Nachhilfelehrer gesucht

Sonneberg – Auch, wenn die Schulen im Landkreis Sonneberg wieder geöffnet und für alle Schüler wieder zugänglich sind, bleibt die Nachhilfe der Sonneberger Tafel aktiv und aktuell. „Im Rahmen des Diakonie-Projektes ‚Diversitas – Vielfalt verbindet‘ bieten wir noch immer Nachhilfe für alle Kinder im Landkreis Sonneberg an, was ebenfalls noch immer stark nachgefragt wird“, erklärt Sylvia Möller, operative Leiterin der Tafel und Leiterin des Diakonie-Projektes, dessen Umsetzung durch die finanzielle Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz, und Verbraucherschutz sowie der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands ermöglicht wird.
Nach wie vor hat die installierte Eins-zu-Eins-Betreuung unter Corona-konformen Bedingungen regen Zulauf, weshalb Sylvia Möller händeringend nach weiteren Nachhilfelehrern sucht. „Es spielt keine Rolle, welchen Beruf Sie haben“, sagt sie. „Ein Gespür für Kinder und gutes Allgemeinwissen reichen vollkommen aus, allen Kindern helfend zur Seite zu stehen, um die schulischen Herausforderungen zu meistern.“ Wer genügend Zeit zur Verfügung hat, kann sich auch gerne um mehrere Kinder getrennt voneinander zu festen Terminen kümmern. „Damit möchten wir unser Netzwerk weiter ausbauen, um Hand in Hand für alle Kinder da sein zu können“, betont die Projektleiterin. Derzeit betreuen die Ehrenamtlichen Kinder der Klassen zwei bis acht, mit und ohne Migrationshintergrund. „Wir sind für alle Kinder und alle Eltern ansprechbar“, sagt Möller nachdrücklich und freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Die Eltern sind froh und dankbar, dass wir ihnen und ihren Kindern unter die Arme greifen. Das Pensum ist auch ohne Home-Schooling enorm, und oft mangelt es auch an der technischen Umsetzung, sodass wir hier vor Ort Unterrichtsmaterialien ausdrucken oder online etwas recherchieren können“, ergänzt sie, bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Helfern und all jenen, die das Netzwerk künftig erweitern werden.

Sie möchten das Projekt „Diversitas – Vielfalt verbindet“ tatkräftig unterstützen? Dann melden Sie sich bitte bei Sylvia Möller entweder telefonisch unter 03675/426442 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir freuen uns auf Sie!

Spontaner Abschluss

Judenbach – Heiß ersehnt, bangend erfleht: Nach wochenlanger Unsicherheit, ob die neun Schulanfänger der Kindertagesstätte „Zum kleinen Glück“ in Judenbach ihrer Kindergartenzeit gebührend „Adieu“ sagen können, war es vor kurzem – dank sinkender Inzidenzzahlen im Landkreis Sonneberg – endlich soweit: Ihre Erzieherinnen planten spontan eine ausgiebige Abschlusswoche, die mit einer sportlichen Veranstaltung begann: der Fuchsrallye. In der Turnhalle der Grundschule gleich nebenan war schon ein Parcours mit verschiedenen Staffelspielen vorbereitet. Mit einer sportlichen Begrüßung und einer Erwärmung ging es auch gleich los. Sehr eifrig und mit viel Kampfgeist machten sich die Glückskinder an die Mannschaftsspiele, und selbstverständlich gab es am Ende nur Gewinner, so dass alle Kinder bei der Siegerehrung mit einer Medaille und einer Urkunde belohnt wurden.
Zwei Tage später ging es auf die Reise mit Bus und Bahn ins Naturkundemuseum nach Coburg. Auf der Wanderung vom Bahnhof zum Museum entdeckten sie viele Sehenswürdigkeiten der Veste-Stadt. Im Naturkundemuseum wurden die Judenbacher Touristen schon erwartet und herzlich empfangen. Der Rundgang durch die Ausstellung war für alle kostenfrei. Dort gab es so viel zu sehen und zu bestaunen, dass sie gar nicht bemerkten, dass schon das Picknick auf sie wartete. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen machten sie sich zum großen Spielplatz im Stadtpark auf, um dort – frisch gestärkt – die schönen Spielgeräte auszuprobieren. Per pedes ging es anschließend zurück zum Bahnhof, und erschöpft, aber glücklich, erreichten sie am späten Nachmittag ihren Kindergarten in Judenbach.

