Viele fleißige Hände!

Seltendorf – Anlässlich des diesjährigen Sonneberger Freiwilligen-Tages rief der „Förderverein Sonnenblume e. V.“ zum großen Arbeitseinsatz in unserer Kindertagesstätte in Seltendorf auf. Am Freitagnachmittag kamen viele Eltern und werkelten gemeinsam mit dem Sonnenblumen-Team auf dem Außengelände. Es wurde Unkraut entfernt, gerecht, gepflanzt, gekehrt, Spielgeräte gestrichen, der Zahlenweg geschliffen und fleißig für den Herbst dekoriert. Viele Erneuerungen ließen die Kinderaugen nach dem Wochenende erstrahlen.

Weltkindertag im Zeichen der Erde

Judenbach – Eine ganze Woche lang haben die Kinder aus der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ den Weltkindertag gefeiert. In diesem Jahr drehte sich alles um das Thema „Kinder haben Rechte! … auf Leben mit einer intakten Umwelt“. Zunächst klärten die Kinder in Gesprächen mit ihren Erzieherinnen, was intakte Umwelt überhaupt bedeutet, wie man sich verhalten sollte, um die Welt um uns herum zu erhalten und zu bewahren. Viele Ideen kam dabei zusammen, die alle gemeinsam dann auf ihren Alltag zu Hause und im Kindergarten herunterbrachen. Schnell stellten sie fest: Nur gemeinsam schaffen wir das!

Polizisten auf musikalischer Tour

Sonneberg/Steinach – Musiker des Thüringer Polizeiorchesters haben jüngst die Bewohner zweier Altenpflegeeinrichtungen in Sonneberg und Steinach erfreut. Bei strahlendem Sonnenschein und unter blauem Sommerhimmel präsentierte das Jazz-Quintett im Diakonie-Altenpflegeheim Annastift einen bunten Strauß bekannter Melodien aus mehr als fünf Jahrzehnten. Von „Musik, Musik, Musik“ aus dem Film „Hallo Janine“ über „Tulpen aus Amsterdam“, Zarah Leanders „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n“, „Quando quando“ und „Kann denn Liebe Sünde sein“ aus dem Film „Der Blaufuchs“ bis hin zu „Souvenirs, Souvenirs“ von Bill Ramsey, „Schöner Gigolo, armer Gigolo“ und – als Zugabe – Max Raabes „Kein Schwein ruft mich an“ war alles dabei, was das musikalische Herz begehrt.

Drei Jahrzehnte Dienst am Nächsten

Eisfeld – Mit einem Festgottesdienst in kleinem Rahmen haben Vertreter der Städte, Gemeinden und Landkreise Sonneberg und Hildburghausen den 30. Geburtstag des Diakoniewerkes in der Dreifaltigkeitskirche zu Eisfeld gefeiert. „Anders, größer und schöner“ sollte die Geburtstagsfeier ursprünglich aussehen, wie Sonnebergs Superintendent Thomas Rau in seiner Predigt betonte. Dennoch wollten die Verantwortlichen das große Vereinsjubiläum nicht sang- und klanglos der Pandemie opfern.
Ein Dankeschön ist es geworden zu Ehren all jener, die sich von der Gründung bis zur Gegenwart für das Diakoniewerk engagierten und noch immer engagieren. Inzwischen ist die Mitarbeiterschaft auf 600 angewachsen, das Trägergebiet erstreckt sich vom Landkreis Sonneberg über den Landkreis Hildburghausen bis nach Suhl und Hallstadt in Oberfranken, seit inzwischen sieben Jahren ergänzt eine Tochtergesellschaft das umfangreiche Angebot des sozialen Trägers. Vieles habe sich in dieser Zeit verändert, betonte Eisfelds Pfarrer Bernd Kaiser zur Begrüßung. Staatliche und europaweite Verordnungen hätten die Arbeit bereits gewandelt. Umso mehr freue es ihn sehr, dass die Werkstätten für angepasste Arbeit (Wefa) an den Standorten Sonneberg, Hildburghausen und Eisfeld unter dem Dach des Diakoniewerkes sich mit vielen Arbeitszweigen so gut entwickelt habe. „Wefa ist etwas wie ein Logo für die Arbeit mit Behinderten und Schwachen der Gesellschaft. Auf diese Leistung können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz sein“, sagte Kaiser.
Auch die zahlreichen Gäste reihten sich in die Begrüßung anlässlich des runden Geburtstages ein, darunter den stellvertretenden Superintendenten Hildburghausens Pfarrer Hartwig Dede, Regionalbischof Tobias Schüfer, den Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Diakoniewerkes Ernst-Christoph Römer, die stellvertretenden Landräte Jürgen Köpper (Sonneberg) und Dirk Lindner (Hildburghausen) sowie die Bürgermeister Dr. Heiko Voigt (Sonneberg), Tilo Kummer (Hildburghausen) und Sven Gregor (Eisfeld). Mit einem „es ist einfach eine Zeit, in der man auch einmal Danke sagen muss“ nahm Klaus Stark, geschäftsführender Vorstand des Diakoniewerkes, Bezug auf die aktuelle Lage und die damit verbundenen Anforderungen an die Mitarbeiterschaft. Nach wie vor sei es schwierig, geeignetes Personal für anstehende Aufgaben zu bekommen, zum Beispiel in der Pflege. Segenswünsche der Landeskirche überbrachte Regionalbischof Tobias Schüfer. „In den vergangenen Jahrzehnten wurden in großer Verlässlichkeit umfangreiche Dienste geleistet“, sagte er und stellte fest: „Das Geburtstagskind hat sich doch ganz gut entwickelt. Ein solches Unternehmen zu starten, war nicht einfach. Die Gründerinnen und Gründer jedenfalls waren entschlossen. Kirche und Diakonie werden als Einheit wahrgenommen.“

