mit einem kleinen Sport- und Bewegungsfest quer durch die Einrichtung. Von Sackhüpfen bis hin zum Hindernisparcours mit Tunnelkriechen war alles dabei, was das kleine Sportlerherz begehrt. Die sechs Schulanfänger mussten darüber hinaus in jeder Gruppe Knobelaufgaben lösen, um ihre grauen Zellen schon einmal ordentlich auf die Schule vorzubereiten.
Im Brief der Zuckertütenzwerge – verantwortlich an diesem Tag für die Organisation – stand, dass sich die heißbegehrten und langersehnten Zuckertüten an einem versteckten Ort namens Siegmundsburg befinden. Schnell machte sich die Truppe mit ihren Erzieherinnen nach einem selbst gezauberten Mittagessen auf den Weg zu Uta Schwarz in ihr Töpferatelier. Doch bevor sich die Schultüten zu erkennen gaben, stand eine weitere Aufgabe an: Es galt, Reliefs zu gestalten mit Gipsgießen in Ton. Schloss und Schlüssel, Seepferdchen und Muscheln sowie andere zauberhafte Figuren wurden in den Ton gedrückt, der dann in selbstgebaute Rahmen gepresst und mit Gips ausgegossen wurde. Während die Kunstwerke vor sich hin trockneten, durften sich die sechs Abc-Schützen auf die Suche nach den verlorenen Schätzen machen. Und tatsächlich: Im ganzen Haus von Uta Schwarz hatten sich die Zuckertüten versteckt, die aber schnell von den größten Fröbel-Kids entdeckt wurden. Voller Stolz kehrten sie mit ihren Kostbarkeiten die Rückkehr nach Haselbach an, wo schon das nächste Abenteuer auf sie wartete.

Pfiffikusse in Bewegung

Über die Zertifikatsübergabe „Sportbetonter Kindergarten“ an die integrative Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld:

Kürzlich erhielten wir Kinder der integrativen Kindertagesstätte „Pfiffikus“ hohen Besuch. Hildburghausens Landrat Thomas Müller, KSB-Geschäftsführer Ulrich Hofmann, Sportjugendkoordinatorin Andrea Wingerter, Fachberater für schulsportliche Wettbewerbe Jens Poprawa sowie Liane Merz als Vertretung der Stadt Eisfeld fanden sich zu einer sportlichen Begegnung ein. Anlass dafür war die Übergabe des Zertifikates „Sportbetonter Kindergarten“ des Landkreises Hildburghausen „Fit und Aktiv“. Alle Pfiffikusse Groß und Klein zeigten in ihrer besten Sportbekleidung bei einem kleinen Programm, wie Bewegung im Kindergartenalltag eingebunden wird. Auch ein bunter Bewegungsparcours lud zum Austoben ein.

Dank Geschichte voll im Bilde

Über den diesjährigen Abschluss der Schulanfänger in der Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ in Hellingen:

Wie jedes Jahr, steht für unsere Schulanfänger die Abschlusswoche bevor. Wir feiern in dieser den Abschied unserer vier Schulanfänger und unternehmen jede Menge tolle und aufregende Dinge wie zum Beispiel ein Sportfest, Filzen mit einer Mitarbeiterin des MGH, Besuch des Kuhstalls usw. Durch das Lesen der Geschichte des „Zuckertütenbaumes“ wussten die Kinder der Kita Hellingen Bescheid, was sie vorher zu tun haben. Eifrig bastelte jedes Kind eine kleine Zuckertüte, welche sie später an den Baum im Garten gehängt haben. Nun bleibt nur eins: abwarten, ob die Zuckertüten wohl auch wachsen? Gespannt schauen die Kinder jeden Tag nach ihren Tüten.

Musikalischer Sommergruß

Steinach – Zu einem kleinen musikalischen Stelldichein hatte Pflegedienstleiterin Jessica Franke ins Seniorenzentrum Steinach geladen. Susan Eichhorn, die mit Franke befreundet ist, lernt das Saxophon-Spielen in der Sing- und Musikschule des Landkreises Kronach und war nunmehr bereit, ihren ersten öffentlichen Auftritt gemeinsam mit ihrer Musikschullehrerin Birgit Eichstädter (Klarinette) zu absolvieren. Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel stellte sie sich ihrem Publikum vor, das vor der Einrichtung der Diakonischen Sozialen Dienste Platz genommen hatte, und nahm ihre Zuhörer mit auf eine kleine musikalische Reise, „weil das echte Reisen so lange eingeschränkt war“, wie sie zwischen den Stücken erläuterte.