Tagesgäste spenden

Sonneberg – Insgesamt 100 Euro für die Opfer des Hochwassers sind bei einer spontanen Spendenaktion in der Tagespflegeeinrichtung „Altes Annastift“ zusammengekommen. Während ihrer täglichen Presseschau haben sich die Tagesgäste und Mitarbeiter der Einrichtung des Diakoniewerkes mit der Berichterstattung über die Flutkatastrophe im Westen und Süden Deutschlands befasst und ausführlich über die herrschenden Zustände informiert. Schnell waren sich alle einig: Den Menschen muss geholfen werden! Und so kramten alle spontan ihre Geldbörsen aus und sammelten gemeinsam – Tagesgäste wie Mitarbeiter –, um die Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, tatkräftig zu unterstützen. Die Spende wurde schnellstmöglich an das Hilfswerk der drei Südthüringer Tageszeitungen überwiesen.

Dinge annehmen, wie sie sind

Sonneberg – In einem Crashkurs mit Yoga-Lehrer Jürgen Schubart haben die Achtklässler der Sybille-Abel-Gemeinschaftsschule in Köppelsdorf gelernt, was es mit der aus Indien stammenden philosophischen Lehre samt den dazugehörigen Übungen auf sich hat. Anfangs fällt es ihnen schwer, still zu sitzen, in sich hinein zu horchen, sich nur auf sich selbst, ihren Atem und den Moment zu konzentrieren. Aber am Ende merkten alle, wie Yoga wirkt auf den ganzen Menschen wirkt.
Jürgen Schubart ist gelernter Werkzeugmacher, betreibt eine kleine Firma, und ist seit einigen Jahren nicht nur begeisterter Yoga-Sportler, sondern auch Yoga-Lehrer nach den Richtlinien des Bundes. „Yoga soll helfen, Ruhe im Alltag zu finden, denn es ist die Einheit von Körper, Geist und Seele“, erklärt er. Fehlt diese Ruhe, dieser Einklang, kann es schnell zu psychosomatischen Störungen kommen wie Kopf- und Rückenschmerzen oder Haltungsschäden kommen.
Die Herausforderungen sind nicht nur für die Erwachsenen enorm gestiegen. Auch die Kinder haben mit wachsenden Anforderungen im Schulalltag aber auch privat zu kämpfen, was enorme Anspannungen nach sich zieht. Typische Anzeichen dafür seien Herzklopfen, Bauchkribbeln und feuchte Hände. Die Atmung wird flacher, die Muskeln bekommen weniger Sauerstoff, den sie aber dringend brauchen, um richtig arbeiten zu können. Was also tun? Die Situation kann man nicht ändern, und die Emotionen lassen sich nicht einfach ausschalten. „Aber wir können etwas tun, damit wir ruhiger und gelassener werden und so besser damit umgehen können“, erklärt der Yoga-Lehrer. Für viele – auch für ihn – ist es das Yoga. „Damit lernen wir nicht das Loslassen, sondern Dinge so anzunehmen, wie sie sind“, ergänzt er. Beim Yoga für Schulkinder geht es im Besonderen darum, dass Kinder und Jugendliche nicht nur Schulfächer lernen, sondern auch, wie sie mit ihren Emotionen umgehen und sie im besten Fall regulieren können.

Kindertag auf dem Weinberg

Gompertshausen – In diesem Jahr haben die Kinder und Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Gompertshausen den Kindertag auf dem Weinberg gefeiert. Dort gab es ein leckeres Picknick mit vielen Köstlichkeiten und eine kleine Überraschung für alle Kinder. Doch was war das, eine Überraschung war zu viel?! Zum Glück war das Rätsel schnell gelöst, denn diese eine Überraschung war für Anne, die am 1. Juni ihren ersten Tag als Erzieherin bei den Regenbogenkindern hatte. Dieser tolle Tag wird allen noch lange in Erinnerung bleiben, denn sie hatten ganz viel Spaß bei herrlichem Wetter.

1, 2, 3 unsere Kindergarten-Zeit ist jetzt vorbei

4, 5, 6 ein Schulkind wirst du jetzt. Unter diesem Motto stand nach einer aufregenden und abwechslungsreichen Abschlusswoche unser Zuckertütenfest mit vielen kleinen Überraschungen auf dem Programm. Nach einer wunderschönen Schatzkartensuche mit verschiedenen Spielen und Aufgaben entdeckten die Schulanfänger endlich ihre Zuckertüten am Baum.
Zum Abschied an die lange Kindergarten-Zeit schenkten uns die Schulanfänger noch ein selbstgebautes, bepflanztes und liebevoll bemaltes Hochbeet.