Ein neuer Look für den „Bunker“

Eisfeld – Zu einem ersten Treffen sind vor kurzem engagierte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 13 und 23 Jahren im Jugendclub „Bunker“ in Eisfeld zusammengekommen, um in ihrer Freizeit das örtliche Angebot der offenen Jugendarbeit des Diakoniewerkes ehrenamtlich zu unterstützen. Schnell waren sie sich einig: Der Bunker braucht einen neuen Look. Gemeinsam wollen sie sich künftig um die Räumlichkeiten kümmern, neu einrichten und erweitern. Zur geplanten Ausstattung sollen eine Graffiti-Wand, eine Zocker-Ecke, ein Beamer samt Leinwand und WLAN, eine Küche zum gemeinsamen Kochen und ein Bereich im Hof zum Chillen gehören. Wie sie das am besten anstellen und was alles dazu gehört, darüber hat sie Robin Rüttinger, Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit am Standort Eisfeld, bei ihrer ersten Zusammenkunft ausführlich informiert. Als nächstes sind die entsprechenden Anträge an der Reihe, die die Jugendlichen für ihr Projekt beim Jugendforum Hildburghausen einreichen wollen und bei dem sie Ende September ihre konkreten Vorhaben vorstellen werden.

Abc-Farbkleckse sagen

„Auf Wiedersehen“

Über die Abschlusswoche der Schulanfänger aus der integrativen Kindertagesstätte „Die Farbkleckse“, Hildburghausen:

Mit leuchtenden Augen und voller Vorfreude begann für die fünf Schulanfänger und ihre blaue Farbklecksgruppe an einem Montag im August ihre Abschlusswoche im Kindergarten. Nach dem Frühstück stand der Bus bereit, denn die Saalfelder Feengrotten waren das Ziel der Abschlussfahrt. Der Dienstag stand im Zeichen der Verkehrserziehung, und alle „Großen“ bestanden natürlich ihre Fußgängerprüfung. Mit Laufrad und Roller waren alle blauen Farbkleckse am Mittwoch im Park unterwegs, und ein leckeres Eis rundete die Ausfahrt ab.
Lange Wanderungen gehörten in den letzten Jahren zum Kindergartenalltag dazu, und der Schafteich am Waldrand von Hildburghausen war oft unser Ziel. Das Spielen im Wald am Donnerstag hat das lange Laufen belohnt und nicht nur das, denn an diesem Tag blieben wir bis zum Nachmittag dort. Olivs Mama brachte uns leckere Pizza, und die Mittagsruhe mit Blick zu den Baumkronen war auch sehr spannend.

Da schmeckt’s gleich nochmal so gut

Schalkau – Wer hat von meinem Tellerchen gegessen? Diese Frage müssen sich die Wirbelwinde aus der gleichnamigen integrativen Kindertagesstätte in Schalkau seit kurzem nicht mehr stellen. Denn dank großzügiger Spenden konnten zwei komplette neue Geschirrsätze aus Melamin in rot und blau für drei Gruppen angeschafft und das in die Jahre gekommene Geschirr ausgetauscht werden, sodass jedes Kind sein neues Tellerchen und Becherchen hat.

Diakonie-Kitas sind ausgewiesen MINT

Sonneberg – Mit pandemiebedingter Verspätung haben drei Kindertagesstätten des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld vor kurzem ihre Roll-Ups „MINT-freundliche Stadt Sonneberg“ aus den Händen des stellvertretenden Bürgermeisters Christian Dressel in Empfang genommen. Anhand dieser Aufsteller zeigen künftig die integrativen Kindertagesstätten „Arche Noah“ in Oberlind und die „Köppelsdorfer Kinderwelt“ sowie der Kindergarten „Naturstübchen“ in Hönbach ihre partnerschaftliche Verbundenheit mit der Spielzeugstadt hinsichtlich der Förderung und Stärkung der vier sogenannten MINT-Fähigkeiten: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