Abenteuerlicher Abschied

Über die Abschlusswoche der sechs Schulanfänger in der Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“ in Heinersdorf:

Sehnsüchtig fiebern unsere diesjährigen Abc-Schützen ihrem ersten Schultag entgegen. Doch vorher konnten unsere Kinder noch einmal tolle Tage in ihrem Kindergarten „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“ erleben.
So besuchten sie in Sonneberg das Somso–Museum, in welchem sie verschiedene menschliche, zoologische und botanische Modelle bewundern konnten.
Zur Abschlussfahrt ging es heuer in das Naturkundemuseum nach Coburg. Alle freuten sich auf die Zugfahrt, die sich dann aber auf Grund von Bauarbeiten an der Bahnstrecke als Schienenersatzverkehr entpuppte. Nach einer interessanten Wanderung vom Coburger Bahnhof zum Hofgarten stärkten sich die Kinder auf dem Platz direkt vor dem Museum mit einer selbst mitgebrachten Brotzeit. Im Museum erfuhren dann die Kinder viel Wissenswertes über die verschiedenen Epochen der Erdgeschichte. Besonders beeindruckte eine Steinzeitfamilie in Lebensgröße aus dem Neandertal. Aber auch viele Tiere und Pflanzen unserer heimischen Fauna und Flora weckten das Interesse unserer Schulanfänger. Langeweile konnte so nie aufkommen. Nach dem interessanten Museumsbesuch durften sich die Kinder noch im Labyrinth des Hofgartens austoben. Dieses schöne Fleckchen Erde wurde dann noch für ein gemeinsames Picknick genutzt.

Ein toller Überraschungstag

Sonneberg – Gleich drei Einrichtungen des Diakoniewerkes haben jüngst die Bewohner des Altenpflegeheims Annastift in Sonneberg überrascht. Zum einen überreichte Daniela Löffler, hauptamtliche Mitarbeiterin des Seniorenbüros, kleine Basteleien, die die Kinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Naturstübchen“ eigens für sie hergestellt hatten. Während einer virtuellen Konferenz kam Löffler auf die Idee, dass sich dieses Unterfangen auch im Seniorenbüro der Spielzeugstadt umsetzen ließe: „Flugs habe ich mit Karolin Serfling, Leiterin des Naturstübchens, telefoniert und sie um tatkräftige Unterstützung gebeten“, erinnert sich Löffler. Und schon zwei Tage später konnte sie die zauberhaften Käferchen, Blümchen und Vögelchen aus Papier, Pappe, Draht und weiteren Materialien in Empfang nehmen. „Ich freue mich sehr, dass die Umsetzung dieser Idee so schnell und problemlos geklappt hat“, sagt die Seniorenbüro-Beauftragte und bedankt bei allen Naturstüblern für ihren großartigen und selbstlosen Einsatz. Denn die Basteleien wurden nicht nur an die Bewohner des Annastiftes verschenkt, sondern auch per Post an alle Ehrenamtlichen verschickt, die für das Seniorenbüro im Einsatz sind.

Augen auf im Straßenverkehr

Haselbach – Die Schulanfänger der Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ dürfen sich voller Stolz „geprüfte Fußgänger“ nennen. Unter fachkundiger Anleitung von Polizeihauptmeisterin Jaqueline Jeuth widmeten sich die sechs Abc-Schützen einen Vormittag lang dem wichtigen Thema Verkehrserziehung.
Zunächst erarbeiteten sie im Theorieunterricht die Regeln, die beim Überqueren der Straße zu beachten sind, und trugen auf diese Weise ihr Wissen zusammen. Anschließend schauten sie sich einen kurzen Film an, in dem der kleine Hauptdarsteller Bruno so manchen Fehler als Fußgänger und beim Überqueren der Straße macht. Doch schnell fällt ihm das richtige Verhalten wieder ein, sodass ihm nichts passiert.
Nach der vielen Theorie ging es für die Fröbel-Kids ab auf die Straße zum Üben. Besonderen Wert legte Jeuth dabei auf das korrekte Schauen – nach links, nach rechts und noch einmal nach links – sowie auf das richtige Tempo beim Überqueren der Straße: zügig und ohne zu trödeln.
Alle sechs Schulanfänger haben den Test zum „geprüften Fußgänger“ bestanden und als Erinnerung und Bestätigung eine Urkunde erhalten.
Es war ein toller Vormittag für unsere Kinder, an dem sie viel gelernt haben, und mit einer Polizistin an der Seite macht es gleich doppelt so viel Spaß. Ein großes Dankeschön sagen deshalb die angehenden Schulkinder aus der Haselbacher Kindertagesstätte an Polizeihauptmeisterin Jaqueline Jeuth für die vielen Informationen, ihre Geduld und die guten Tipps zum Verhalten im Straßenverkehr.

