Große Überraschung für die Sternschnuppen

Über einen überraschenden Neuzugang in unserer Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ in Hellingen:

Die Kinder der Kindertagesstätte Hellingen waren sichtlich begeistert, als sie eines Montagmorgens in ihre Einrichtung kamen. Im Februar gewann der Kindergarten „Sternschnuppe“ Hellingen bei einer Verlosung der VR-Bank Lichtenfels-Ebern eG zwei hochwertige Hochbeete. Über das Projekt „5 für 500“ der Initiative Rodachtal e. V. und der Stadt Heldburg gelang es dem Förderverein „Bürgerhaus Markt 1 Hellingen“, Geld für den Aufbau, die Füllung und die Bepflanzung zu akquirieren.
Einige Mitglieder des Vereins und Eltern bauten diese Hochbeete aufwändig zusammen, befüllten sie mit Erde und pflanzten anschließend Snackgurken, Snackpaprika, Salat, Kräuter und Radieschen hinein. Auch ein älteres Hochbeet wurde als Saatgarten für Zuckererbsen genutzt und bietet den Kindern eine gute Möglichkeit, auch draußen etwas Gesundes zu naschen.
Die Erzieher, Kinder und der Elternbeirat bedanken sich bei der VR-Bank Lichtenfels-Ebern eG für die Spende sowie bei den fleißigen Helfern des Bürgerhauses für das Aufbauen, Befüllen und Bepflanzen der Hochbeete.
Die Kinder der Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ Hellingen konnten bereits einige Gurken ernten und haben ebenso aus den leckeren Kräutern schon des Öfteren einen Kräuterquark zubereitet.
Sie lernen die Pflanzen so kennen, verstehen, was es heißt, sich gesund zu ernähren, und können für die Pflanzen Verantwortung übernehmen beim Gießen und Auszupfen von Unkraut.

Laura Leipold, Leiterin unserer Kindertagesstätte „Sternschnuppe“, Hellingen.

Schöne heile Cyber-Welt?!

Mit einem großangelegten Projekttag haben „Lichtblick“ – unserem Zentrum für Jugendsozialarbeit, das Sonneberger Jugendamt sowie das Stadtteilzentrum „Wolke 14“ gemeinsam auf das Thema Cybermobbing hingewiesen.

Sonneberg – Es geht schneller als man denkt: Zuerst dreht man ein Video, der Inhalt ist zunächst nebensächlich. Krass soll es sein, damit keiner wegschauen kann. Cool soll es sein, damit es sich schnell verbreiten kann. Freunde machen mit. Das Video soll hochgeladen werden auf eine der vielen Plattformen der sogenannten sozialen Medien. Dann geht es dem einen nicht schnell genug, die andere hat gerade keine Zeit, sondern etwas Anderes vor – und schon ist jemand beleidigt und begibt sich auf einen gekränkten Kreuzzug. Einen digitalen Kreuzzug mit Folgen.
Was alles passieren kann in einem solchen Fall, zeigten die Schauspieler von Sotano-Theaterproduktionen aus Essen jüngst im Stadtteilzentrum „Wolke 14“. Möglich wurde dieser Projekttag für Schüler*innen der sechsten Klassen aller Schulen aus dem gesamten Landkreis durch eine Kooperation zwischen „Lichtblick“ – dem Zentrum für Jugendsozialarbeit des Diakoniewerkes (Organisation: Katrin Michelis), dem Jugendamt des Landkreises Sonneberg, das für die Finanzierung zuständig war, und der Stadt Sonneberg in Form des Austragungsortes „Wolke 14“. Dank des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem dazugehörigen Umsetzungspartner „AUF!leben“ gelang es, Schüler*innen aus Schalkau, Steinach, Neuhaus am Rennweg und der Cuno-Hoffmeister-Schule Sonneberg für das Verhalten in den sozialen Medien zu sensibilisieren.

Singen für den guten Zweck

Veilsdorf/Hildburghausen – Über eine Spende in Höhe von 200 Euro freut sich Diana Gütter, verantwortliche Organisatorin der Hildburghäuser Tafel. „Das Geld können wir gut für unsere wöchentlichen Tankfüllungen gebrauchen“, sagt sie.
Dank Kuchenverkauf und Spendenaufruf beim diesjährigen Workshop und anschließendem Konzert des Kinderchores „Kunterbunt“ Veilsdorf kam die stolze Summe zusammen, von der nun zweimal vollgetankt werden kann, um den Transport der Lebensmittel aus den Supermärkten und die Versorgung der Tafel-Kunden zu gewährleisten. Ein großes Dankeschön sagt Gütter an Chorleiterin Anja Schmidt und alle Spender, auch im Namen aller ehrenamtlichen Tafel-Helfer und –Kunden.