Ein aufregendes Jahr geht zu Ende

Über den Abschied der Heinersdorfer Schulanfänger der Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“:

Mit einigen Höhepunkten ging für unsere Kindertagesstätte ein besonderes, schwieriges, aber trotzdem erlebnisreiches Kindergartenjahr zu Ende. Gerade auch für die Kleinsten unserer Gesellschaft waren die letzten „Corona-Monate“ von jähen Veränderungen, Trennungen und ab und an auch Tränen geprägt. Deshalb war es für uns Erzieherinnen vor allem wichtig, gemeinsam mit den Eltern wieder ein wenig Normalität und Struktur in den Kindergartenalltag zu bringen. Viele geplante Veranstaltungen mussten leider abgesagt werden. Konsequent getrennte Kita-Gruppen ließen ein gemeinsames Spielen aller Kinder nicht zu. Trotz allem wollten wir für unsere Schulanfänger einen würdigen Abschluss vom Kindergarten gestalten. Sehnsüchtig und erwartungsvoll sahen die Kinder ihrem ersten Schultag entgegen, und der Kindergarten gehört für sie der Vergangenheit an.
Lange schon freuten sich die sieben Schulanfänger der „Hanäschdaffer Bimmelbah“ auf ihre Abschlussfahrt. Ziel war das „Haus der Natur“ in Goldisthal. Mit einem Kleinbus starteten wir Mitte Juli bestens gelaunt gegen 9 Uhr von unserem Kindergarten. Mit im Gepäck hatten wir einen prall gefüllten Picknick-Korb. Unsere Fahrt dauerte auf Grund zahlreicher Baustellen und Vollsperrungen etwas länger als geplant, so wurde am Ende gar eine „kleine Thüringenrundfahrt“ daraus. Aber das tat der sehr guten Stimmung im Bus keinen Abbruch.
Im „Haus der Natur“ wurden wir schon von einer netten Mitarbeiterin erwartet. Sie nahm uns alle mit auf eine interessante Reise durch spannende, geheimnisvolle und reizvolle Welten. Der Wald mit seinen verschiedenen Stockwerken und Lebensräumen zog uns zuerst in seinen Bann. Zwei kämpfende Hirsche, rätselhafte Vogellaute in der Nacht sowie Sagen über den Wald fesselten die Kinder. Die Stationen „Allein auf einem Hochsitz“ und „In den Wipfeln der Bäume“ vermittelten völlig neue, unerwartete Eindrücke und nahmen den Kindern die Angst vor dem dunklen Wald. Den Kindern wurde die Einzigartigkeit und damit das Schützenswerte der Wildtiere und Pflanzen unserer Region nahegebracht. Somit wurden auch die Sinne der Sechsjährigen für ein nachhaltiges und umweltschützendes Leben und Tun geschärft. Den lehrreichen Rundgang beendeten wir mit einer lustigen und coolen Rutschpartie im Obergeschoss. Schön war auch, dass die Kinder an vielen Stationen selbst gestalterisch tätig sein konnten.

„Und so geh nun deinen Weg, ohne Angst und voll Vertrauen.“

Mit diesen Worten haben sich die Erzieher und Gemeindepädagogin Manuela Marschollek von den vier Schulanfängern Anna, Danny, Oleg und Leo aus der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf in der St. Kilian Kirche in Effelder verabschiedet. Aufgrund der aktuellen Situation wurde lange überlegt, auf welchem Weg die Schulanfänger unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und der Abstandsregeln würdevoll verabschiedet werden können. Hierbei hat uns Frau Marschollek mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Beim Betreten der Kirche haben alle ihren Mund-Nasen-Schutz getragen und jede Familie bekam ihre eigene Sitzbank mit genug Abstand zum Vorder- und Hintermann.
Als Einführung gab es von der Gemeindepädagogin eine Mut-Mitmachgeschichte, damit unsere vier Schützlinge gut für die Schule und die entstehenden Ängste gewappnet sind – Gottes guter Segen zieht mit Euch ins Land und auf allen Wegen hält euch seine Hand.

Eine Nachtwanderung zum Abschied

Sonneberg – Mit einem gemütlichen Nachmittag und einem spannenden Abend haben sich die acht Schulanfänger der Kindertagesstätte „Naturstübchen“ in Hönbach von ihrer Kindergartenzeit verabschiedet und ihre Zuckertüten voller Stolz in Empfang genommen. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen legten sie bei der Kinderdisco eine flotte Sohle aufs Parkett, schürten ein kleines Feuerchen, über dem sie Marshmellows rösteten, und stärkten sich mit Eierkuchen und selbstgemachtem Apfel- und Birnenmus, bevor sie sich auf eine Nachtwanderung durch das Angerdorf begaben. Das gesamte Erzieher-Team bedankt sich auf diesem Wege bei allen Eltern für die tolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und wünscht den Abc-Schützen alles erdenklich Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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