Das Training kann beginnen

Die Freude über die Spende in Höhe von 2500 Euro, überreicht durch Thomas Braun, Geschäftsführer der Maier GmbH & Co.KG Präzisionstechnik Hildburghausen, war riesig. Seit vielen Jahren unterstützt er die Sportler der Albert-Schweitzer-Förderschule Hildburghausen mit finanziellen Mitteln, motivierenden Worten und Mannschaftskleidung.
„Spenden statt Schenken“ lautete in diesem Jahr der Leitspruch der Weihnachtspost an die Geschäftspartner von Thomas Braun. Mit der Spende wird gezielt die Inklusion von Menschen mit Behinderung gefördert. In der Schule trainiert man schon seit 15 Jahren erfolgreich für Wettkämpfe im Skisport und in Leichtathletik der Special Olympics Winter- und Sommerspiele. Dabei kann durch diese Spende die Reise und Unterbringung bei den nächsten sportlichen Veranstaltungen abgesichert werden. Nicht allen Elternhäusern ist es möglich, ihren Kindern die Teilnahme an solchen Wettkämpfen zu ermöglichen. Den sportlich begeisterten Lehrern und Erziehern der Einrichtung ist zu verdanken, dass durch regelmäßige Angebote die Vorbereitung auf die Wettkämpfe gelingt. Einerseits leisten die Pädagogen auch in ihrer Freizeit bei der Begleitung der Jugendlichen hervorragende Arbeit. Aber auch in der Einrichtung werden die nötigen Vertretungen im Unterricht und Besuche der Wettkämpfe organisiert, um unsere Sportler anzufeuern.
Durch die Wettkämpfe gewinnen die Jugendlichen nicht nur so manches Edelmetall, sondern auch viel Selbstvertrauen. Nun sind die nächsten Wettkämpfe der Skilangläufer in Oberhof – und wir sind im Januar dabei. Der Dank gilt dabei Thomas Braun und seinen Geschäftspartnern, dem gesamten Team der Förderschule und den Eltern, die dieses freizeitpädagogische Angebot mittragen.

Heiko Wendel, Schulleiter der Förderschule
des Diakoniewerkes „Albert Schweitzer“, Hildburghausen.

Projekt kann starten

Sonneberg – Die Beschäftigten der Werkstatt für angepasste Arbeit (Wefa) Sonneberg freuen sich über eine komplette Modelleisenbahnanlage im Maßstab H0. Im Herbst kam René Gundermann, Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung, auf die Projektidee, eine analoge Anlage ganz ohne Computertechnik entstehen zu lassen. „Einige Beschäftigte sind leidenschaftliche Eisenbahnfreunde und widmen ihre Freizeit nahezu vollkommen diesem Hobby“, berichtet er. Doch eines fehlte: das Grundlagenmaterial zum Aufbau einer solchen Anlage. Hilfe und Unterstützung boten die Mitglieder des Vereins „Eisenbahnfreunde Sonneberg“. Unbürokratisch, auf direktem Wege und vor allem kostenlos sponserten sie eine komplette Anlage mit allem, was dazugehört. Zwar sei sie ein wenig in die Jahre gekommen, doch genau darin liege nun die Herausforderung für ihn und die Beschäftigten, so Gundermann weiter: „Wir hoffen, dass wir noch weitere Eisenbahnfreunde in der Wefa gewinnen können“, sagt er und ergänzt: „Mit den Arbeiten an dieser Modelleisenbahnanlage werden viele unterschiedliche Fähig- und Fertigkeiten geschult, weshalb auch Beschäftigte aus unserem Berufsbildungsbereich die Anlage für verschiedene Ausbildungsmodule nutzen werden.“
Nur eines fehlt den angehenden Tüftlern noch: fahrbare Untersätze in Form von Wagen und Lokomotiven für ihre neue alte Anlage. Wer entsprechende Materialien zu Hause hat, sie nicht mehr benötigt, jedoch in guten Händen wissen möchte, kann sie gerne an die Wefa-Beschäftigten in Sonneberg zur Vervollständigung ihrer Anlage spenden. Wer mit Material oder tatkräftig beim Bau helfen möchte, wendet sich am besten an René Gundermann, entweder telefonisch unter 03675/4091-183 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Ein herzliches Dankeschön für die schnelle und kostenlose Hilfe sagen René Gundermann sowie die Beschäftigten der Wefa Sonneberg an die Mitglieder der Eisenbahnfreunde Sonneberg – allen voran an Ralf Kalb, der sich intensiv um die Zusammenarbeit kümmerte.

