Leuchtende Kinderaugen

Über den diesjährigen Nikolaustag und die Vorweihnachtszeit in der Kindertagesstätte „Kirchbergspatzen“ in Rieth:

Am 6. Dezember überraschte uns der Nikolaus mit seinem Besuch. Er hatte für jeden ein kleines Geschenk dabei, das von der Stadt Heldburg sowie vom tegut-Markt gesponsert wurde. Leuchtende Augen gab es auch für die duplo–Eisenbahn von der CDU-Ortsgruppe Heldburg, dem Präsentkorb von Familie Scheffel und die liebevoll gestalteten Geschenke für die Mitarbeiter der Einrichtung, die der Nikolaus im Namen der Eltern überreichte. Die kleinen und großen Kirchbergspatzen bedanken sich herzlichst bei allen Sponsoren.

Nikolaus bei den Pfiffikussen

Über den diesjährigen Nikolaustag bei den großen und kleinen Pfiffikussen aus der gleichnamigen integrativen Kindertagesstätte in Eisfeld:

Zum Nikolaustag gab es viele Überraschungen in der Krippe und der Kita „Pfiffikus“ in Eisfeld. Schon Tage vorher durften alle Kinder einen geputzten Stiefel von zu Hause mitbringen, der zum Befüllen vom Nikolaus abgestellt wurde. Am Tag selbst haben viele Eltern verschiedene Leckereien wie Lebkuchen, Plätzchen, Spekulatius und Kinderpunsch mitgeschickt. So konnte der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen werden. Es wurden viele bekannte Weihnachtslieder bei Kerzenschein gesungen und die Geschichte vom Nikolaus erzählt. Danach war die Überraschung groß, als alle Kinder einen gefüllten Stiefel gefunden hatten. Da leuchteten alle Kinderaugen.

Neues Auto für die Tafel

Hildburghausen – Sparen zahlt sich aus: Nach gut drei Jahren steht das neue Kühlfahrzeug für die Hildburghäuser Tafel bereit und ist vor kurzem im Beisein von Klaus Stark, Geschäftsführer des Trägers, dem Diakoniewerk Sonneberg-Hildburghausen/Eisfeld, an die Tafel-Verantwortliche Diana Gütter und ihre ehrenamtlichen Helfer übergeben worden. Das alte Fahrzeug war in die Jahre gekommen, zu klein für die steigende Zahl der Lebensmittelspenden und am Ende kaum noch zu retten. „Unser Auto ist die Grundlage unserer Arbeit“, erklärte Gütter bereits im vergangenen Jahr mit dem Nachdruck: „Kein Auto – keine Tafel!“ Und so rief sie zu Spenden auf, beantragte entsprechende Fördermittel für ein größeres Kühlfahrzeug im Wert von etwa 38.000 Euro.
Dank zahlreicher Spenden aus der Bevölkerung, von Firmen, Privatpersonen und Tafelpaten sowie den Zuwendungen der Share Value Stiftung, der Lidl Pfandspende und des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie konnte der Eigenanteil des Trägers aufgestockt werden, sodass sich Diana Gütter und alle ehrenamtlichen Tafel-Helfer nun über einen brandneuen Opel Vivaro freuen können. „Ohne diese großartige Unterstützung wäre die Anschaffung nicht möglich gewesen“, sagt Gütter. „Nun sind wir wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig.“

Teilen macht Spaß

Schalkau – Mit großem Engagement und viel Elan haben sich die Kinder aus der Füchschengruppe der integrativen Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau mit ihren Erzieherinnen Birgit und Vera an der diesjährigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Nach Rücksprache mit den Eltern hatte jeder die Möglichkeit, freiwillig kleine Sachspenden wie beispielsweise Büchern, Spiele, Stifte, Knete mit einem Mädchen oder einem Jungen in der Ferne zu teilen. Die beiden Erzieherinnen waren erstaunt über all die vielen Sachen, die die Eltern mitschickten, so dass es für vier Päckchen reichte. Die Kinder selbst waren so angetan von der Idee zu teilen, dass es bei manchen sogar Tränen gab, wenn die Spende daheim vergessen wurde. Doch schon am nächsten Tag brachten sie ihre Sachen mit, und die Welt war wieder in Ordnung.