Die Häschenkinder erleben Tierisches

Über das aktuelle Projekt der Häschenkinder aus der integrativen Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld:

Die Kinder der „Häschenwiese“ der integrativen Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld beschäftigten sich kürzlich intensiv mit dem Thema „Tiere auf dem Bauernhof“. Viel Neues gab es zu entdecken und zu lernen, unter anderem wie die Tierkinder von Kuh, Schwein, Hund, Schaf, Pferd und Huhn heißen und womit uns die Tiere im Speziellen versorgen.

Ganz einfach Gutes tun

Sonneberg – Groß ist die Freude in der Sonneberger Tafel. „Fast 80 Spendentüten sind bei der diesjährigen Edeka-Tüten-Aktion im Marktkauf Sonneberg für uns zusammengekommen“, freut sich Sylvia Möller, operative Leiterin der Einrichtung des Diakoniewerkes Sonneberg-Hildburghausen/Eisfeld. Unter dem Motto „Ganz einfach Gutes tun“ hat der Einzelhandelsriese zwei Wochen lang für die Tafeln gesammelt und dafür im Vorfeld schon Tüten gepackt. In Abstimmung mit dem Bundesverband der Tafeln wurden auch im Marktkauf Sonneberg, der zur Edeka-Gruppe gehört, zwei verschiedene Ausführungen zusammengestellt: In der Lebensmitteltüte befand sich Haltbares wie Nudeln, Zucker, Mehl, Salz, Reis und vieles mehr. Die Drogerietüte enthielt Artikel für die tägliche Hygiene wie Shampoo, Duschgel, Zahncreme, Zahnbürsten, Seife, Taschentücher und – gerade in Pandemiezeiten wichtig – Desinfektionsmittel. Zwei Wochen lang konnten die Marktkauf-Kunden eine der fertig gepackten Tüten im Markt für fünf Euro kaufen und an der Sammelstelle abgeben, die nun von den ehrenamtlichen Helfern der Tafel Sonneberg abgeholt und an jeden Inhaber eines Tafel-Ausweises verteilt wurden.
„Im Namen aller Bedürftigen und Ehrenamtlichen der Sonneberger Tafel bedanke ich mich bei den Kunden des Sonneberger Marktkaufs für die großzügigen Spenden in Form dieser Tüten“, sagt Sylvia Möller.

Die Sonneberger Tafel braucht dringend ein neues Kühlauto, um die Lebensmittelspenden weiterhin gewährleisten zu können. Wer die Mitarbeiter dahingehend unterstützen möchte, kann dies mit einer Geldspende unter folgender Bankverbindung tun: VR Bank Coburg, IBAN: DE44 7836 0000 0000 3203 90, BIC: GENODEF1COS. Vielen herzlichen Dank sagen Sylvia Möller sowie alle ehrenamtlichen Tafelhelfer.

Von der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk erreichte uns folgendes Schreiben:

Sehr geehrte Arbeitgeber*innen,
es sind außergewöhnliche Ereignisse, die Menschen enger zusammenrücken lassen. Gewitter und Starkniederschläge im Westen und Süden Deutschlands haben dies erneut bewiesen. Die Natur zeigt Grenzen auf. Doch zum Glück für uns alle gibt es Menschen, die selbstlos und uneigennützig helfen bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Sie stehen für andere ein und fühlen sich ihren Mitmenschen verpflichtet. Aus dem gesamten Bundesgebiet haben sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf den Weg gemacht, um in der Not zu helfen.
Unser ganz besonderer Dank gilt Ihnen als Arbeitgeber unserer THW-Helfer*innen. Auch Ihr Engagement ist beispielhaft und ein wertvoller Beitrag zu einer lebenswerten und lebendigen Gesellschaft. Es ist eine besondere Herausforderung, im Katastrophenfall die Arbeitnehmer so unkompliziert von ihrer Tätigkeit freizustellen. Dafür danken wir Ihnen herzlich.
Angesichts der andauernden Einsatzlage wird das Technische Hilfswerk weiterhin in den Flutgebieten tätig sein. Aktuell ist es schwer vorhersehbar, in welchem Maße unsere Einsatzkräfte in den nächsten Wochen noch benötigt werden. Wir hoffen daher auch weiterhin auf Ihre Unterstützung bei der Freistellung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Bleiben Sie dem Technischen Hilfswerk verbunden.