Feste bringen Freude

Über das diesjährige Sommerfest und die Verabschiedung der Schulanfänger in unserer Kindertagesstätte „Kirchbergspatzen“ in Rieth:

So bunt und vielfältig wie das Leben, so bunt durften auch die Kirchbergspatzen mit Eltern und vielen Gästen nun endlich wieder ihr Sommerfest im Juni feiern. Gemeinsam gestalteten wir „Die Vogelhochzeit“, und unsere Schulanfänger übernahmen mit ihren Eltern die Hauptrollen. Alle hatten viel Spaß dabei, und die vielen Gäste belohnten uns mit ihrem Applaus.
Für unsere Schulanfänger begannen damit die letzten ereignisreichen Wochen. So standen ein Theaterbesuch in Heldritt, der Verkehrssicherheitstag in Heldburg, das Bummi-Sportfest und der Besuch der Polizei in Hildburghausen an. Den Höhepunkt bildete natürlich das Zuckertütenfest mit der Zuckertütensuche, dieses Jahr in Schweickershausen.
An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern, Sponsoren, Vereinen, Unternehmen und Unterstützern sowie unseren Eltern recht herzlich bedanken. Ohne sie wären solche Feste in diesem Ausmaß nicht möglich.
Unseren Schulanfängern Marie, Alina, Matteo, Luis, Paul, Selina und Amelie wünschen wir einen guten Start in die Schule mit viel Freude auf das Neue!

Das gesamte Team unserer Kindertagesstätte „Kirchbergspatzen“, Rieth.

Es summt und brummt im Naturstübchen

Sonneberg – Das „Naturstübchen“ im Sonneberger Stadtteil Hönbach ist bekannt für seine innige Beziehung zur Natur und macht seinem Namen regelmäßig alle Ehre. Seit gut einem halben Jahr engagieren sich die Kinder und Erzieherinnen der Diakonie-Kindertagesstätte intensiv für Wildbienen und nehmen aktiv an der deutschlandweiten Pflanzaktion „Deutschland summt!“ teil, die von der Stiftung Mensch & Umwelt ins Leben gerufen wurde.
Fleißig gesät und gepflanzt haben die großen und kleinen Gärtner auf dem weitläufigen Kita-Gelände und beobachtet, wie aus einem Samenkorn eine Blume wird. Besonders auf die Sorten haben sie dabei geachtet, um so vielen Wildbienen wie möglich eine möglichst schmackhafte Abwechslung bei der Nahrungssuche zu bieten. Sogar ein eigenes Hotel haben sie für die wilden Immen aufgestellt, damit sie sich gut aufgehoben fühlen. Eine Insektentränke aus Schneckenhäusern machte das facettenreiche Angebot komplett.

Kreativ für den guten Zweck

Steinach/Sonneberg – Mit einer Spende in Höhe von 250 Euro haben die Tagesgäste und Mitarbeiter der Tagespflege Steinach in Trägerschaft der Diakonischen Sozialen Dienste, die eine weitere teilstationäre Einrichtung in Neuhaus am Rennweg eröffnet hat, die Sonneberger Tafel bedacht. Für einen Hausflohmarkt hatten die Senioren Selbstgemachtes für den guten Zweck feilgeboten, wie bemalte Schiefertafeln, Kerzenständer und weitere Dekoartikel, die dem Auge Freude machen. Mit dem Geld sollen unter anderem laufende Angebote der Ukraine-Hilfe unseres Projektes „Diversitas – Vielfalt verbindet“, das Tafel-Organisatorin Sylvia Möller betreut, finanziert werden. Ein großes Dankeschön sagte Möller allen Tagesgästen in Steinach, als sie den symbolischen Scheck vor kurzem selbst abholte.

Verkehrserziehung abgesichert

Über eine besondere Überraschung für die Pfiffikusse aus unserer gleichnamigen integrativen Kindertagesstätte in Eisfeld:

Zu ihrer Projektwoche „Verkehrserziehung“ bekamen die Kinder der Pfiffikus-Kindertagesstätte lieben Besuch. Unsere Elternbeiratsvorsitzende Janine Braun und Eisfelds einstiger Bürgermeister Gerd Braun überreichten uns im Namen des Heimat-, Trachten- und Musikvereins Eisfeld zwei Ampeln als Geschenk für unser Verkehrserziehungsprojekt. Natürlich haben wir uns auch über die mitgebrachten Bonbons gefreut. Ein großes Dankeschön im Namen aller kleinen „Pfiffikusse“.
Auch möchten wir uns recht herzlich bedanken beim Autohaus Ehrhardt, bei unserem Elternbeirat, bei Familie David Truckenbrodt und bei Nicole Striebe.