Leckereien für wilde Tiere

Über einen spannenden und lehrreichen Ausflug in den Neuenbauer Forst der Steppkes aus der integrativen Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“:

Weil Kinder sich später nicht an ihren besten Tag vor dem Fernseher erinnern sollen, haben sich die rote und grüne Gruppe des ThEKiZ „Köppelsdorfer Kinderwelt“ jüngst auf den Weg zur Wildtierfütterung gemacht.
Mit Hilfe von drei Bussen des Behindertenverbandes Sonneberg fanden sich alle inmitten des Neuenbauer Waldes ein. Dort warteten schon drei Förster des Thüringen Forsts, Herr Aulinger, Herr Schubert und Herr Kirsch. Nach einer freundlichen Begrüßung ging es dann auch schon los. Bevor alle genug Kraft hatten, die vielen Kastanien zur Fütterung zu verteilen, wurde sich erstmal im Wald aufgewärmt. Zuerst konnten die Kinder ihr Können beim Weidenringwerfen unter Beweis stellen. Danach haben sie doch tatsächlich ein Geweih des Königs des Waldes gefunden. Das war eine Überraschung, denn jeder weiß, dass man auf ewig Glück hat, wenn man ein Hirschgeweih findet. Anschließend zeigte der Förster Herr Schubert den Kindern eindrücklich, warum es keine gute Idee ist, bei Sturm in den Wald zu gehen. Die Kinder bestaunten die abgebrochene Baumkrone und verstanden schnell, dass es gefährlich ist, diesen auf den Kopf zu bekommen.
Auf einmal stand doch da einfach an einem Baum ein Plakat mit vielen Vögeln drauf. Aber wie heißen denn die alle und vor allem: Wie klingen sie? Das galt es herauszufinden. Gemeinsam mit Herrn Schubert lernten die Kinder die Gesänge unserer heimischen Vögel kennen und dass der Eichelhäher der Polizist unserer Wälder ist. Hoffen wir doch, dass er es schafft, viele Eicheln zu verteilen, sodass unsere Wälder bald nicht mehr so kahl aussehen.

Musik ist die Sprache, die alle verstehen

Über eine Fortbildung der besonderen Art der Erzieher*innen in der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Oberlind:

Wir, die Erzieher*innen der integrativen Kindertagesstätte „Arche Noah“, haben uns vor drei Jahren auf den Weg gemacht und am Bundesprojekt „Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ teilgenommen. In dieser Zeit stellten wir immer wieder fest, dass Musik dabei ein unglaublich wertvolles und wichtiges Instrument in unserer täglichen Arbeit ist. Musik verbindet, auch wenn manchmal die Worte fehlen, egal, ob wegen einer Behinderung oder wegen eines Migrationshintergrundes.
Wir erleben, dass über die Musik die Sprache und Ausdrucksfähigkeit der Kinder erheblich gefördert wird. Musik ist ein Medium, das sich auf die gesamte Entwicklung eines Kindes positiv auswirkt, mit dem man Kinder fesseln und ihre Aufmerksamkeit und Konzentration, aber auch ihre Lebensfreude wecken kann.
Zur Umsetzung und Einbindung in den pädagogischen Alltag sind wir immer auf der Suche nach neuen Anregungen und Herausforderungen. Kürzlich war es dann so weit. Zu unserem Teamfortbildungstag hatten wir uns Gerd Müller eingeladen. Gerd Müller hat schon viele Berufe ausgeübt und sowohl beruflich als auch persönlich viele Erfahrungen gesammelt und Qualifikationen erworben. 1989 gründete er die Gruppe „Spunk“. Das sind Musikanten, Komödianten, Sänger und Geschichtenerzähler. 1998 war er Mitbegründer von kindermusik.de. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem im Texten und Komponieren von Liedern, Kinder- und Familienkonzerte, Fortbildungen im Bereich Kindergarten und Grundschule. Dabei ist es ihm ein wichtiges Anliegen, in seinen Liedern Sprache und Bewegung zu verknüpfen und die Bewegungsfreude bei Kindern zu fördern.

Teilen macht Spaß

Judenbach – Eine ganze Woche lang haben sich die Kinder der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach auf den diesjährigen Martinstag vorbereitet. Die Sternenfänger-Gruppe bastelte für sich und für die geplante Andacht einen Martinsmann, die Traumfabrik- und Zauberwald-Gruppe bereiteten die Martinshörnchen vor. Mit dem Lied „Komm, wir wollen Laterne laufen“ stimmten sie sich gemeinsam mit ihren Erzieherinnen auf die Martinsandacht ein und lauschten der Geschichte von Luna, die zum Laternenumzug in den Kindergarten geht. In der Geschichte laufen die Kinder mit Martin und seinem weißen Ross und kehren wieder zum Kindergarten zurück. Dort bekommt jedes Kind ein Hörnchen geschenkt. Doch Luna wird bedrängt, stürzt, und das Hörnchen fällt in den Schmutz. Schon eilt Patrick herbei und teilt sein Hörnchen mit der traurigen Luna. Am Ende der Geschichte teilten auch die Glückskinder ihre Hörnchen miteinander unter dem passenden Spruch: „Teilen, teilen, das macht Spaß. Wenn man teilt, hat jeder was. Eins und zwei und drei und vier – komm nur her, ich teil‘ mit dir!“ Zum Abschluss ihres Martinstages liefen alle Kinder mit ihren Laternen durchs Haus und sangen das Lied „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“. So ging der diesjährige Martinstag bei den Glückskindern in Judenbach gemütlich zu Ende.