Abschied aus dem Kindergarten

Schalkau – Mit einer großen Party haben die Erzieher der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Wirbelwind“ in Schalkau ihre Kolleginnen Rita Recknagel und Angelika Burmeister sowie Hauswirtschaftskraft Christa Jakob in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Im Beisein des gesamten Kita-Teams, Schalkaus Bürgermeisterin Ute Hopf, Diakonie-Verwaltungsleiter Karsten Bauer sowie Kita-Fachberaterin Sandy Heß legten die drei Rentnerinnen in passenden „Rentner-Shirts“ zu dem Lied „Was für eine geile Zeit“ eine heiße Sohle aufs Parkett und stimmten so in den lustigen Abend ein.

Aber auch die Kolleginnen hatten sich intensiv auf diesen Abschied vorbereitet, Lieder und Texte selbst gedichtet mit Schwerpunkt auf die vielen vergangenen Arbeitsjahre und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Während der Darbietung des Kita-Teams floss so manches Tränchen der Rührung und Traurigkeit, aber hauptsächlich vor Lachen bei allen Anwesenden. Auch die sehr bewegten und wahren Worte von Verwaltungsleiter Karsten Bauer und Bürgermeisterin Ute Hopf ließen die drei Rentnerinnen nicht kalt.

Mit einem leckeren Abendessen und reichlich Getränken ließen alle den Abend gemütlich und in Erinnerungen schwelgend ausklingen. Wir wünschen ihnen von ganzem Herzen Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

Feueralarm bei den Pfiffikussen

Wir staunten nicht schlecht, als das Signalhorn ertönte und im Haus Feueralarm gerufen wurde. In Windeseile verließen wir alle über die bekannten Fluchtwege die Einrichtung und gingen zum vorgeschriebenen Stellplatz. Es dauerte nicht lange und die Sirene der Feuerwehr war zu hören, und dann kam auch schon das Feuerwehrauto angebraust. Aber natürlich hat es nicht gebrannt, es war nur eine Übung.

„Rei“ sagt der Budokan

Sonneberg – So schnell vergeht die Zeit. Seit mehr als einem Jahr ist die Kooperation zwischen der integrativen Kindertagesstätte und Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) „Köppelsdorfer Kinderwelt“ und dem Judoverein „Budokan Sonneberg“ nun offiziell. Diese Bereicherung bescherte nicht nur vielen Kindern den Genuss des Judosports, sondern trug mit zum Titel „Bewegungsfreundliche Kita“ bei. Darüber freuen wir uns sehr. Der üppige Nachwuchs von allein 14 Kindern aus der Köppelsdorfer Kinderwelt erfreut den Verein ungemein. Dafür bedanken wir uns recht herzlich bei Tassilo und Anne Blankenburg sowie bei Falk Arnold, Vorstand des Budokan Sonneberg.
Wer Interesse hat und mit seinen Kindern in das tolle Training in der Sporthalle der Grundschule „Am Stadtpark“ schnuppern möchte, hat dazu jeden Mittwoch von 17 bis 18 Uhr Gelegenheit. Wir freuen uns auf eine weitere zukünftige, erfolgreiche Zusammenarbeit und beenden diesen Artikel mit einem kräftigen: Sport frei!

Erzieherin Jasmin Wendel im Auftrag der integrativen Diakonie-Kindertagesstätte „Köppelsdorfer Kinderwelt“, Sonneberg.

Jung trifft Alt im Annastift

Sonneberg – Um Alt und Jung näher zueinander zu bringen, hat sich Jugendschulsozialarbeiterin Christine Kalies etwas Besonderes ausgedacht und das lebendige Projekt „Jung trifft Alt“ ins Leben gerufen. „Im Rahmen dieses Projektes, das innerhalb des Wahlpflichtfachs Lebensgestaltung angesiedelt ist, lernen Jugendliche aus der siebten Klassenstufe alte und pflegebedürftige Menschen kennen“, erklärt sie. Dabei besuchen Schüler der Gemeinschaftsschule Sonneberg gemeinsam mit Kalies Bewohner des Diakonie-Altenpflegeheimes „Annastift“ in Sonneberg. Das Lesen von Geschichten bewegt ebenso wie bereichernde Gespräche über Kindheitserlebnisse, gemeinsames Singen und kurzweilige Gymnastik. „Was in diesen wöchentlich stattfindenden Angeboten an gefühlsmäßigen Momenten geschieht, kann man kaum mit Worten beschreiben“, berichtet Kalies. Und auch die Nachgespräche der Schüler im Anschluss in der Schule berührten ganz tief. „Und die Bewohner des Annastifts haben oftmals Tränen in den Augen, verbunden mit einem Lächeln als Dank für herzliche gemeinsame Begegnungen“, ergänzt sie und hofft auf viele weitere schöne Besuche und berührende Momente.