Jan Rackwitz
Leiter der Regionalstelle Erfurt

Ein Tag voller Überraschungen

Über den diesjährigen Kindertag in der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf:

Den Kindertag 2021 haben sich die Steppkes der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ Seltendorf sicher auch anders vorgestellt. Aufgrund von Quarantäne musste dieser bunter Tag leider verschoben werden. Am Freitag, den 11.6.2021, war es nun endlich soweit, und die große Kinderparty konnte starten. Die Erzieher bereiteten eine leckere Kinderbowle zu, und der Eiswagen aus Schalkau von Petra Walgenbach schaute mit einer köstlichen Abkühlung vorbei. Im Garten wurde eine große Hüpfburg aufgebaut, und alle Kinderaugen leuchteten hell, und die Herzen waren voller Glück.
Doch das Beste kommt natürlich noch zum Schluss. Wir, die Kinder und Erzieher, sind noch immer sprachlos, gerührt und vor allem eins – dankbar! Danke für so tolle Eltern und einen spitzen Opa. Danke an Tanja und Michael (Eltern von Mats, Hollie und Ludwig), Ela und Matthias (Mama und Opa von Merle), Christin und Martin (Eltern von Hannah) und an Enrico (Papa von Thessa). Diese Eltern haben zu Hause in Eigenproduktion neue und ganz tolle Spielmöglichkeiten für unsere Kinder gebaut. Der Papa von Thessa hat schon vor ein paar Wochen neue Wasserstraßen aus Dachrinnen an unseren Zaun im Garten angebracht. Dort können unsere Knirpse mit dem Boot fahren, ein paar Fische angeln oder sich im Sommer eine kleine Abkühlung abholen.
Die Eltern unserer Hannah haben sich kurzerhand dazu entschlossen, eine neue Matschküche für den vorderen Spielbereich zu errichten. Dort kann von nun an nicht nur gekocht und gebacken werden, dank eines Wasserboilers haben die Kinder auch die Möglichkeit, Geschirr zu spülen oder eine leckere Matschsuppe zu zaubern.
Der Opa und die Mama von Merle, die Eltern von Mats, Hollie und Ludwig und auch die Eltern von Hanna haben sich zusammengesetzt und eine neue farbenfrohe Tankstelle angefertigt. Es wurde gesägt, gehämmert, alles bunt bemalt und zusammengebaut. Lackiert wurde das Ganze von der Firma „Kfz Service Herber u. Co. GmbH“ in Schalkau – auch hierfür ein großes Dankeschön und alles Gute! Die neue Matschküche und auch die Tankstelle waren das größte Highlight am bunten Kindertagsfest in der Sonnenblume.

Von Herzen noch einmal Danke an alle Beteiligten sagen die Kinder und das gesamte Team der Kindertagesstätte „Sonnenblume“ in Seltendorf.

Neue Wege führen ans Ziel

Suhl – Im Rahmen eines zwar windigen, aber sonnigen Freiluftgottesdienstes hat Suhls Pastorin Kerstin Gommel in Vertretung von Superintendentin Jana Petri die Förderung der Evangelischen Schulstiftung in der EKD an die Evangelische Grundschule Suhl übergeben. Schulleiterin Juliane Stübig nahm die dazugehörige Plakette auf dem Gelände der St.-Marien-Kirche voller Freude in Empfang und bedankte sich im Namen aller anwesenden Schüler und Eltern sowohl bei Pastorin Gommel als auch bei Klaus Stark, geschäftsführender Vorstand des Diakoniewerkes Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld, das die Trägerschaft für die Grundschule übernommen hat.
Vor zwei Jahren nahm die Schule ihre Arbeit auf und ist neue Wege gegangen. Schon bei ihrem ersten Tag der offenen Tür kurz nach Beginn des Schuljahres kamen viele interessierte Eltern mit ihren Kindern vorbei, um sich vor Ort genauer umzuschauen und das Konzept näher kennenzulernen. Am Ende dieses Tages lagen mehr Anmeldungen vor, als Plätze zur Verfügung standen.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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