Bimmelbah ist neu möbliert

Heinersdorf – Über einen Schwung an neuen Möbeln freuen sich die Kinder der Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“ in Heinersdorf. Für zwei Gruppenzimmer wurden neue Tische, Stühle, Bettenschränke und Liegepolster angeschafft. Ermöglicht haben dies die Finanzierung zur Hälfte über die Gemeinde Föritztal und zur anderen Hälfte die Spenden der Sparkasse Sonneberg, der Likra sowie des hauseigenen Fördervereins. Dafür bedanken sich alle Kinder sowie das gesamte Kita-Team von ganzem Herzen.

Martinsfeier in der Rappelkiste

Über den diesjährigen Martinstag in der Kindertagesstätte „Ummerstädter Rappelkiste“:

Am 12. November besuchte unser seit dem 7. November amtierender Pfarrer des Kirchspiels Heldburg-Ummerstadt, Nikolaus Flämig, die kleinen Rappelkinder des Kindergartens Ummerstadt. Er stellte sich den Kindern auf Augenhöhe vor und erzählte mit diesen gemeinsam die Geschichte des Heiligen Martin und dessen berühmter Mantelteilung. Es wurde gemeinsam gelacht, geritten und das Lied „Als Martin ein Soldat noch war“ gesungen. Die Kinder hatten die Martin-Episode im Vorfeld schon des Öfteren gerne im Kindergarten nachgespielt und freuten sich, dem Herrn Pfarrer nun ihre Kenntnisse über diese christliche Legende zu erzählen. Unter den Kindern wurden anschließend die von diesen selbst im Kindergarten gebackenen Martinsgänse dem Brauch gemäß geteilt und erwartungsvoll verspeist. Zum Abschluss führten die Kleinen unter lautem Schnattern und Flattern einen Gänsetanz auf, was etliche Bauchmuskeln stark beanspruchte.

Bücherspende statt Vorlesen

Schalkau – Über eine Buchspende haben sich die Wirbelwinde der gleichnamigen integrativen Kindertagesstätte „Wirbelwind“ sehr gefreut. Ursprünglich wollte Landtagsabgeordnete Beate Meißner (CDU) am traditionellen Vorlesetag persönlich aus dem Kinderbuch „Kleiner Panther ganz groß“ von Nazan Eckes den Kindern vorlesen. Doch einmal mehr fiel dieser besondere Tag der Pandemie zum Opfer, und die technischen Voraussetzungen, virtuell mit den Kindern in Kontakt zu treten, fehlen. Kurzerhand entschied sich Meißner deshalb dafür, dem Kindergarten das Buch zu schenken und brachte es persönlich vorbei, sodass es nun von Gruppe zu Gruppe reisen und den Kindern von den Erzieherinnen vorgelesen werden kann. Ein herzliches Dankeschön an Beate Meißner sagen alle großen und kleinen Wirbelwinde sowie das gesamte Kita-Team aus Schalkau.

Ich traue mir und dir was zu

Sonneberg - Vom 08.11.2021 bis 11.11.2021 war es endlich wieder soweit. Die Schüler und Schülerinnen der Sibylle-Abel-Schule durften nach langer Zeit wieder Improvisationstheater spielen. Die Referenten waren den Kindern und Jugendlichen nicht unbekannt, sie kannten sie schon aus früheren Projekten, die unsere Schulsozialarbeiterin Christine Kalies organisierte.
Das Team, bestehend aus Julia Pöhlmann (Improvisationstheatertrainerin aus Zella-Mehlis), Steve Jarand (Improvisationstheatertrainer aus Kanada/Stuttgart) und Johannes Kahlhöfer (Improvisationstheatergruppe Stuttgart) weiß einfach, wie man den Spaß und das Interesse am Theaterspielen bei den jungen Leuten weckt.
In drei Kleingruppen durften sich die Kinder in dieser Woche völlig frei entfalten.
Die einen gestalteten ihre ganz persönlichen Maskeraden selber und führten später ein Stück mit diesen auf. Dazu wurden Fotos der Schüler aufgenommen und später im Großformat ausgedruckt und mit Gummis zu einer Maske befestigt. Alleine der Anblick der bekannten Schüler mit dieser Verkleidung brachte das gesamte Publikum zum Toben.
Die zweite Gruppe spielte diverse Teamspiele zusammen mit Julia Pöhlmann. Während der Aufführung vor der Parallelklasse mussten zum Beispiel alle Zuschauer alleine anhand von Mimik, Gestik und Stimmlage einschätzen können, wer eine wahre Geschichte erzählte oder wer sich ein Lügenkonstrukt überlegte. Die Mitschüler waren so begeistert, dass sie dies unbedingt alle einmal nachspielen wollen, und total fasziniert von der Umsetzung der Neu-Schauspieler. Keiner konnte glauben, dass diese vielen Inszenierungen in einem so kurzen Zeitraum einstudiert werden konnten.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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