Eine Eule für einen Baum

Sonneberg – Seit kurzem ziert ein hölzernes Schnitzkunstwerk das Gelände des Diakoniewerkes in Sonneberg. Mit Blick auf die Außenstelle der integrativen Kindertagesstätte „Köppelsdorfer Kinderwelt“ wacht fortan eine Eule über die Schritte der Kinder, Besucher und Mitarbeiter.

Fröbelkids pflanzen Bäumchen

Haselbach – Bereits zum dritten Mal haben sich die Kinder der Diakonie-Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ in Haselbach im Rahmen ihres Wald-Projektes auf den steilen Weg zur Bocksebene gemacht, um sich dort mit Revierförster Michael Matthäi zu treffen. Zur Unterstützung brachte er seinen Kollegen, den Waldarbeiter Georg Wiegand mit.
Auf dem umfangreichen Programm stand dieses Mal der Waldboden mit den Baumwurzeln und das Pflanzen von Bäumen. Die Kleinsten durften uns auch begleiten, denn sie wurden im neuen Spatzentaxi gefahren- einem neuen motorisierten Kinderwagen mit sechs Sitzen. Sehnsüchtig blickten die Großen auf das Taxi und sie sagten: „Wir wollen auch nochmal klein sein und im Taxi gefahren werden“. Ihr neues Fahrzeug verdanken die Kinder den vielen Spenden, die bei vergangenen Kindergartenfesten eingegangen sind, und der Spende aus dem Benefizkonzert mit Heinz-Rudolf Kunze. Das Zubehör in Form eines Regen- und Sonnenschutzes spendierten uns Chris Schönefeld und Sabine Leipold. Vielen herzlichen Dank dafür!

Österliches von den Pusteblumen

Eine schöne Osterüberraschung gab es dieses Jahr für alle Kindergartenkinder. Unsere Wirtin Eike Müller von der Gaststätte „Zur Schwarzen Rose“ lud zu Beginn der Karwoche alle Kinder des Kindergartens „Pusteblume“ ein, um im Hof der Gaststätte Osternester zu suchen. Der Osterhase war fleißig, und alle Kinder hatten Spaß dabei. Zum Abschluss des Vormittags stärkten sich alle gemeinsam bei spendierten Wienern und Brötchen.
Ein herzliches Dankeschön sagen alle Kinder und Erzieherinnen unserer Wirtin.
Ein weiteres Dankeschön von den großen Pusteblumenkindern gilt unserer Autowerkstatt von Steffen Wiegler, der uns einen interessanten Rundgang durch die Werkstatt ermöglichte. Auch hier gab es im Anschluss für jedes der 21 Kinder eine Überraschung vom Osterhasen.

Kita-Leiterin Simone Treybig im Namen aller Kinder und des Kita-Teams der Diakonie-Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Westhausen.

Mit Oma und Opa ins neue Jahr

Über den Jahresauftakt in der Diakonie-Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach:
Zum Jahresbeginn war in der Haupteinrichtung und der Krabbelstube der Kindereinrichtung schon wieder mächtig was los. Die Kinder und Erzieherinnen luden zur alljährlichen Tradition der Oma-Opa-Tage in die jeweiligen Gruppenräume ein. Eifrig waren die Kinder dabei, ein kleines Programm vorzubereiten. Von den Erzieherinnen und unserer technischen Kraft wurden schicke Kulissen und Kostüme gestaltet, und die Muttis zeigten ihre Backkünste in Form von sehr leckeren Kuchen. Für jede Gruppe hatte sich noch eine Mutti zum Helfen bereiterklärt, und so konnte der Tag perfekt beginnen.

Auf der Suche nach Frieden

Sonneberg – Zur diesjährigen Veranstaltung zur Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15) hatten die Mitglieder der Fachgruppe Geistliches Leben zu Beginn des Jahres in die Reha-Werkstatt der Wefa Sonneberg eingeladen. Viele Mitarbeiter folgten, und Diakonie-Pfarrer Johannes Dieter begleitete die Interessierten aus unterschiedlichen Einrichtungen mit seiner Andacht auf dem Weg zur diesjährigen Jahreslosung – musikalisch unterstützt von Superintendent Thomas Rau. Letzterer gewann mit Hilfe der sich anschließenden Vorstellungsrunde einen kleinen Überblick über die Arbeit der Diakoniewerk-Mitarbeiter, trat er sein Amt doch erst vor kurzem zu Jahresbeginn an.
Dabei gewährten manche Einblicke in ihr Persönliches und ließen ihre Kollegen teilhaben an privaten Erlebnissen. Beim anschließenden Kaffeetrinken kam die Mitarbeiter ins Gespräch und tauschten Erfahrungen aus.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

Back to top