Krönender Abschluss bei den Wirbelwinden

Schalkau – Mit einer zauberhaften Woche ganz im Zeichen von „Fantasiereichen und Magischem“ haben die 21 Schulanfänger der integrativen Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau ihren Abschied vom Kindergarten gefeiert. Das große Dankeschön geht sogleich an die ehemaligen Kolleginnen Bettina Gleichmann und Rita Recknagel, die den Erzieherinnen und Kindern zweimal in dieser Abschiedswoche kostümiert und tatkräftig zur Seite standen und alle mit lustigen Geschichten über Fabelwesen und Schulanfangswissen unterhalten haben.
Los ging es für die großen Wirbelwinde mit einem Bahnausflug nach Rauenstein, wo sie zum magischen Wald bei den Herrenteichen wanderten. Dort trieben geheimnisvolle Fabelwesen ihr Unheil. Dann ging es noch völlig aufgeregt zu Fuß nach Schalkau zurück.
Am nächsten Tag unternahmen sie eine rasante Traktorfahrt über Berg und Tal nach Theuern auf den Spielplatz. Hierfür bedanken sie sich beim lieben Opa Toni für die tolle Fahrt mit ihm und seinem Traktor. Über Bachfeld und Stelzen gelangte die fröhliche Reisetruppe nach Theuern, wo zwei Bücherwürmer ihren Weg zu ihr fanden, Lesezeichen verteilten und das Schulanfangswissen der Abc-Schützen testeten. Lernen macht hungrig, und so beschlossen die Kinder diesen spannenden Tag mit leckeren Hot Dogs.

Nachhilfelehrer gesucht

Sonneberg – Auch, wenn die Schulen im Landkreis Sonneberg wieder geöffnet und für alle Schüler wieder zugänglich sind, bleibt die Nachhilfe der Sonneberger Tafel aktiv und aktuell. „Im Rahmen des Diakonie-Projektes ‚Diversitas – Vielfalt verbindet‘ bieten wir noch immer Nachhilfe für alle Kinder im Landkreis Sonneberg an, was ebenfalls noch immer stark nachgefragt wird“, erklärt Sylvia Möller, operative Leiterin der Tafel und Leiterin des Diakonie-Projektes, dessen Umsetzung durch die finanzielle Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz, und Verbraucherschutz sowie der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ermöglicht wird.
Nach wie vor hat die installierte Eins-zu-Eins-Betreuung unter Corona-konformen Bedingungen regen Zulauf, weshalb Sylvia Möller händeringend nach weiteren Nachhilfelehrern sucht. „Es spielt keine Rolle, welchen Beruf Sie haben“, sagt sie. „Ein Gespür für Kinder und gutes Allgemeinwissen reichen vollkommen aus, allen Kindern helfend zur Seite zu stehen, um die schulischen Herausforderungen zu meistern.“ Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, kann sich auch gerne um mehrere Kinder getrennt voneinander zu festen Terminen kümmern. „Damit möchten wir unser Netzwerk weiter ausbauen, um Hand in Hand für alle Kinder da sein zu können“, betont die Projektleiterin. Derzeit betreuen die Ehrenamtlichen Kinder der Klassen zwei bis acht, mit und ohne Migrationshintergrund. „Wir sind für alle Kinder und alle Eltern ansprechbar“, sagt Möller nachdrücklich und freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Die Eltern sind froh und dankbar, dass wir ihnen und ihren Kindern unter die Arme greifen. Das Pensum ist auch ohne Home-Schooling enorm, und oft mangelt es auch an der technischen Umsetzung, sodass wir hier vor Ort Unterrichtsmaterialien ausdrucken oder online etwas recherchieren können“, ergänzt sie, bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und all jenen, die das Netzwerk künftig erweitern werden.

Sie möchten das Projekt „Diversitas – Vielfalt verbindet“ tatkräftig unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei Sylvia Möller entweder telefonisch unter 03675/426442 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns auf Sie!

Spontaner Abschluss

Judenbach – Heiß ersehnt, bangend erfleht: Nach wochenlanger Unsicherheit, ob die neun Schulanfänger der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach ihrer Kindergartenzeit gebührend „Adieu“ sagen können, war es vor kurzem – dank sinkender Inzidenzzahlen im Landkreis Sonneberg – endlich soweit: Ihre Erzieherinnen planten spontan eine ausgiebige Abschlusswoche, die mit einer sportlichen Veranstaltung begann: der Fuchsrallye. In der Turnhalle der Grundschule gleich nebenan war schon ein Parcours mit verschiedenen Staffelspielen vorbereitet. Mit einer sportlichen Begrüßung und einer Erwärmung ging es auch gleich los. Sehr eifrig und mit viel Kampfgeist machten sich die Glückskinder an die Mannschaftsspiele, und selbstverständlich gab es am Ende nur Gewinner, so dass alle Kinder bei der Siegerehrung mit einer Medaille und einer Urkunde belohnt wurden.
Zwei Tage später ging es auf die Reise mit Bus und Bahn ins Naturkundemuseum nach Coburg. Auf der Wanderung vom Bahnhof zum Museum entdeckten sie viele Sehenswürdigkeiten der Veste-Stadt. Im Naturkundemuseum wurden die Judenbacher Touristen schon erwartet und herzlich empfangen. Der Rundgang durch die Ausstellung war für alle kostenfrei. Dort gab es so viel zu sehen und zu bestaunen, dass sie gar nicht bemerkten, dass schon das Picknick auf sie wartete. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen machten sie sich zum großen Spielplatz im Stadtpark auf, um dort – frisch gestärkt – die schönen Spielgeräte auszuprobieren. Per pedes ging es anschließend zurück zum Bahnhof, und erschöpft, aber glücklich, erreichten sie am späten Nachmittag ihren Kindergarten in Judenbach.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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