Alle Kinder und das gesamte Team unserer integrativen Kindertagesstätte „Pfiffikus“ in Eisfeld.

Glückskinder sind Sportskanonen

Judenbach/Sonneberg – Bestens vorbereitet und gut trainiert haben die Glückskinder aus unserer gleichnamigen Kindertagesstätte in Judenbach am diesjährigen Sport- und Spielfest des Kreissportbundes im Sonneberger Stadion teilgenommen und den zwölften Platz von insgesamt 16 Kitas aus dem gesamten Landkreis belegt.

Mit den Rappelkindern durch das Kindergartenjahr

Im zurückliegenden Kindergartenjahr war wieder ordentlich was los in der Rappelkiste Ummerstadt:
Zu Ostern suchten die Kinder selbstverständlich ihre vom Patenbetrieb der Einrichtung, der Firma UPR Plastik-Recycling-GmbH Ummerstadt, zur Verfügung gestellten Osternester. Den Kindertag gestalteten die Erzieher gemeinsam mit der örtlichen Jagdgenossenschaft. Die Kleinen erfuhren viel Nützliches über die regionale Flora und Fauna und wurden von den Jägern kulinarisch bestens versorgt. Große Augen und viele engagierte, kleine Feuerwehrmänner und –frauen gab es bei einer Übung der städtischen Feuerwehr, bei der die Kinder lernten, wie sie sich in einem eventuellen Notfall richtig verhalten sollten. Weiter überbrachten sie der mittlerweile pensionierten Ummerstädter Gastronomin Annette Bertl unsere Abschiedsglückwünsche und besuchten auf einer Wanderung nach Bad Colberg das griechische Restaurant „Taverne Hellas“, wo der gesamte Kindergarten von Anastasios Spanos unentgeltlich aufs Leckerste bewirtet wurde.
Ein besonderes Highlight war aber unser Busausflug nach Zella-Mehlis ins Meeresaquarium – passend zu unserem Kinderkonferenzthema „Das Leben im Meer“. Der Förderverein Ummerstädter Rappelkiste finanzierte gemeinsam mit der Haarschneiderei Nicole Kirst aus Bad Rodach die Busfahrt und einen Teil des Eintrittspreises, so dass für die Eltern lediglich noch ein kleiner finanzieller Betrag gezahlt werden musste. Die Kinder staunten nicht schlecht über die vielen verschiedenen Meeresbewohner, die sich hinter den Glasscheiben zu erkennen gaben, und die scharfen Zähne der Haie, die aus dem Dunkel heraus aufblitzten.
Als es zu Beginn des Sommers dann wieder hieß „Kirschenzeit in der Rappelkiste“, pflückten alle kleinen Rappler emsig die süßen reifen Früchte von den Bäumen, entkernten diese, was das Zeug hält, und buken leckeren Kuchen von den Früchten, die nicht den Weg in den Magen gefunden hatten. Natürlich fand auch wieder ein Verkehrssicherheitstraining in der Einrichtung statt. Die Vorschüler absolvierten ihren geprüften Fußgänger und übten sicheres Fahrradfahren. Auch besuchten sie einen Verkehrstag in Heldburg mit Ampeltraining.
Große Freude bereiteten den Vorschülern und Vorvorschülern die Besuche der Waldbühne Heldritt bei bestem Sommerwetter, wo sich Langnase „Pinocchio“ über die vielen kleinen Gäste freute und die Kinder darüber nachgrübelten, wie denn wohl ein ganzes Boot in den Bauch eines Wales passen könnte.
Aber nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern waren in diesem Jahr wieder fleißig bei der Sache und ließen sich nicht zweimal bitten, als sie im Frühjahr der Aufruf zum Arbeitseinsatz rund um die Rappelkiste ereilte. Die Erzieher hatten im Vorfeld alle diejenigen nicht ganz so schönen und verbesserungsfähigen Fleckchen im Garten und in der näheren Umgebung abfotografiert, so dass man sich für ein bestimmtes Projekt eintragen konnte. An zwei, teils stark verregneten Tagen wurde nichtsdestotrotz gewerkelt, gehämmert und gestrichen – bis alles wieder blinkte und blitzte. Für die wohlverdiente Verpflegung sorgte dabei die Bürgerstiftung Ummerstadt.

