Überraschung für Fröbel-Kids

Haselbach – Für eine tolle Überraschung haben jüngst die Kameraden der Haselbacher Feuerwehr bei den Schulanfängern des Kindergartens „Friedrich Fröbel“ gesorgt. Mit viel Liebe zum Detail hat Linda Zwilling für die sieben Abc-Schützen farbenfrohe Zuckertüten gebastelt und mit allerlei Leckereien befüllt. Groß war die Freude bei den Schulanfängern, hatten sie doch Corona-bedingt in diesem Jahr gar nichts von ihrer Feuerwehr, die sonst zu allen Aktivitäten dabei ist und für die nötige Sicherheit sorgt. Umso mehr haben sie sich über die bunten Zuckertüten gefreut, die ihnen Wehrführer Martin Zwilling persönlich überbrachte. Dafür bedanken sich die Schulanfänger an dieser Stelle bei den Kameraden der Feuerwehr Haselbach aufs Herzlichste.

Auf Spurensuche

Die Kinder der Waldgeistergruppe der Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“ in Heinersdorf gingen gemeinsam mit ihrer Erzieherin und dem Hobbyjäger Andreas Wolf auf Exkursion in den nahegelegenen Wald. Dort hatte er bereits eine kleine Entdeckungsreise mit verschiedenen Tierpräparaten vorbereitet. In ganz natürlicher Umgebung und völlig gefahrlos konnten die Kinder zum Beispiel Fuchs, Dachs oder Wildschwein mit Frischlingen unter die Lupe nehmen. Andreas Wolf vermittelte den Kindern viel Wissen über das Leben unserer Waldtiere, so zum Beispiel, was es mit dem Geweih von Hirschen auf sich hat. Sie hatten keine Scheu, einen Tierschädel in die Hand zu nehmen, um ihn gründlich auf besondere Merkmale zu untersuchen. Die Kinder hörten verschiedene Tierstimmen, suchten mit Begeisterung Spuren und ordneten sie den jeweiligen Tieren zu. Zum Ausklang des abenteuerlichen Vormittags blies der Hobbyjäger noch auf seinem Jagdhorn. Die Kinder wurden still und lauschten aufmerksam den ungewöhnlichen Tönen. Dieser interessante Ausflug passte wunderbar zu unserem diesjährigen Jahresthema „Der Natur auf der Spur“.

Erzieherin Manuela Gögel im Auftrag der
Kindertagesstätte „Zur Hanäschdaffer Bimmelbah“ in Heinersdorf.

Wohnung dank Spende ausgestattet

Sonneberg/Eisfeld – Über eine Spende in Höhe von 200 Euro freuen sich die Mitarbeiter der Frauenschutz-Einrichtung des Diakoniewerkes. Mandy Bock übergab die gesammelte Summe jüngst persönlich an die beiden Mitarbeiter. Die Selbstständige aus Eisfeld, die im Direktvertrieb eines namhaften Küchengeräteherstellers als Gruppenleiterin tätig ist, hatte noch vor Corona in ihrer Heimatstadt eine Veranstaltung für Frauen organisiert – passenderweise zum internationalen Frauentag.
„Uns ging es an diesem Tag vor allem um die Vernetzung von Menschen, um das Miteinander und darum, sich gegenseitig zu helfen“, sagt Bock. So sei ihnen auch der Gedanke gekommen, Geld für eine wohltätige Sache zu sammeln. Sie habe einst eine Frau getroffen, die einmal Zuflucht im Frauenhaus Sonneberg fand, erzählt sie. „Und so kamen wir bei unseren Recherchen auf das Angebot Frauenschutz des Diakoniewerkes.“
Der Großteil der Spende ist von den Veranstalterinnen, ein Teil von den Gästen, „und ich habe das Ganze dann ‚rund‘ gemacht“, erklärt sie strahlend. „Ich bin total glücklich, dass wir alle helfen konnten, eine der Wohnungen mit fertigstellen zu können.“ Denn die Spende wird direkt in die Ausstattung der Frauenschutzwohnung investiert, Matratzen, Kissen und Decken davon angeschafft.

Bleibende Erinnerung

Haselbach – Mit einer kleinen Andacht haben sich die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ in Haselbach von ihren diesjährigen Schulanfängern verabschiedet. Da der Kindergarten derzeit Pandemie-bedingt nicht betreten werden darf, zogen sie kurzerhand um in die Haselbacher Kapelle. Doch vor ihrem Auszug empfingen sie alle Eltern der Vorschulkinder am Kindergarten, um sich für die schöne Zeit zu bedanken. Im Gepäck hatten sie eine besonders schöne Überraschung: eine selbst gebaute Holzbank mit Namen und Handabdrücken der sieben Schulanfänger für den Kita-Spielplatz, die sie in liebevoller Handarbeit schon vor Wochen heimlich gestaltet und gebaut hatten.
Nach den ersten Freude- und Abschiedstränen starteten sie gemeinsam ihren Umzug durch Haselbach in Richtung Kapelle, wo jeder Familie „Corona-gerecht“ die Plätze zugewiesen wurden und Gemeindepädagogin Jeannette Rockstroh bereits auf sie wartete. Ihr zu Seite stand der Außerirdische „Spaghetti“, mit dessen Hilfe sie den Kindern und Eltern vom Weg ins Leben erzählte, der manchmal gerade verläuft, manchmal bergab, dann wieder bergauf führt und für manchen steinig und beschwerlich sein kann. Einfühlsam erklärte sie den Kindern, dass man alles schaffen kann, wenn man weiß, dass da jemand ist, der uns beschützt.

Das Glück liegt in Ummerstadt

Warum in die Ferne schweifen? Das dachten sich die Erzieherinnen der Diakonie-Kindertagesstätte „Ummerstädter Rappelkiste“ und organisierten viele Ausflüge mit Überraschungen für ihre Kinder:

Da die Kinder des Diakonie-Kindergartens „Ummerstädter Rappelkiste“ Corona-bedingt auf viele ursprünglich geplante große Events in diesem Jahr verzichten müssen, haben sich ihre Erzieherinnen etwas ganz Besonderes ausgedacht: Sie haben für ihre Schützlinge viele kleine Attraktionen rund um Ummerstadt organisiert, die – wie sich schon jetzt zeigte – mindestens genauso viel Spaß und Freude machen.
So fand zum Beispiel Anfang Juni eine Kindertagswanderung zum Ummerstädter Rappersgraben statt, wo erst einmal gemeinsam zünftig gefrühstückt wurde. Im Anschluss wurden Spiele gespielt, und es gab kleine Überraschungen für die Kinder. Mitte Juni versammelten sich dann die Ummerstädter Jäger mit ihren Hunden im Garten der Einrichtung. So Stefan Kirst mit Ludwig, Mike Arnold mit Enno, Tino Leutheußer, Alexander Gudjons, Matthias Pfistner sowie der ehemalige Berufsjäger Detlef Welk, der zwölf Jahre lang Leiter der Landesjagdschule Bayern war, mit seinem Hund Kliv. Die Kinder staunten nicht schlecht, als plötzlich die Jagdhörner ertönten und die Atmosphäre ganz feierlich wurde. Viele Utensilien hatten die Jäger mitgebracht, welche von den Kindern mit allen Sinnen erforscht werden konnten: Tierfelle und ausgestopfte Tiere unserer Wälder wurden gestreichelt, so eine Stockente, ein Fuchs und ein Biber sowie große und kleine Geweihe. Auch Sand hatten die Jäger dabei, damit zeigten sie den Kindern, wie das Fährtenlesen funktioniert. Ganz nebenbei konnten die Leseratten in ausgelegten kindgerechten Sach- und Bilderbüchern stöbern. Zum Abschluss des Tages erhielt jedes Kind ein kleines Informationspaket über die Jagdkunde mit Lesezeichen, einem Malbuch heimischer Wildtiere zum Ausmalen und eine Warnweste für den Kindergarten. Wir sagen allen Mitwirkenden Danke für diese tolle Aktion.

Tierische News aus Judenbach

Passend zu unserem Jahresthema „Vielfalt des Lebens – wunderbare Tierwelt“ hatten die Kinder des Kindergartens Judenbach „Zum kleinen Glück“ die Möglichkeit, die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling zu beobachten.
Wir holten uns Raupen des „Kleinen Fuchses“ ins Haus. Gemeinsam mit den Erziehern richteten die Kinder ein Terrarium ein. So konnten alle die verschiedenen Phasen der Entwicklung des Schmetterlings mit verfolgen. Etwas ganz Besonderes war für unsere Kinder die Möglichkeit, einen Schmetterling auf der Hand sitzen zu haben und diesen aus nächster Nähe genau zu bestaunen. Auch Engerlinge, die Larven vom Junikäfer, wurden unter die Lupe genommen.
Auf unserem Spielplatz gab es noch viele Insekten zu entdecken. Unter anderem konnten wir Bienen beobachten, wie sie von Blüte zu Blüte flogen und dabei Nektar und Pollen sammelten. Von einem ortsansässigen Imker erhielten wir Anschauungsmaterialien und Informationen über das Leben und die Entwicklung der Bienen. Im Morgenkreis lernten die Kinder Imkeranzug, Netz und Smoker kennen. Vielen Dank für das Equipment unserer Erzieherin Janka. Mit Hilfe einer echten Bienenwabe konnten die Kinder sehen, wie Bienen bauen. In einem Rollenspiel konnten die Kinder der „Sternenfängergruppe“ das Sammeln der Blütenpollen nachspielen.