Schüler messen sich zum ersten Mal beim Schach

Hildburghausen – Freizeitpädagogische Angebote gehören in der Albert-Schweitzer-Förderschule Hildburghausen genauso zum Schulleben wie der Unterricht. Die Schule ist als voll gebundene Ganztagesschule organisiert. So fanden sich sieben schachinteressierte Schüler, die in ihren Pausen lernten, wie die Figuren auf dem Schachbrett bewegt werden und wie das Spiel funktioniert. Ein Schüler, Kevin Wehner, beschäftigt sich auch in seiner Freizeit mit dem Schachspiel. Der Gedanke, ein kleines Turnier zu organisieren, entstand schon vor den Osterferien.
Es blieb nicht bei der Idee: Die Pausen boten den sieben Teilnehmern genügend Zeit für zahlreiche Partien. Es wurde organisiert, Ersatz- und Nachholspiele geplant, wenn mancher Teilnehmer gerade zur individuellen Therapie oder bei einem Praktikum war, und natürlich wurden die Ergebnisse genaustens notiert.
Für den entsprechenden Rahmen suchte Kevin Hilfe bei seinen Lehrern und zu Hause. Er bereitete Urkunden vor, und in den Fördermaßnahmen wurden Pokale gebastelt. Die Freude war groß, als alle Teilnehmer des Turniers mit einer Urkunde und einem Preis belohnt wurden. Drei Spieler schafften es auf die Siegerplätze: Eric Koch erreichte den dritten Platz, Leon Wölfing den zweiten Platz, und Organisator Kevin Wehner wurde Sieger des Turniers. An dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen von allen Schulkollegen und Lehrern. Die Ideen für eine Schach-AG und ein zweites Turnier im kommenden Schuljahr sind schon aktuell. Die Unterstützung durch das Team der Förderschule ist sicher.

Heiko Wendel, Leiter der Albert-Schweitzer-Förderschule in Hildburghausen.

Pilgern in Rauenstein – ein nachhaltiges Erlebnis in Gemeinschaft

Rauenstein – „Schön, dass ich dabei sein durfte. Ich habe heute ganz neue Dinge über Rauenstein, aber auch über mich selbst erfahren." Dies waren Carinas spontane Worte am Ende der gemeinsamen Pilgertour rund um das Dörfchen Rauenstein.
„Auf und ab – Gemeinsam auf dem Weg" – so hieß das Motto des Pilgernachmittages, der in Zusammenarbeit des Diakoniewerkes Sonneberg und dem Kirchgemeindeverband Frankenblick organisiert und durchgeführt wurde. Entstanden ist diese Idee Anfang des Jahres, ganz nach Martin Bubers Anregung: „Alles Wirkliche im Leben ist Begegnung.“ Den Vorbereitenden war klar, dass Begegnung und Nähe auf Augenhöhe in den letzten beiden Jahren zu kurz gekommen sind, auch und besonders zwischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Diakoniewerk. Diese Wahrnehmung und zugleich Sehnsucht nach einer Präsenzbegegnung ganz anderer Art ließ die Idee einer solchen Pilgertour reifen.
Unterstützung erhielt die Vorbereitungsgruppe sowohl gedanklich als auch ganz praktisch im Kirchgemeindeverband Frankenblick. Pfarrer Bernd Gaus nahm die Idee begeistert auf und war spontan dabei, das Vorhaben sowohl inhaltlich als auch ganz praktisch mit zu begleiten und umzusetzen. So war aus einem anfänglichen Impuls der Startschuss für eine gemeinsame Veranstaltung von Diakonie und Kirchgemeinde geboren.
Ausgangspunkt der Pilgertour war für alle Teilnehmenden der Bahnhof in Rauenstein. Die Zusage Gottes: „Ich bin da“ gab nach einer kurzen Begrüßung und einem stärkenden Startgetränk den Auftakt der gemeinsamen Entdeckungstour.
Getreu dem Motto ging es zunächst hinauf in Richtung Wald und zu den bekannten Herrenteichen. Dieses wunderbare Fleckchen Erde lud dazu ein, über kleine persönliche Impulsfragen eine Pilgerpause zum ersten Kennenlernen einzulegen. Ich entspanne mich, indem ich… Das kann mich positiv beeinflussen… In schwierigen Zeiten, wer entlockt mir ein Lächeln?

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Str. 157 • 96515 Sonneberg • Telefon 03675 4091-110 • eMail info@diakoniewerk-son-hbn.de

 
MITGLIED IM LANDESVERBAND DIAKONISCHES WERK EVANGELISCHER KIRCHEN IN MITTELDEUTSCHLAND E.V.

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