Helle Freude in der Albert-Schweitzer-Förderschule

Hildburghausen – Vor kurzem hatte unsere Förderschule Besuch aus Mannheim. Vertreter des Engineering-Konzerns ABB übergaben einen nagelneuen Tischkicker für die Freizeitgestaltung an unserer Schule. Aber wie kam es dazu? Seit dem Jahr 2000 verbindet ABB und Special Olympics Deutschland (SOD) eine enge Partnerschaft. Das Motto von SOD „Gemeinsam stark“ steht in der Firmenphilosophie weit oben. Nicht nur durch Sponsoring, sondern auch durch die Sensibilisierung von Mitarbeitern für soziale Projekte wird hier für das Gelingen eines achtungsvollen Miteinanders Sorge getragen. „Die Partnerschaft mit SOD ist für ABB eine Herzenssache und für beide Seiten ein Geben und Nehmen“, so Andreas Schwaderer, ABB-Projektleiter für die Partnerschaft mit SOD. „Wir wünschen den Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweizer-Förderschule viel Spaß mit dem neuen ABB-Tischkicker."

Im Auge behalten

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat der Regionalbischof Tobias Schüfer zum Anlass genommen und sich im Diakoniewerk vor Ort vorgestellt und umgeschaut.

Sonneberg – Schon lange verfolge er die Nachrichten aus dem Landkreis Sonneberg, sagte Tobias Schüfer, der am 1. April sein Amt als Regionalbischof für den Propstsprengel Meiningen-Suhl angetreten hat. Doch Corona habe seinen geplanten Antrittsbesuch im Diakoniewerk Sonneberg-Hildburghausen/Eisfeld vorerst verhindert. Doch dank der Lockerungsmaßnahmen im Freistaat konnte er seine Reise durch den Sprengel fortsetzen und war jüngst im Diakoniewerk in Sonneberg zu Gast, um sich über die Arbeit und Einrichtungen des Sozialträgers zu informieren. Selbstverständlich blieben dabei auch die vergangenen Monate sowie der aktuelle Stand der Dinge in Pandemie-Zeiten nicht außen vor.
Diakonie-Geschäftsführer Klaus Stark nutzte die Gelegenheit für einen kurzen geschichtlichen Abriss des Diakoniewerkes, das vor 30 Jahren gegründet wurde. Inzwischen gehören 17 Kindertagesstätten, drei Werkstätten für angepasste Arbeit (Wefa), zwei Wohnheime für Menschen mit Behinderung sowie dazugehörige Außenwohngruppen, eine Förderschule, eine evangelische Grundschule, ein Altenpflegeheim, eine Tagespflegeeinrichtung, ein ambulanter Pflegedienst sowie zahlreiche ambulante Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Behinderung zum umfangreichen Portfolio des sozialen Trägers in den Landkreisen Sonneberg und Hildburghausen sowie in der Stadt Suhl. Ergänzt werden die Einrichtungen durch jene der ambulanten und stationären Altenpflege der Tochtergesellschaft Diakonische Soziale Dienste, die vor gut sieben Jahren mit dem Seniorenzentrum in Steinach an den Start ging.

Zu Besuch bei großen Tieren

Haselbach/Meura – Einen tollen Ausflug zum Abschied von der Kindergartenzeit haben jüngst die sieben Schulanfänger der Diakonie-Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ in Haselbach gemacht. Gemeinsam mit ihrer Erzieherin Katrin Felsberg und Heike Schlegelmilch machten sie sich auf zum Pferdegestüt Meura, wo es vieles zu entdecken gab. Während einer Führung durch das Gestüt nahmen sie Tuchfühlung mit den sanftmütigen Vierbeinern auf und ließen sich alles rund ums Pferd zeigen. Eine gute Gelegenheit zum Austoben bot der Spielplatz, was alle sieben Schulanfänger ordentlich zu nutzen wussten. Zum Abschluss des Ausfluges spendierte Heike Schlegelmilch eine Runde Eis für alle.

Erfrischende Überraschung

Sonneberg – Mit einer köstlichen Erfrischung im Gepäck haben jüngst Enrico und Sebastian Scholz vom Stadtcafé Sonneberg die Bewohner des Wohnheims für Menschen mit Behinderung im Wolkenrasen überrascht. Einrichtungsleiterin Isabel Bäz kam auf die Idee, leckere Eisbecher zu ihren Bewohnern zu bringen, denn diese dürfen wegen der aktuellen Corona-Lage die Einrichtung des Diakoniewerkes nicht verlassen. „Gemeinsames Eis-Essen haben wir schon immer gerne gemacht“, sagt Bäz. „Doch leider wird uns das bis auf Weiteres nicht möglich sein.“

Bienenkinder erkunden den Wald

Haselbach – Zu ihrer ersten gemeinsamen Wanderung seit über zwei Monaten haben sich jüngst die Kinder der Bienengruppe der Diakonie-Kindertagesstätte „Friedrich Fröbel“ in Haselbach aufgemacht. Pandemiebedingt haben sich die Steppkes über einen langen Zeitraum nicht sehen können. Doch seit der Öffnung im eingeschränkten Regelbetrieb dürfen sie wieder miteinander spielen und wandern. Also machten sie sich mit ihren Erzieherinnen auf durch Haselbach in ihre alte Waldecke nach Hohenofen und verbrachten einen herrlichen Tag miteinander, an dem alle sehr viel Freude hatten.

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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